Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 20 (1903)
- Issue
- 49 (4.12.1903)
- Date
- 1903-12-04
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. 49 Dr. Dlocb's MlocbenscbrM. Seite 793 K. Ihre Beschwerde, daß der Verein „Zwanglos", welcher 95 Percent seiner Spenden von jüdischen Wohlthätern erhält, die Hälfte der Beträge für Christen ausgibt, während zahlreiche arme jüdische Kinder, welche bei keinem interconfessionellen Verein Berücksichtigung finden, leer ansgehen, wollen Sie an den Obmann jenes Vereines direct dirigiren._ tJtlmmam ueu, bester Constraction, edler Ton» Jllignon ^lUlmllilyKl billigst ZU verkaufeu. VI., Gumpen- _dorferstrasse 99, I. Stock, Thar 14, Steiner._ Statt jeder besonderen Anzeige. Die Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen hiemit allen Freunden und Bekannten an Aron und Dora Lewin. Wieliezka im November 1903. Lori Baumgarten-Stiftung. Am 18. Schebath, das ist am 4. Februar 1904, gelangt aus den Zinsen der obgenannten Stiftung ein Betrag von 3« Kronen an eine dürftige, Herzkranke Frau israelitischen Glaubensbekenntnisses zur Verleihung. Die mit einem Geburts- und einem Armuthszeugnisse belegten Gesuche find bis längstens 1». December 1903 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Traunngs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien,- 1. December 1903. Der Vorstand _der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Qoncurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Soborten bei Teplitz in Böhmen ist die Stelle eines geprüften Religionslehrers welcher zugleich CantOF und KOFeh sein muss, zu besetzen. Derselbe soll über angenehme Stimmmittel verfügen und befähigt sein, einen kleinen Chor mit Orgel musikalisch zu leiten. Mit diesem Posten ist ein Jahresgehalt von K 1000.—, ferner als Wegentschädigung, Remuneration für den auswärts zu ertheilenden Religionsunterricht von circa K 600.— sammt freier Wohnung und Emolumenten verbunden. Bewerber um diesen Posten müssen österreichische Staatsbürger sein und dürfen das Alter von 40 Jahren nicht überschritten haben. Gesuche mit Zeugnissabschriften, welche nicht retouruirt werden, sind bis 15. Jänner 1904 an den gefertigten Vorstand zu senden und kann der Eintritt nach Uebereinkommen stattfiuden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Soborten den 1. December 1903. . Der Cultusvorsteher Garl Weinfeld. Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung der „Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judenthums“ findet Mittwoch den 6. Jänner 1904 und Donnerstag den 7. Jänner, Vormittags 10 Uhr im Logensaal Berlin SW. Wilhelmstrasse 118 statt. Allen Mitgliedern der Gesellschaft, Stiftern und immerwährenden Mitgliedern steht eine herathende und beschliessende Stimme zu. Körperschaften üben ihr Stimmrecht durch einen von ihnen zu beglaubigenden Delegirten aus. Eventuelle Anträge der Mitglieder müssen dem Schriftführer bis zum 15. December zugehen; später einlaufende Anträge — soweit sich solche nicht auf die Gegenstände der Tagesorduang beziehen — kommen nicht zur Behandlung. T agesordnung: Mittwoch den 6 Jänner 1904, Vormittags 10 Uhr. 1. Vortrag über die Errichtung von Lehrstühlen für Ethik und Religionsphilosophie an den jüdisch-theologischen Lehranstalten. Referent: Herr Geheimrath Professor Dr. Cohen, Mai bürg. 2. Jahresbericht, Rechnungslegung des Ausschusses, Ertheilung der Decharge. 3. Endgiltige Festsetzung der Satzungen. Donnerstag den 7. Jänner 1904, Vormittags 10 Uhr. 1. Entwurf einer Geschäftsordnung. 2. Propaganda, besonders für persönliche Mitglieder. 3. Anträge aus der Mitte der Gesellschaft. 4. Wahlen. Der Ausschuss der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judenthums. J. A.: Dr. Lucas, Glogau. A GESCHENK-ARTIKEL in KASSETTEN, MAPPEN, PHOTO¬ GRAPHIE-RAHMEN, PARAVENTS etc. kaufen Sie am billigsten im Atelier des J. PICHLER VII., Schottenfeldgasse 6. Zuriickgesetzte Artikel besonders billig, sehr geeignet für Tombola. Schneidermeister in Wien, Israelit, welcher einen Lehrburschen aus besserem Hause benöthigt, wende sich an Adolf Scbafranek. Kaufmann, Etsdorf am Kamp, Nieder-Oesterreich. i486 Dr. Ludwig Brauner bisheriger Assistent an Dr. Wegeies Heilanstalt für Magen- und Darmkranke in Bad Königsburn (Westphalen) hat sich als Specialarzt für Hagen' und Darmkranke in Wien, I., Graben 28 niedergelassen. Knabe oder Mädchen a£XÄr barer Familie in ganze Verpflegung genommen. Gefällige Anträge unter Wilhelm K . II., Grosse Pfarrgasse 5, II. Stock. 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