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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1903-06-19 · 25 (19.6.1903) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
20 (1903)
Issue
25 (19.6.1903)
Date
1903-06-19
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Str. 25 ««WWW S Ur 408 Dr. Blmtz's WochsnschrifL Aufruf! A« unsere P. T. Klaubensgcnolsen! Die kleine autonome orthodoxe israelititische Cultusgemeinde zu Agram, die bisher unter den schwierigsten Kämpfen und Widerwärtigkeiten ihre Existenz mit der Hilfe Gottes sich errungen hoi, besitzt seit einer Reihe von Jahren ein armselig gemiethetes Local zur Abhaltung ihres Gottesdienstes. Da aber die Mitgliederzahl schon soweit herangewachsen ist, daß das kleine gemiethete Local nicht mehr hinreicht, die Zahl der Andächtigen zu fasten, so würde beschlosten, ein eigenes 2",T2 zu erbauen, welches der Würde und dem Ansehen der Hauptstadt Croatiens und des orthodoxen Judenthumes „al pi din sehulehon Orach“ entsprechen soll. Leider ist die Anzahl unserer Mitglieder und deren materielle Lage nicht eine derartige, daß unsere Gemeinde im Stande wäre, ans eigenen Mitteln dieses gottgefällige Werk herzustellen, weshalb wir bemüffigt sind, an die edlen Herzen unserer Mitbrüder zu appelliren und selbe zu bitten ,2*? MT ->V8 rs nach Möglichkeit beizutragen, um in Bälde einen solchen Bau Herstellen zu können. — Behufs Sammlung von Spenden haben wir mittelst Bescheides der hohen königl. croatisch - slavonischen Landesregierung unter Zahl 4210 ex 1103 die Bewilligung erhalten, daher wir Euch bitten, öffnet Euere Hände, traget nach Möglichkeit bei, im Namen Gottes, im Namen unserer heiligen Religion und im Namen bo damit dieses heilige Werk je eher seiner Vollendung zugesührt werde und Gott der Allmächtige wird Euch gewiß dafür reichlich belohnen. Agram, im Mai 1903. Das Baucomite der isr. orth. Synagoge in Agram. Israelitische Cultusgemeinde Wien. Zahl 6065 ex 1903. Schluß des IirgeudgoltesdienKes. (Schuljahr 1902/03). a) Volks- und Bürgerschulen. Schüler Beginn Bethaus Tag Stunde I., Seitenstetten g. 4 Knaben u. Mädchen 11. Juli 11Uhr20Min. II, Tempclqasse b Mädchen 11. „ 11 „ 20 „ II., Tempel gaste 3 ■ Knaben 4. „ 11 „ 20 II, Malzgasse 16 Mädchen 11. „ 2 „ Nachm. II., Malzgasse 16 Knaben 4. „ 2 „ „ XX., Kluckygaste Mädchen 4. „ 11 „ 20Min, XX., Nluckygaffe Knaben 11. „ 11 » 20 „ III., Unt.Viaductg. 13 Knaben u. Mädchen 11. „ 11 20 „ V.,Margarelhenstr.73 „ „ 11. „ 3 „ Nachm. VI., Schmalzbofg. 2 „ „ „ 11. 11 „ 20Min. VIII, Florianig. 4! „ „ „ 11. „ 11 „ 2o „ IX., Müllnergafse 21 „ „ „ 11. „ 11 .. 20 .. X., Humboldtgasse 29 „ „ 11. „ 2 „ Nichm. XV., Turnergosse 22 „ „ „ 27. Juni 3 „ Nachm. XVI., Hubergaffe 8 „ „ 11. Juli 2 „ 30Mtn. 18.. Schopenhaucrstraße Nr. 39 " » " 11. 3 „ 3 -Min. d) Mittelschulen. 1 I.. Seitenstetteng. 4! — 27. Juni 3 Uhr—Min II., Tempelgaffe 3 , — -7. „ 3 .. — „ XV , Turnergafse 22 — 27. 3 „ - „ XVI., Hubergaffe 8 j — 27. 3 „ 30 „ 18., Schopenhstr. 39 27. .. 2 „ 30 „ Die Schuljugend erscheint im Festgewande. Nach dem Gebete für den Landesvater wird von den Schülern bei offener Bundeslade die I. und IV. Sttophe der Volkshymne gesungen. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse 4, nächst dem Ring, offerirt in reichster Auswahl Professor fCfimilf’s allgemein beliebte BravtgcbetbHcher und deutsche ftudacbtsbüeher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einhänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. Ettel Goldschmidt sche Stiftung für Lehramtseandidaten. Der Vorstand der israelitischen Cultnsgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntniß, daß aüs den Zinsen der Eitel Goldschmidt'schen Stiftung ein Betrag von Kronen 2»0.— an einen Lehramtscan d i d a t e n israelitischer Confestion für das Jahr 1903 zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben die mit einem Geburts-, einem M ora l it ä ts-, einem A r m ut h s z e u g n isse und mit Studie n ze u g n i s s e n belegten Gesuche im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9 12 Uhr Vormittags behoben werden können, bis 31. Juli 1903 zu überreichen. Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt oder seiner Gattin, Frau Nanette, geborene Landauer genießen stiftbriefgemäß den Vorzug. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, beziehungsweise wie hoch der Betrag dieses Stipendienbezuges ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichle oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juli 1903. Dev Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Bethausverein „Beth Hachneseth“ III., Untere Viaductgasse 13. Trauungstaxe 32 Kronen. Anmeldungen für Trauungen und Trauungsaufgebote werden entgegengenommen in der Vereinskanzlei, Hl., Untere Viaductgasse 13, zwischen 1—3 Uhr Nachmittags. Sedenkrede%/:J^ gehalten am 21. Mai 1903 bei der Trauerfeier im israelitischen Tempel des IX. Bezirkes in Wien von Rabbiner ür. S. Gelbhaus. Das Reinerträgniss ist den von der Katastrophe Heimgesuchten gewidmet. piß Predigt hat im Tempel tiefen Eindruck gemacht, ihr Erscheinen wurde vielseitig gewünscht, die öffentliehe Presse hat sie wohlwollend besprochen. Gegen Einsendung von 45 Hellern zu beziehen von ß. Löwit, Wien, Rothenthurmstrasse 22. Tempelchor, Für den neuen Tempel im VIII. Bezirke, Josefstadt, werden sowohl JCerren als auch Sängerknaben aufgenommen. Vorstellung bei Herrn Prof. Loewenstamm, VI., Mariahilferstrasse 9. Täglich von 12—2 Uhr. Als Barmizwah-Geschenk eignet sich vorzüglich das berühmte Prachtwerb Professor Dr. Julius Fürst’s lllustrlrte fünf Bücher Moses m. deutsch. Uebersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 Illustr. Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50. Zu haben in jeder grösseren Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrage? direct zn beziehen von Samuel W, Pascheies, Prag, Zeltnerga$8e 4. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck L Sohn, Wien, VIU.

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