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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1903-06-05 · 23 (5.6.1903) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
20 (1903)
Issue
23 (5.6.1903)
Date
1903-06-05
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Veite 874 Dr. Bloches Wochrnfttzrift, Skr. 33 2.—, Zakob Adler 5.—. Moritz Adler 2.—, Philipp Drexler -4.—, Samuel Kugel 1.—. Für den Frauen-Wohlthätigkeitsverem: Von den Herren Siegmund Kollisch 2.-, Emanuel Hoffmann 10.—, Ignaz Pollatsche! 5.—, Adolf Kohn 1.—, Leo Schwadron 18.—, Samuel Offer 10.—, Ignaz Schick 2.—, Alexander Endewelt 5.— Ignaz Fantl 8.-, Johann Kohn 4.—, Jakob Adler 5.—, Berthold Lowenstamm 2.—, Philipp Drexler 4.—, Johann Kremenetzky 5.—, Alexander Endewelt 3.—. Für die Bibelschule: Von den Herren Emanuel Hoffmann 10.—, Ignaz Katz 2.—, Siegmund Licht 4. , Markus Haas 1.—, Moritz Zeckendorf 2.—, Jakob Grotte 2.—, Wilhelm Spitzer 5.—, Samuel Offer 10.—, Wilhelm Heller 2. -, Ferdinand Wiener 5.—, Alexander Endewelt 5.—, Markus Zernik Jakob Adler 5.—, Moriz Adler 2.—, Berthold Löwenstamm 2.—, S. O. Stern 5.—. Für das Siechenhaus: Von Herrn Nathan Neumann 3.—, für den Volksküchenverein: Von Herrn Nathan Neumann 3.—. Wien. (Trauung.) Donnerstag den 11. Juni 1903 findet um 3 Uhr Nachmittags im israelitischen Tempel der Seitenstettengasse die Trauung des Fräulein Grethe Schwitzer, Tochter des Kammerrathes Herrn Berthold Schwitzer, mit Herrn Otto Beck, Gesellschafter der Firma Wilhelm Beck u. Söhne, k. u. k. Hoflieferanten, statt. Wien. (Trauung.) Sonntag den 7. Juni findet um 1 Uhr Nachmittag im Saale des »Hotel de France", I., Schottenring 3, die Trauung des Fräulein Adele Lazarus, Tochter des Herrn Max Lazarus,mit Herrn Jacob Pollak statt. Wie». Sonntag den 31. Mai fand im ifraelitifchen Tempel des II. Bezirkes, Tempelgaffe, die Vermählung des Lehrers und Schriftstellers Herrn Albert Mandl mit Fräulein Sophie Ulmann statt. Wien. Die kaiserliche Akademie der Wiffenschaften hat den greisen Orientalisten Dr. Moriz Steinschneider in Berlin zu ihrem correspondirenden Mitgliede ernannt. Wien. Sehr geehrter Herr Redacteur! Ich ersuche Sie, die Zuschrift des Herrn D. Schwarz in der letzten Nummer Ihres geschätzten Blattes, S. 353, dahin richtigstellen zu wollen, daß es absolut unwahr ist, daß die zur Genehmigung vorgelegten Statuten des Bethausvereines »Beth-Hachneteth", im § 1, oder überhaupt die Abschaffung des alten Ritus enthielten. Hochachtungsvoll Dr. Leo Ehrentheil. Wie«. (Für Kischenew.) Unter dem tiefen Eindruck einer ergreifenden Rede des Rabbiners Herrn Dr. Reich im Bezirke Wieden und Margarethen für die Kischenewer Unglücklichen constituirte fich ein Hilfscomite, bestehend aus dem Obmanne Herr« A. Hofmann und den Vorstehern Herren F. Frankl, Klepetar, Diamant und Cantor Baßl. Hoffentlich wird es diesen Wackeren gelingen, ein namhaftes Ergebniß zu erzielen. Wie«. (Spende.) Für die armen Juden in Kischenew find uns von Frau Cäcilie Adler in Wien K 10.