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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1903-08-07 · 32 (7.8.1903) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
20 (1903)
Issue
32 (7.8.1903)
Date
1903-08-07
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 520 Dr. Mocb's Mocbenscbrift Nr. 32 Kriefkasteu. K. Peter Rosegger schrieb über den Nationalismus Anfangs des Jahres 1900 in dem Falkenauer „Volkswillen": Der Nationalismus ist nach meiner Meinung ein großes Unglück für die Menschheit. Doch ist er nun einmal vorhanden und man muß mit ihm rechnen. Fluch einer Nation, die angreift l Wehe einem Volke, das sich nicht vertheidigt! T. K. Wenden Sie sich an die Buchhandlung Jos. Schlesinger, Wien, I-, Seitenstettengasse 4. Dr. phil. Schulim Ochser, Rabbinatscandidat in Brody: Die Publication Ihres „Offenen Briefes an den derzeitigen Leirer der israelitisch-theologischen Lehranstalt in Wien" lehnen wir ab. A. DreYfus in N. Daß im II. Klagelied, Vers 3 die Anspielung auf d en Blitzableiter plausibel erscheint, ist zweifellos. Die Zerstörung der Spitzen wird als Voraussetzung gezeichnet, daß das Haus Jacob in Flammen aufging. Zur gell. Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honoriren zu wollen. Die Administration. Arzienswiiwe geprüfte, norddeutsche Lehrerin und staatlich geprüpfte Clavierlehrerin nimmt zwei Mädchen in Pension. Beste Referenzen stehen zur Seite. Offerte sind zu richten au Martha Stein, W i e n, VII., Mariahilferstrasse 88 h, III. Stock. Eine israelitische Oierlehrer-FamiUe in einer Bezirksstadt Südmährens, wo Volks-, Bürger- und Mittelschulen sind, nimmt 2 Schulkinder in vollständige Pension. Liebevolle Behandlung und gute Erziehung wird versprochen. Offerte nebst Bürgschaft V. an die Administration dieses Blattes. Kundmachung. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien hat in der Plenarsitzung vom 15. April 1903 Herrn Rabbiner Dr. David Feuchtwang zum Gemeinde-Rabbiner der israelitischen Cultusgemeinde in Wien mit dem Amtssitze in Währing bestellt. Nachdem gegen diese Bestellung zufolge Erlasses der k. k. n.-ö. Statthalterei vom 28. Juli 1903, Z. 70007, keine Einsprache erhoben wurde, erfolgt hiermit die Verlautbarung im Sinne des Z 36 des Eultusgemeinde-Statutes. Wien, 30. Juli 1903. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Josef und Cäeilie Adler-Stiftung. für Wohnungsmiethe-Beiträge vorzugsweise an Witwen und alleinstehende weibliche Personen. Am 26. October 1903 gelangen bei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung per Kronen 240.— in Beträgen von 40—60 Kronen an arme Personen israelitischer Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiethe zur Verleihung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 31. August 1803 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin Frau Cäcilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen und Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache angehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet eingereichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Heinrich S. Reitlinger fche Wohlthätigkerts- Stiftung. Am 2 Tischri (7. October 1803), als am Sterbetage des seligen Herrn Heinrich S. Reitlinger, gelangen die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von Kronen 188.— an eine verarmte, würdige israelitische Familie, die in Wien wohnhaft ist und in deren Mitte Sinn für Religion herrscht, zur Verleihung. Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Armuthszeugnisse belegten Gesuche bis längstens 3t. August 1903 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4,1. Stock, zu überreichen, woselbst auch Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Adam Herzfeld'fche Ausstattungs-Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntniß, daß die Zinsen der von dem Herrn Adam Herzfeld begründeten Ausstattungsstiftung im Betrage von K 240.— an ein mit dem Stifter verwandtes, armes sittsame Mädchen israelitischer Confession zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Armuths- und Sittenzeugnisse und dem authentischen Nachweise ihrer Verwandtschaft mit dem Stifter und daß sie sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 3?. August 1903 im Einreichungsprotokolle der hiesigen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. August 1903. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Meinen P. T. Gönnern und Freunden gebe ich höflichst bekannt, dass ich die Eestauratioa des Herrn Isidor Hirsch II., Taborstrasse Nr. 36, „Zum goldenen Widder4' käuflich au mich gebracht habe. Ich werde stets bestrebt sein, exquisite Küche und vorzügliche Getränke zu halten. Für Hochzeiten, Tafeln, auch Abonnements werden in und ausser Hause angenommen. Vereinen stehen meine Localitäten zur Verfügung. Mit aller Hochachtung EDUARD HERLINGER, Gastwirth II, Taborstrasse 36. 3413 Verlangen Sie nur den soeben erschienenen 51. Jahrgang des allgemein beliebten Pascheies’ illustrirten Israel. Volkskaiender mit vielen Illustrationen. Preis 20 kr. Zusendung 6 kr. mehr. Durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direct zu beziehen von Samuel W. Pascheles, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn» Wien, VHL

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