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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1904-01-15 · 3 (15.1.1904) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
21 (1904)
Issue
3 (15.1.1904)
Date
1904-01-15
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 48 Dr. Mocb's MocbenscbrM. 9tr, Z Jsaias Skrainka'sche Heiratsausstattungs-Stiftung. Vom gefertigten Cultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, daß die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kronen am Sterbetage des sel. Herrn Jsaias Skrainka, 24. Adar, U. März 1904, an eine arme israelitische Braut aus der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simon und Adolf Skrainka in Holleschau, beziehungsweise an eine arme Braut aus Holleschau zur Verleihung kommen. Gesuche mit den Nachweisen der Armuth, der Moralität, der Heimatszuständigk.it und des Umstandes, daß die Bewerberin sich im Brautstande befindet, sind bis 15. Februar 1904 an den gefertigten Cultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Hollefchau, im Jänner 1904. Der Cultusvorstand. ___Carl Beer._ Jsaias Skrainka sche Stiftung für Hochschüler. Vom gefertigten Cultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, daß die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 400 Kronen am Sterbetage des sel. Herrn Jsaias Skrainka, 24. Adar, 1J. März 19u4, au zwei arme israelitische Hochschiller der Universität oder der technischen Hochschule aus Holleschau, respective aus Mähren, ä 200 Kronen zu verleihen sind. Diejenigen, welche eine Verwandtschaft mit den Stiftern, Herrn Simon und Adolf Skrainka in Holleschau, Nachweisen können, werden in erster Reihe bevorzugt Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heimatszuständigkeit (bei Verwandten auch die Verwandtschaft) und über die ordnungsmäßig abgelegten Colloquien oder Staatsprüfungen sind bis 15. Februar 1904 an den gefertigten Cultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt, Hollefchau, im Jänner 19 >4. Der Cultusvorstand: _Carl Beer._ Salomou Fränkische Heirats-Stiftung. Aus der obgenannten Stiftung gelangen die einjährigen Zinsen im Betrage von K 400.— an ein armes israel. Mädchen, welches sich im Brautstande befindet, zur Verleihung. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, Armuths- und Moralitätszeugnisse belegten Gesuche bis längstens 13. März 1904 im Einreichungsprotokolle der israel. Cultusgemeinde, I.,. Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den. Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israel. Cultusgemeinde Wien find als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. ClLfe Herrsche Heirats-Ausstattungsstiftung. Aus der Elise Herrschen Ausstattungsstiftung für Bräute ist ein Platz im Betrage von K 760.— zu verleihen, welcher am 20. December 1904 zur Auszahlung gelangt. Die Bewerberinnen haben durch Zeugnisse nachzuweisen, daß sie moralisch untadelhafte, dürftige und verwaiste Tochter jüdischer Eltern und in Böhmen oder W ien geboren sind und sich im Brautstande befinden. Das Zeugniß über den Brautstand ist vom Bräutigam eigenhändig zu unterzeichnen und von zwei Zeugen zu bestätigen. Die ungestempelten Gesuche sind bis längstens 18« Februar 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind, zu überreiche». Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf nicht gehörig belegte, oder verspätet überreichte Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Adolf und Therese Sterische Wohtthätigkerts- Stiftuug. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, daß aus den Zinsen der obgenannten, von dem am 14. April 1899 in Wien verstorbenen Herrn Adolf Stern begründeten Stiftung am 14. April 1*04 ein Betrag von K 2400.— an würdige und bedürftige Personen jüdischer Confession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeindeangebörigkeit derselben zur Vertheilung zu gelangen hat. Der Unterstützung bedürftige und würdige Bewerber, welche die Verw andtschaft oder Schw ägerschaft mit dem Stifter, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern geb. K a n itz nachzuweisen v erm.