—, von Edith und Willy H. K 2.— zugekommen. Wien. Die israelitische Cultusgemeinde Soborten hat der »Israelitischen Allianz" in Wien für die unglücklichen Juden m Kischenew 400 Kronen gesendet. Wien. Die bei der Trauerfeier im Tempel des IX. Bezirkes von Herrn Gemeinderabbiner Dr. Gelbhaus gehaltene Gedenkrede für die Opfer in Kischenew, die von großer Wirkung war, ist auf mehrseitiges Verlangen in Druck und Verlag von R. Löwit, Rothethurmstraße 22, erschienen. Preis 40 Heller. Der Reinertrag ist den von der Katastrophe Heimgesuchten gewidmet. Wien. Am 2. Juni l. I. fand im Bethause des Vereines „Oseh-Chesed“, II., Schiffamtsgaffe Nr. 5, Maskir für die in Kischenew hingemordeten Brüder statt. Herr Profeffor Dr. Liebreich hielt eine ergreifende Rede. St-Polten. Eine Sammlung von Spenden für die Hinterbliebenen der in Kischenew hingemetzelten Glaubensgenoffen ergab 240 Kronen, welcher Betrag am 25. Mai d. I. an die Israelitische Allianz in Wien zur Üebermittlung eingesandt wurde. Brody. Dienstag den 25. Mai d. I. fand in der hiesigen großen Synagoge die Trauergottesdienst für die Märtyrer von Kischenew statt. Das Gotteshaus war von Tausenden von Menschen gefüllt; die Trauerpsalmen wurden von dem städtischen Obercantor und dem gut geschulten Chor in ergreifender Weise vorgetragen, die Gedächtnißreden hielten die Herren Salomon Kluger und Dr. Leopold Hegel. Während des Gottesdienstes waren fämmtliche Geschäfte gesperrt. Sonntag den 31. Mai hielten die hiesigen Arbeiter ohne Unterschied der Confession eine Versammlung ab, um öffentlich gegen die Barbarei im Czarenreiche zu protestiren. M. M. Pkibram. Für die Kischenewer unglücklichen Juden wurde von der hiesigen Cultusgemeinde durch das Vorstandsmitglied Herrn Bohmnil Reinisch und dem Vorsteher der Beerdigungs-Bruderschaft Herrn Abeles eine Sammlung vorgenommen, welche einen Ertrag von K 228 ergab, die an die Israelitische Allianz in Wien gesandt wurde. Eine weitere Sammlung unter jungen Leuten und Spende des Frauenvereines ergab circa K100. Es spendeten: Herr Max Kohn Kronen 10.—, Herr B. Löwi 10.—, Herr B. Kafka 10.—, Herr D. Pereles t0.—, Herr Adolf Herrmann 4.—, Herr Emil Singer 5.—, Herr Em. Singer 4.—, Herr I. Roubioek 6.—, Herren Brüder Katz 2.—, Herr Simon Edlstein 2.—, Frau Marie Barkus 2.—, Herr Karel Pick 4.—, Herr Max Hartman 1.—, Herr Charles Hartman 5.—, Herr Carl Reichner 2.—, Herr David Weil 2.—, Herr David Fröhlich 2.—, Herr Jakob Abeles 2.—, Herr S. Karpeles 2.— , Herr Leop. Beständig 2.—, Herr Josef Löwi 2.—, Herr Bohumil Reiniscb 2.—, Herr Alfr. Barkus 2.—. Herr Hugo Edlstein 2.—, Herr Hynek Abeles 2. -, Herr Jindrich Mühlstein 2.—, Herr Hermann Langer 10.—, Herr Adolf Gach 2.