Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 21 (1904)
- Issue
- 1 (1.1.1904)
- Date
- 1904-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 16 Dr. Dlocb's MocbenscbrM. Nr. i Salomo« Goldschmidt'sche Stiftung für Gymnasial-Schüler.! Vom Vorstande der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde wird hiemit bekannt gemacht, daß die Zinsen der obigen Stiftung für fünf israelitische Gymnasialschüler, und zwar für 2 im Betrage von je!00 Kronen und für 3 im Betrage von je 66 Kronen zur Verleihung kommen. Bedingungen: 1. Zeugnisse über guten Studienfortgaug. 2. Zeugnisse über streng sittliche Haltung. 3. Zeugnisse über Mittellosigkeit. 4. Diejenigen Schüler, welche die Stipendien er-; halten, sind verpflichtet, am Vorabend des 22. Adar und am Morgen! desselben Tages beim Gottesdienste im Bethause der Cultusgemeinde,! I., Seitcnstettengasse 4, anwesend zu sein und ihre Anwesenheit dem jeweiligen Bethaus-Jnspicienten zu melden, welcher schriftlich die Anwesenheit der Stipendisten zu bestätigen hat, worauf dieselben erst j unter Vorweisung dieser Bestätigung an der Cassa der Cultnsgenieinde die Stiftungszinsen ausgezahlt erhalten können. Diejenigen Stipendisten, welche vater-, mutter- oder elternlos sind, sind verpflichtet, nach dem Abend- und Morgengottesdienste das Kadischgebct zu verrichten. Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt oder seiner Gattin, Freu Nanette geborene Landauer, und Waisen erhalten den Vorzug. Bewerber um obige Stipendien haben ihre Gesuche bis 15. Fanner 190& im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, einzureichen, woselbst Gesuchsblanguctte während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Wien, 15. December 1903. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien Goncurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in RakoniiZ gelaugt die Stelle eines 3EB a/b*b in ex s bis längstens 1. August 1904 und je nach Uebereinkoinmen auch schon früher zur Besetzung. Mit diesem Posten ist ein jährlicher Gehalt von K loOO.—, Wohnungsbeitrag K 400.— und die Remuneration für Ertheilung des Religionsunterrichtes, welche im laufenden Schuljahr 1903/4 K 467.— beträgt, verbunden. Bewerber um diesen Posten, welche akademische Bildung nachweiseil können, d:r böhmischen Spräche in Wort und Schiiit mächtig sind, da der Religionsunterricht an den Volks-, Jbürger- und k. k. Realschulen in Räkonitz in böhmischer Sprache ertheilt wird, werden hiemit eingeladen, ihie mit Zeugnissen belegten Gesuche unter Angabe des Alters und der bisherigen Verwendung bis 25. Jänner i904 an den gefertigten Vorstand einzubringen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Vorstand der Israel. Cultusgemeinde in Räkonitz. Israelitische Ciiitasgemeiude Boskowitz. Es wird hiemit zur Kenntniss gebracht, dass unser ehrwürdiges Rabbinat für die von hier versendeten Fettgänse die Verantwortung in Bezug aufKaschrus nur dann übernimmt, wenn dieselben mit Plomben (*ntP3 Cultusgemeiude Boskowitz) versehen sind. 1487 Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde iu BischOfteinltZ ist die Stelle eines autorisirten Rabbiners Danksagung. Für die außerordentlich zahlreichen Beweise der Theilnahme, die uns anläßlich des Leichenbegängnisses unseres unvergeßlichen Vaters, resp. Großvaters, Schwiegervaters und Onkels, des Herrn Ignaz Blau, Communallehrers i. P. und Neligionslehrers der Wiener israelitischen Cultusgemeinde, zugekommen sind, sprechen wir hiemit Allei-, insbesondere aber dem löblichen Vorstande der Wiener israelitischen Cultusgemeinde, Herrn Cultnsvorsteher R o s n e r in Hernals, der löblichen Chcwra- K a d i s ch a in Hernals, Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. Bach den Herren Schulinspectoren Professor Dr. Kanitz und Dr. Langselber unseren wärmsten Dank aus. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Israelitisches Studenten-Pensionat für Volks- und ßymnasialscfcüier des JE=CeInrIclx G-aiisel Ung.-Hradisch (Mähren). Auch werden Studenten über die Ferien zum Landaufenthalt genommen. — Referenzen: Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Josef Burstyn hierorts und die hochlöbliche Direction des hiesigen k. k. deutschen Staats-Obergymnasiums. Mässlger Pensionspreis. Walle« 5i« pt speise«? s Besuchen Sie die RESTAURATiOfd SCHWARZ 11, Ecke der Kaiser Josefstrasse und Rueppgasse la finden Sie eine ausgezeichnete Küche, ein gutes Glas Bier oder Wein, dabei Alles sehr preiswürdig und eine sehr aufmerksame Bedienung. Auch halbe Portionen werden servlrt. Um sieh von der Wahrheit des Obigen zu überzeugen, erlaube ich mir ein verehrtes P. T. Publicum höflichst einzuladen. Hochachtungsvoll Jaques Schwarz, Restaurateur. Früher während 15 Jahren Oberkellner in der „Linde“, I., Rothenthurmstrasse 12. Ein grösseres, separirtes Zimmer ist für Vereine oder Hochzeiten zu vergeben. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, ofierirt in reichster Auswahl Professor Kämpf*« allgemein baliebte Brautgebetbücber und deutsch« flndachtjbiicber für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einhänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim Gold- und Silber-Borten. der zugleich Chasen, Koreh und Schochet ist, zu besetzen. Gehalt 1200 Kronen, garantirtes Erträgniss der Schechita 200 Kronen, freie Wohnung und sonstige Emolumente. Der Religionsunterricht an Volks- und Bürgerschulen mit einer derzeitigen Remnueration von 200 Kronen. Eintritt am 1. September 1904. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Offerte zu richten an den ßuhusgemsinüe-Vorsteher Simon Steiner. Als Barmizwah-Geschenk eignet sich vorzüglich da@ hspuhmtePi*achtwei*k Professor j)r. Julius Flrsfs illustrirte fünf Mer Mer Jl/lif der goldenen JVZedaille ausgezeichnete, praktische, tüchtige Kochlehrerin offerirt sich den werthen Damen als Aushilfe für Diners und Festlichkeiten. Ertheilt auch ausser dem Hause Unterricht im Kochen. n. deutsch, Oebersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 lllustr. Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50. Zu haben in jeder grösseren Buchhandlung oder /egen Einsendung des Betrages direct zu beziehen von Adresse: IX., Berggasse 39, IL, IL, Th. 14. 1507 Samuel If, Pascheles, Prag, Zeltnergasse 4. Herausgeber und verantwortlicher Redactem: Dr. Josef «. «loch. — Druck von L. Beck & Geh», Wien. VIII.