ögen, sind vor allen anderen Bewerbern zu berücksichtigen. Gesuche um Verleihung dieser Stiftung sind, mit dem Nachweise der Zugehörigkeit zur jüdischen Covfession belegt, bis 31. Zanuer 1904 im. Einreichungsprotokolle (I, Seitenstettengasse Nr. 4, I. Stock), woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich erhältlich sind, zu überreichen. Verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Architekt Max Fleischer fche Wohlthätrgkeits- Stiftung. Vom Vorstände der israelitischen Cultusgemeinde Wien wird hiemit bekannt gegeben, daß am 29. März 1904 die einjährigen Zinsen der obgenannten Stiftung per K 80.— an einen mittellosen, würdigen israelitischen Handel- oder gewerbetreibenden Bewohner der Wiener Gemeindebezirke Mariahi!f und Neubau und in Ermanglung eines solchen an ein sonstiges-Handel- oder gewerbetreibendes Mitglied der rsraelitiscken Cultusgemeinde Wien zur Verleihung gelangen. Hiebei haben ehemalige Mitglieder oder Angehörige von Mitgliedern oder Angehörige von Angestellten des Tempelvereines für die Gemeindcbezirke Mariahilf und Neubau den Vorzug, insoferne die auf einen solchen Vorzug Anspruch Erhebenden hierüber einen glaubwürdigen Nachweis erbringen. Die mit den legalen Nachweisen über den Betrieb eines Handels- oder Gewerbeunternehmens in den Bezirken Mariahilf und Neubau, die Mittellosigkeit und die eventuelle Vorzugsberechtigung sowie mit dem Geburtsscheine des Bewerbers belegten Gesuche sind bis längstens 31. Jänner 1904 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich verabfolgt werden, während der Amtsstunden von 9 —12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die gen a ue An g a b e der betreffenden Daten- Nicht entsprechend belegte oder nach Ablauf der Concursfnst überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Jänner 1904. ' Dev Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Hermann Mayländer’sche Heiratsausstattungs-Stiftung. Conours. Vom israelitischen Cu.tus vorstsnde Pilsen werden hiemit zwei Stipendien im Betrage von je 393 K, abzüglich der Insertionskosten, der Heiratsausstattungs-Stiftung nach dem am 18. November 1863 in Pilsen verstorbenen Hermann Mayländer ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben diejenigen Kinder und Erbfolger mosaischer Religion der nachbenannten Schwestern des Stifters ohne Unterschied des Geschlechtes, welche im Jahre 1904 in den Ehestand treten; und zwar: a) Hanna Mayländer, verehelichte Feigl in Königsberg; b) Rickl (Regina) Mayländer, verehel. Baruch in Königswart, resp. deren Tochter Esther, verehel. Wallach in Emstadt a. d. W. in Ungarn, und deren Sohn Samuel Baruch, resp, dessen Tochter Elisabeth in Wien; e) Minna Mayländer, verehel. Feigl in Schönbach. Bewerber haben ihre Gesuche mit den Nachweisen über Abstammung, Religiousbekenntniss, Vermögens Verhältnisse und Eheschliessung, beziehungsweise Verlobung bis zum 1. April 1904 bei dem gefertigten Cultusvorstande einzubringen Pilsen, am 1. Jänner 1904. Israel. Cuiiusvorständ. Der Cultusvorsteher: Der Secretär : Dr. Schanzer m. p. Wm. Arnstein m. p. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, ofierirt in reichster Auswahl Professor Kömpt's allgemein beliebte Brautgobdbächor and deutsche Ändachtsbiicher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim Gold- und Silber-Borten. Als 8armizwah*6eschenk eignet sich vorzüglich iberühmie Pracht wer & Professor Ir. Julius fürst's ..... :-z — - ■—— Austritte fünf Mer JÄoses m. deutsch. Uebersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 illustr. Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50. Zu haben in jeder grösseren Buchhandlung oder gege^ Einsendung des Betrag.» direct zu beziehen von Samuel W9 Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: De. Josef S. Bloch. — Druck von L. »eck & Sohn, Wien, Vm.

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