—, Herr Adolf Schwarz 6.—, Herr Dr. Steiner 4.—, Herr Dr. Recht 2.—, Herr Gustav Beck 2.—, Herr Ludw. Oppenheim 3.—, Herr Jind. Freund 3.—, Herr Em. Pollak 2.—, Herr I. Schmolka 2.-, Herr Lud. Kohn 2.—, Herr Adolf Klepetar 5.—, Herr R. Frankl 1.—, Herr Hynek Fröhlich 2.—, Herr Alois Fröhlich 1.—, Herr Julius Beck 1.—, Herr Max Wallenfels 2.—. Herr Leopold Beck 1.-, Herr Rosenwasser 1.—, Herr F. Klaber 1.—, Herr Edlstein 1.—, Herr Glücklich 1.—, Frau Porges Babette 2.—, Herr Ludw. Beck 1.—, Herr Bed. Steiner 1.—, Herr Kuh 2.—, Herr Edlstein Ludwig 2.—, Herr Berger Jindrich —.80, Herr H. Mittler 1. —, Frau Marie Urbach 2.—, Herr Ludw. Langer 5.—, Herr Emil Porges 2.-, Verein „Humanitas" 5.—, Ehrwürden Dr. K. Kohn 2. —, Herr H. Hecht 1.—, Herr Abr. Kohn 2.—, Herr Em. Pollak 2—, Herr Otto Kohn 2.—, Armenverein 5.—, Frau Schwarz 1.—, Herr Leop. Schwarz 2.—, Herr Jak. Ehrlich 1.—, Herr Adolf Schwarz, Buchh. 2.—, Herr Fried Birkenberg 1.—, Herr Straus Prein 1.—, Herr Wiener Jind. I.—, Herr Sigm. Behal 5.—, Herr Adolf Steinbach 2.—, Herr Fleischmann, Teplitz 4.—, Löbl. Chewra- Kadischa 10.—, Herr Platofsky Chwistne 2.—, Frau Schwarz, Dubno 1.20, Herr Sig. Edlstein 1.—, Herr Jakob Schwarz 2.—; zusammen K 228.—. Lemberg. Das von Direktor Moriz Lazarus errichtete israelitische Hospital wurde vom Cultusvorstande der Leitung eines Spitalrathes übergeben. Das von Herrn kais. Rath Jacob Stroh erbaute Haus für arme jüdische Witwen wird am 10. Juni eingeweiht werden. Der Schriftsteller Herr Salomon B u b e r wurde für seine Verdienste als langjähriger Censor der hiesigen Filiale der Nationalbank zum kaiserlichen Rath ernannt. Pardubitz. (Todesfall.) Herr Tempelvorsteher Josef Steiner starb am 24. Mai nach kurzem Leiden im 52. Lebensjahre. Bei der unter großer Betheiligung am 26. Mai stattgefundenen Beerdigung wurde des hingebungsvollen und wohltätigen Wirkens des Verstorbenen in ehrenvoller Weise gedacht. Agram. (Neubau einer Synagoge.) Die hiesige orthodoxe Gemeinde geht an die Errichtung eines eigenen Gotteshauses. Sie besitzt bereits die behördliche Ermächtigung und trifft alle Vorbereitungen zu diesem Baue. Dem Zustandekommen des Unternehmens widmen die Mitglieder der orthodoxen Gemeinde ein lebhaftes Jntereffe, und sie hoffen, mit Hilfe auswärtiger Unterstützungen das Werk zu Stande zu bringen. Feuilleton. Das fünfte Gebot. Von Dr. F. Rich. Heinfchel. (Fortsetzung.) Bon der Walde war allein in seinem Atelier. Er stand vor einer Skizze, die auf einer Staffelei ruhte. Diese wurde durch das volle helle Licht, das bei den geöffneten Fenstern hereinfluthete, hell beleuchtet. Ein Lächeln umspielte seine Lippen; dabei zog er spielend einen Pinsel durch die Finger; die Palette lag noch unbenützt auf dem Kasten nebenan. Im Hintergründe standen einige

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