Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 20 (1903)
- Issue
- 42 (16.10.1903)
- Date
- 1903-10-16
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. 42 Dr. Vlocb's MocbenscbritL Seite 673 Vormittags, woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben find, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- Md Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die gen a.u e Angabe der betreffenden Daten. Nichtentsprechend belegte oder verspätet eingelangte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Rosalia Mintz sche Witwen-Stiftrrng. Der Vorstand der israelitischen Eultusgemeinde gibt bekannt, daß aus den Erträgnissen obiger Stiftung vier israelitische Witwen mit dem Betrage von Kronen 183.— für das Jahr 1903 zu unterstützen sind. Die Bewerberinnen haben ihre diesfälligen mit dem Nachweise ihrer Armuth und des Witwenstandes versehenen Gesuche bis 1U. November 11)03 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Eultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, während der Amtsftunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags zu überreichen. Gesuchsblanquette sind während der angegebenen Amtsstunden im Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Eultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angaoe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 10. Oktober 1903. Der Vorstand der israelitischen Eultusgemeinde Wien Kundmachung. (Adolf Ignaz und Julie Marzeüine Mautner von Markhof'sche Stiftung.) Am 6. Februar 1904 gelangen die Interessen der Adolf Ignaz Mautner Ritter o. M a r k h o f'schen Stiftung für Wiener Waisenknaben und der Julie Marzelline M a u t n e r v. M a r kh o f'schen Stiftung für Wiener Waisenmädchen im Betrage von je 4920 Kronen nach Abrechnung der Znjertions- und Druckkosten zur Berthetlung. Ferner gelangt der infolge Ablebens eines Stlftlings frei gewordene Betrag von 620 Kronen jammt den mittlerweile ausgelaufenen Interessen an ein katholisches Mädchen zur Weiterverleihung. Zur Bewerbung um diese Stiftung sind arme Waisenknaben im Alter von 12 bis ^.6 Jahren, beziehungsweise arme Waisenmädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren berufen, welche in Wien heimatberechtigt sind, sie mögen sich in einer Waisenanstalt befinden oder nicht. Die vorhandenen Stlftungs Interessen sind zu gleichen Theilen, somit mtt je 610 Kronen an je acht die stiftvriefliche Eignung besitzende Waisenknaben beziehungsweise Waisenmädchen zu verleihen; hievon haben vier Waisenknaben und vier Waisenmädchen der katholischen Religion, zwei Waisenknaben nud zwei Waisenmädchen der evangelischen Religion A. E. oder H. E. und zwei Waisenknaben und zwei Warjenmädchen der israelitischen Religion anzugehören. Die Bestimmung jener acht Waisenknaben und jener acht Waisenmädchen, welchen ein Stistungsbetrag zuzuwenden ist, erfolgt durch das Los in der durch die Snftbriefe für die Verlosung festgesetzten Weise. Der zugefallene Stiftungsbetrag wird aber nicht sofort ausbezahlt, sondern fructificm und nach Maßgabe der Bestimmungen der Snftbriefe zum Beginne eines Gewerbes oder als Stipendium zur Fortsetzung der Studien, den Mädchen aber bei Verehelichung, jedoch erst nach zurückgelegtem 18., eventuell nach vollendetem 24. Levensjahre ausgefolgt. Mütter, Vormünder oder Pflegeparteien, welche um Verleihung eines solchen Stiftbetrages an die in ihrer Obsorge stehenden Waisen ansuchen wollen, haben ihre Gesuche mtt dem Tauf(Gebutt)scheine, Jmpfungszeugnifse und dem Nachweise über die Wiener tzeimaisangehörlgkeit ihrer Pfleglinge, sowie dem Todentscheine der Eltern oder des Vaters der Waisen, endlich mit dem Zeugnisse über den Schulfortgong (Jahreszeugniß, Schulnachricht) oder dem Zeugnisse über den Fortgang einer Berufsbildung und mtt einem legalen Armuthszeugniffe zu belegen und bis längstens 15. November 1803 im Einreichungsprotokolle der Magistrats-Atyeilung XIII zu überreichen. Auf verspätet überreichte, sowie auf nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Borrr Magistrate der k. k. Reichshaupt und Residenzstadt r Wien, am 14. September 1903. Ein im erzogenes"" . Stenographistin, die Samstag nicht arbeitet, sucht Posten als Comptoirpraktikantin. Mathilde Steiner, II., Hermineng. 6, II. St., Th. 12. 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