Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 20 (1903)
- Issue
- 11 (13.3.1903)
- Date
- 1903-03-13
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 176 Dr. Bloch's Wochenschrift. Nr. 11 D/s glückliche Scbürt eines Jochterchens . zeigen hocherfreut an j Rabbiner Dr. D. Feuchtwang und Frau, Nikolsburg, j F M M .E j Concurs. Bei der gefertigten israelitischen Cultusgemeinde gelanger i folgende zwei Stellen demnächst zur Besetzung. 1, Die Stelle eines Rabbiners und zugleich Beligionslehrers mit einem Jahresgeh alt von K 1600 Wohnungszulage K 480, ausserdem Anspruch auf eine jährliche Remuneration von K 860 von der kön. croat -slav. Laudesregierung für den Unterricht am kön. Obergymnasium. Die Stipulirung der Matrikelgebühren und der sonstigen Nebenemolumente erfolgt anlässlich der Acceptation. Bewerber unter 40 Jahre alt, muss absolvirter Seminarist, Dr. phil, der croatischen und deutschen oder in Ermanglung der croatischen einer anderen slavischen Sprache mächtig sein, im letzteren Falle sich jedoch verpflichten, binnen längstens 2 Jahre die croatische Sprache sieh vollkommen anzueignen. 2. Die Stelle eines Vorbeters Cantors, der zugleich Schochet, Bodek und Mobil sein muss. Bewerber, cantoralisch gebildet, darf das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die Stelle ist mit einem Jahresgehalte von K 1600 und den üblichen Nebenemolumenten verbunden, welche anlässlich der Acceptation von der Gemeindeverwaltung stipulirt werden. Vorzug haben unbedingt jene, die der croatischen oder in Ermanglung derselben einer anderen slavischen Sprache mächtig sind.. Offerte mit Zeugniss -Abschriften und curriculum yitae versehen, sind bis 1. April 1. J. an den gefertigten Gemeindevorstand zu richten. Nur den zum Probevortrag Berufenen werden die Reisekosten vergütet. Pozega (Slavonien), den 5. März 1903. Israelitische Cultusgemeinde Ziga Breyer Heinricb Friedmann Schriftführer. 1298 Vorstand. Concurs. In der israelitischen Cultusgemeinde Freiwaldau gelangt die Stelle eines Rabbiners, der zugleich die Functionen eines Cantors und Schächters zu versehen hat, vorläufig provisorisch zur Besetzung. Gehalt 1600 Kronen nebst üblichen Emolumenten. Bewerber müssen österreichische Staatsbürger sein und dürfen das 50. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die mit Zeugnissen über die Befähigung zur Ausübung obiger Functionen belegten Gesuche nebst Angabe des Familienstandes sind bis 15. April 1903 an die Unterzeichnete Cultusgem eiude zu richten. Freiwaldau den 1. März 1903. Der CultusVorsteher: Sigmund Braun. Die aus dem Stiftungscapitale der von der Frau Juditha Kohn aus Pisek (Böhmen) gestifteten „Juda Kohn r Stiftung“ angesammelten Zinsen im Betrage von Kronen 600 (sechshundert Kronen) werden einem Rabbinatscandidaten, der nach Ahsolvirung der Gymnasialstudien sich dem Rabbinatsstande widmen will, verliehen, und zwar in der Art, dass demselben nach Yerhältniss der Jahre, die er im Seminar zu verbleiben hat, von dem obigen Betrage halbjährig ein Theil als Unterstützungsbeitrag ausgezahlt wird. Anspruch auf diese Stiftung haben in erster Linie Rabbinatscandidaten aus der Verwandtschaft der Stifterin und in Abgang solcher, Rabbinatscandidaten aus der Piseker Gemeinde. Richtig belegte Gesuche sind zu richten an den Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Pisek (Böhmen) bis zum 15. April 1903. J Der Cultusvorsteher: I Emil Barth. Israelitische Cultusgemeinde Wien. Z. 4098 ex 1908. Knnbmach««g. Es wird Hiermit zur Kenntniß gebracht, daß ausschließlich die nachbenannten Verkaufsstellen für Koscherfleisch unter der besonderen Aufsicht.des Rabbinates der Cultusgemeinde stehen: ' Im I. Bezirk, Ignaz Weinstein, Seitenstettengasse Nr. 3; „ II. „ I. Axelrad, Krummbaumgasse Nr. 2; „ „ „ I. Reist, Leopoldsgasse Nr. 31; „ V. „ Johann Fleischhacker, Schönbrunnerstraße Nr. 15 „ XIV. „ Ernst Fuchs, Sechshauserstraße Nr. 95; „ XVII. „ Heinrich Kohn, Ottakringerstraße Nr. 86; „ „ „ Anna Willner vormals Weist, Grundsteing.Nr.12 „ „ „ Franz Swadosch. Hofferplatz Nr. 10; „XVIII. „ Thomas Schweifer, Schulgasse 25; „ XIX. „ Adalbert Wilhelm, Osterleitengasse Nr. 2; „ XX. „ Elo Kalter, Jägerftraße Nr. 22. Nur für die hier genannten Verkaufsstellen übernimmt dar- Rabbinat die Verantwortlichkeit in Betreff des Kaschrus. Wien, im Februar 1903. Der Vor Rand der israel. CultuSg-meinde Wien. Das Hauptlager der durch ihre vorzügliche Qualität allbekannten, unter strengster Aufsicht des ehrwürdigen Leipniker Rabbinates erzeugten ■&- a. z z e s befindet sich in . Wien, II. Bezirk, Lilienbrunngasse Nr. II. Jedes Packet ist mit Stampiglie versehen. G8gründet 1853. Gegründet 1853. Hochachtungsvoll Leipniker Mazzesbäckerei, Heinrich Scharf. Bethausverein „Beth Hachneseth“ . in., Untere Viaductgasse 13. Trauungstaxe 32 Kronen. Anmeldungen für Trauungen und Trauungsaufgebote werden entgegengenommen in der Vereinskanzlei, III.. Untere Viaductgasse 13, zwischen 1—3 Uhr Nachmittags. Soeben in dritter vermehrter und verbesserter Auflage neu erschienen: — im mio Handbuch für Cantoren zum praktischen Gebrauche SOWOhl ln als 3UCh ausSGrhall) dGF Synagoge nebst einem Notenanhange von Wilhelm Flamm, Obercantor. Preis K 1.20. Zu beziehen gegen Einsendung des Betrages nebst 10 Heller Porto von der Verlagsbuchhandlung Samuel W. Pascheies Prag, Zeltnergasse 4. Als Barmizwah-Geschenk eignet sich vorzüglich d ass berühmte Prachtwerk Professor Dr. Julius Fürstfs iliustrirte fünf Bücher Moses ®. deutsch. Uebersetzung. erläuternd. Anmerkungen u. 223 Illustr Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50. Zu haben in jeder grösseren Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direct zu beziehen von Samuel WB Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4. Herausgeber mib verantwortlicher Redaeteur: äör. Aosef W- - Druck vvu L Beck & Schn. Wien. VIII-