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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1903-07-31 · 31 (31.7.1903) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
20 (1903)
Issue
31 (31.7.1903)
Date
1903-07-31
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 504 Dr. Dlocb's Mocbenscbrtft Nr. 31 Danksagung. Allen Freunden und Bekannten, welche anläßlich des Ablebens unseres unvergeßlichen Gatten, Sohnes und Bruders, des Herrn Aron Bondi mit herzlichen Trostesworten unseren Schmerz zu lindern suchten, sei auf diesem Wege unser innigster, ausrichtigster Dank abgestattet. Estyr Bondi. Familie Marrus Bondi. Zur gefl. Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge gefälligst honoriren zu wollen. Die Administration. Jüdische Arbeitgeber! Die Stellenvermittlungs-Abtheilung des Verbandes Jüdischer Handelsangestellter und Arbeiter stellt den p. t. Arbeitgebern ihre Dienste bebufs Besorgung männlichen und weiblichen Personals jedweden Berufes, sowie den p. t. Cultusgemeinden zur Besetzung offener Posten kostenlos zur Verfügung und bittet, im Bedarfsfälle sich au dieselbe zu wenden. Jüdische Handelsangestellte, Cultusbcamte, sowie manuelle Arbeiter, die Posten suchen, wenden sich an die „Stellenvermittlungs-Abtheilung des Verbandes der jüd. Handelsangesteilten und Arbeiter“ Brünn, Zeile 25. Vom hohen k. k. Ministerium eoncessionirtes P rivat- Gymnasium in Ung.-Brod. Mähren. — Religiös-sittliche Erziehung und neben den Gymnasial-Lehrgegenständen Unterricht in allen Fächern des jüdischen Wissens. Nähere Auskunft ertheilt: Dr. M. Jung, Rabbiner. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Mährisch - Ostrau wird ein Mussaf-Vorbeter fiir die kommenden hohen Feiertage Rosch haschono und Jom kippur aufgenommen. Bewerber, die über schöne und kräftige Stimmmittel verfügen und befähigt sind, den Gottesdienst mit Chor und Orgel zu versehen, wollen ihre mit den bisherigen Verwendungszeugnissen versehenen Gesuche sofort an den Unterzeichneten Cultusvorstand einsenden. Honorar nach Uebereinkommen. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Mährisch - Ostrau gelangt die Stelle eines Obercantors und Koreh gegen einen im Wege der gegenseitigen Vereinbarung festzusetzenden Gehalt, vorläufig provisorisch, auf ein Jahr zur Besetzung Im Falle definitiver Anstellung hat der Betreffende Anspruch auf Pension. Bewerber, welche nicht über 35 Jahre alt sind und über schöne und kräftige Stimmen verfügen, musikalisch gebildet und im Thoravorlesen versirt sind, wollen ihre mit den Zeugnissen über ihre bisherige Thätigkeit, sowie mit Geburts-, Heimats- und Familienstandsausweis versehenen Gesuche bis zum 1. September 1. J. an den Unterzeichneten Cultusvorstand überreichen. Mährisch-Ostrau am 27. Juli 1903. Der Cultusvorstand i. V. 1405 H. Friedländer. Clara Krasnopolski'fche Gebet- und Wohltyätigkeits-Stiftung. Am 28. Tischri (19. October 1903), als dem Sterbetage der Frau Clara Krasnopolski, gelangen die halbjährigen Zinsen obengee nanntet Stiftung im Betrage von Kronen 10Y.— unter mehrer- Arme israelitischer Religion zur Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armnth versehenen Gesuche bis IS. August 1903. im Einreichungsprotokolle der israelitischen. Cultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin Frau Clara Krasnopolski werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Geburts-, Sterbe- und Trauungsmatriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien den 15. Juli 1903. Der Dorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Kundmachung. (Theobald Uffenheimer'sche Gewerbe-Stiftung.) Am 28. November 1903 gelangen aus dieser Stiftung für verarmte oder arbeitsunfähige, wohlverhaltene Gewerbsleute vier Stiftplätze, und zwar zwei für Gewerbsleute christlicher Confession und zwei für Gewerbsleute israelitischer Confession mit dem Bezüge von je 200 K zur Verleihung. Bei der Verleihung dieser Stiftplätze genießen ein Vorrecht» 1. Verwandte des Stifters, 2. nach Wien zuständige oder in den Bezirken Leopoldstadt oder Brigittenau in Wien oder in Wien überhaupt geborene Bewerber. Die diesfälligen Gesuche sind längstens bis 25. September 1903 im Emreichungsprotokolle der Magistrats-Abtheilung XIII oder bei den Bezirksvorstehern des II. und XX. Wiener Gemeindebezirkes, beziehungsweise bei der Vorstehung der israelitischen Cultusgemeinde Wien zu überreichen und denselben die Tauf-(Geburts-)scheine, der Ausweis über die Zuständigkeit, ein Armuths- oder Mittellosigkeitszengniß, ferner der Ausweis über die Mitgliedschaft einer Genossenschaft, eventuell die Bestätigung derGenosfenschaft, daßBewerber sein Gewerbe wegen Arbeitsunfähigkeit zurücklegen mußte, sowie Ausweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter beizulegen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet eingelaugte Gesuche kann keine Rücksicht genommen werden. Nur die mit einem legalen Armuthszeugnisse versehenen Gesuche sind stempelfrei. Wien am 10; Juli 1903. Dom Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt. Verlangen Sie nur den soeben erschienenen 51. Jahrgang des allgemein beliebten Pascheies’ illustrirten israel. Volkskaiender mit vielen Jllustrationen. Preis 20 kr. Zusendung 6 kr. mehr. Durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direct zu beziehen von Samuel W. Pascheles, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VUL

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