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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1903-03-20 · 12 (20.3.1903) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
20 (1903)
Issue
12 (20.3.1903)
Date
1903-03-20
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 12 Dr. Bloch's Wochenfttzrifi. Sette 195 spätestens am 23. März a. c. deponiren und zwar: in Wien bei der Liquidatur der Union-Bank, in Triest bei der Filiale der Union-Bank, in Berlin bei der Berliner Handels-Gesellschaft, in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Effecten- und Wechselbank. Die Actien sind unter Anschluß von Consignationen zu erlegen, welche vom Einreicher eigenhändig zu unterzeichnen und für Wien in zwei Exemplaren, für die anderen Erlagsstellen in drei Exemplaren anzufertigen sind. Ein Exemplar der Consignationen erhält der Deponent mit der Empfangsbestätigung versehen zurück; nach abgehaltener Generalversammlung werden die Actien gegen Rückstellung dieser Consignation ausgefolgt. Das Stimmrecht kann vom Actionär oder von dessen gesetzlichem Vertreter persönlich oder durch Bevollmächtigung eines anderen stimmberechtigten Actionärs ausgeübt werden (§ 28 der Statuten). KeKanntnmchimg. Es wird hiemit bekannt gegeben, daß ausschließlich die Mazzes- Bäckerei des Adolf Schmied! (Friedmann's Eidam), XX., Marchfeldgasse 21 (Verkaufslocal 1., Salzgries Nr. 19), unter der besonderen Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde steht. Wien, am 1. März 1903. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Klara Kahane - Stiftung zur Heiratsausstattung. Es wird hiemit zur Kenntniß gebracht, daß am 14. Thamus (9. Juli 1803) die Zinsen der obengenannten Stiftung zurHeirats - ausstattung zweier mittelloser, anständiger Waisenmädchen israelitischer Confession im Betrage von je X 410-— zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, daß sie: 1. der israelitischen Confession angehören; 2. streng sittlich, mittellos und verwaist sind; 3. sich im Brautstande befinden. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 31. März 1903 im Einreichungs- Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock einzureichen, woselbst Gesuchsblanqueite während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Sigmund Edler von Wertheimstein fche Stipendien-Stiftrmg. Der Vorstand der israelitischen Cultusgenieiude Wien verlautbart hiemit, daß am 18. Juni 1903, als dem Sterbetage des Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein, aus dem Zinsenerträgnisse dieser Stiftung sechs Stipendien ä X 84.—, und zwar zur Hälfte an studirende Jünglinge jüdischen Glaubens an der hiesigen Universität, vorzüglich an solche, welche mit gutem Erfolge der.mosaischen Theologie sich widmen, zur anderen Hälfte a) an israelitische Schüler deshiesigen Konservatoriums und b) a u i s r a e l i t i s ch e Jünglinge, welche sich der bildenden Künste an der hiesigen Akademie befleißen, zur Verleihung gelangen. Von den diesen Studien obliegenden Bewerber» ist nebst den documentarischen Belegen der Angehörigkeit zur jüdischen Confession, der Hilfsbedürftigkett, des entsprechenden Verhaltens und des guten Studienfortganges auch der Nachweis, daß sie eitern- oder vaterlos sind, zu erbringen. Verwandte des Stifters, Herrn Sigmund Edlen v. Wertheimstein, oder seiner Gattin, Frau Nanette Edlen von Wertheimstein, genießen, vorarrsgesetzt, daßsiegleicheBefähigung besitzen, unter allen anderen Bewerbern den Vorzug und bedürfen des Nachweises der Verwaisung nicht. In zweiter Linie sind unter den den obigen Anforderungen entsprechenden Bewerbern hiesige zu bevorzugen. Bewerbungsgesuche für diese Stiftung sind bis 31. Marz 1903 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien (1>, Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags Gesuchsblanqueite unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Otto Cohn'sche Stiftung für mittellofe jüdische Realschüler. Aus den Zinsen obiger Stiftung gelangen drei Stipendien a, X 135-— am 30. Mai d. I. an drei würdige, fleißige, jüdische Realschüler zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburtsscheine, dem Nachweise der Mittellosigkeit und den Studienzeugniffen versehenen Gesuche bis längstens 31. März 1903 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock), woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. In dem Gesuche ist ferner anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums sich befindet, bejahenden Falles in welcher Höhe dasselbe ist. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien den 1. März 1903. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. DORA ADLER GOTTLIEB LE1TNER VERLOBTE. MÜNCHEN. MARIENBAD. Statt j:der besonderen Anzeige. mtmmammmmmmmammmtmammmmmmmmmmmmmammma Das Wiener Lager der durch ihre vorzügliche Qualität allbekannten, unter strengster Aufsicht des =--=• ehrwürdigen Leipniker Rahbinates erzeugten 1301 befindet sich in Wien, 81. Bezirk, Lilienbrunngasse Nr. ii. Jedes Packet ist mit Stampiglie versehen. Gegründet 1853. Gegründet 1853. Hochachtungsvoll Leipniker Mazzesbäckerei, Heinrich Scharf. Heirat- Passende Partie für ein sehr tüchtiges, thätiges, außeiordei.llich sparsames Mädchen, hübsch, aus gutem Hause (Waise), mit einer Mitgift von 9000 Kronen nebst Ausstattung, gesucht. Zuschrift unter /Vormund* an die Redaction d. Blattes. Coneurs. Ein geprüfter Religionsl Obrer für Mittel- und Volksschulen und geschulter Cantor wird pro 1. September 1903 mit einem Fixum von jährlich 1000 Xronen, freie Wohnung und den üblichen Emolumenten aufgenommen. Offerten mit Zeugnisabschriften und Photographie sind an den Vorstand des israelitischeuCultusvereiues in Freiberg (Mähren) zu richten. Freiberg, 15. März 1903. Für den Vorstand des Cuitusvereines 1310 Sigmund Moser. OT Eigenes nos b» fwum’bD -km Product! Gebrannt unter persönl. Aufsicht des Religionslehrers Herrn Sig. Jelünek, Matrikenführer der israelitischen Cultusgemeinde Oberhollabrunn, ist zum Preise von 2 Kronen 80 Heller per Liter und bei Abnahme von 25 Liter 10U/0 billiger exclusive Gebinde und Verpackung per Nachnahme erhältlich bei Herrn Josef Neuspiel, Xaufmann in Immendorf, Bezirk Oberhollabrunn, Nieder-Oesterreich und werden Bestellungen von einem '/, Inter aufwärts prompt effectuirt, wie auch für die Echtheit dieses üetränkes, welches 60 Grad enthält, garantirt. Immendorf im Februar 1903. Josef Neuspiel, Xaufmann.

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