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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1903-02-06 · 6 (6.2.1903) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
20 (1903)
Issue
6 (6.2.1903)
Date
1903-02-06
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Str. 6 Sx, Mvch's Wochenschrift» Sette Sä jüdisches Stift umgewandelt werden soll. 100.000 Mark sind bestimmt zum Bau einer Synagoge in Dessau. Ferner sind Legate zugedacht den Städten Wörlitz und Oranienbaum, den Ortschaften Gohrau und Horstdorf, den Angestellten der Firma I. H. Colin und einzelnen Bürgern unserer Stadt, welche der Erblasserin in Freundschaft nahe gestanden haben. Außerdem sind der Freiwilligen Sanitätscolonne vom Rothen Kreuz Dessau 30.000 Mk. verschrieben. Baronin Cohn- Oppenheim war die Stiefschwester des bekannten Publicisten Albert Milland. Ihre Mutter war in zweiter Ehe mit dem Begründer des „Petit Journal", Milland, verheiratet. M. „Im Kreise culturell aufstrebender, noch unentwickelter Völker bilden die Juden ein wirthschaftlich belebendes Element, welches nicht nur Duldung, sondern auch kluge, maßvolle Förderung verdient. Man müßte diesfalls Juden schaffen, — wenn sie nicht vorhanden wären."-So schreibt Raoul Ritter von Dombrowski. I. K. Trotz vieler Mühe ist es uns nicht gelungen, in Ihrer Angelegenheit etwas zu erreichen. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnementsgebühr im Rückstände sind, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Postaufträge Milde Stiftung des Herrn Michael Cohen de Silva. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cnltusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniß. daß aus den Zinsen der obengenannten Stiftung für Israel. Handwerker zu ihrer Etablirung 1 Stiftplatz ä 800 Kronen zur Verleihung gelangt. . Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts- und Hennatsscheine, dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit (Wandcrjahre) versehenen Gesuche bis 28. Februar l. I. in dem Einreichungsprotokolle der Cnltusgemeinde, I., Seitenstettengasse Nr. 4, 1. Stock, zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags einzureichen. Gesuchsblanquette sind in dem Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, 1. Februar 1903. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. gefälligst honoriren zu wollen. Die Administration. Nanette Edle v. Wertheimsfein’sche Ausstattungs-Stiftung. Aus der von Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein zum Andenken an seine Gattin Frau Nanette Edle von Wertheimstein begründeten Heirats-Ausstattungs-Stiftung für arme israelitische Mädchen ist für das laufende Jahr ein Zinsenbetrag von X 250'— zu verleihen. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edle von Wertheimstein, bei deren Abgang Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters, endlich in Ermangelung auch dieser, Mädchen aus der israelitischen Cultusgemeinde Wien beru en. Die Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, dem Sitten- und Armuthszeugniffe, dem Nachweise, daß Petentin sich im Brautstande befindet und wenn das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend gemacht wird, auch mit dem diese Verwandtschaft nachweisenden, mit den Geburts- und Trauungsscheinen belegten Stammbaum bis 28. Februar 1003 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags erhältlich sind. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien den 1. Februar 1903. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Bethausverein „Beth Hachneteth“ III., Untere Viaductgasse 13. Trauungstaxe 32 Kronen. Anmeldungen für Trauungen und Trauungsaufgebote werden entgegengenommen in der Vereinskanzlei, III., Untere Viaductgasse 13, zwischen 1—3 Uhr Nachmittags. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse Nr. 4, nächst dem Bing, offerirt in reichster Auswahl Professor KSmpf’s allgemein beliebte Brautgebetbücher und deutsche Andachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borden. Trauungstaxen, lsr. Bethaus-Verein Brigittenau. I. Glasse . . . II. III. IV. Kronen 200. .. 130. .. 80 40. Anmeldungen bei dem Vereins-Obmann Herrn HERMANN ELTBOGEN. Wien, XX., Rafaelgasse 12. io«> Als Barmizwah-Qeachenk eignet sich vorzüglich das berühmtePi-achtwarlt Professor Dr. Julius Fürst’s illostrlrte fünf Bacher Moses m. deutsch. Uebersetzimg, erläuternd. Anmerkungen u. 223 Ulustr Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50. Zu haben in jeder grösseren Buchhandlung oder gegen Einsendung des Betrages direct zu beziehen von Samuel ü. Pasc hele». Prag, Zeltnergasse 4. JUUJJSN ÄND I 66&WWNTE IKAFFEE“ 'MISCHUNGEN FW a53T&rs Hauptverkaufageschäft: Wien, I, Fleischmarkt 7 Comptoir, und Magazine Fabrik: VII/2, Neustiftgasee 2k.

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