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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1902-12-26 · 52 (26.12.1902) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
19 (1902)
Issue
52 (26.12.1902)
Date
1902-12-26
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette 858 Dr. Bloch's Wochenschrift. M. 52 Geburtsschein, das Jmpfzeugniß, das Maturitätszeugniß, ferner die Ausweise über die Studienerfolge, die Zuständigkeit und die Jmmatriculirung als ordentlicher Hörer der k. k. Universität, bezw. der k. k. technischen Hochschule in Wien, dann über wahre Dürftigkeit und eventuell über die Verwandtschaft mit dem Stifter beizuschließen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genonimen. Nur die mit einem legalen Armuthszeugnisse versehenen Gesuche sind stempelfrei. Bom Magistrate der k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, am 21. November 1902. Dr. Adolf uud Emaiiurl Stcm'fche Stiftung für Rigurofauten der Mrdici» und Ehiriirgic. Aus den Zinsen der Med. Dr. Adolf und Emanuel Steru'schen Stiftung für israelitische Rigorosanten der Medicin und Chirurgie der LViener Universität gelangen für das Jahr 1903 sechs Plätze zu je K 216 als Beitrag zur Bestreitung der -Rigorosentaxen zur Verleihung. Bewerber haben ihr mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medicinischen Facultät der k. k. Wiener Universität, sowie mit einem Geburts- und Mittellosigkeitszeugnisse versehenes Gesuch bis zum LI. Deeember 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasie 4, I. Stock) zu überreichen. Gesuchsblanguette sind im Einreichungsprotokolle während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, l. Deeember 1902. Sslomon Gold schuudl'i che Stiftung für Gymnaftal-Schüler. Vom Vorstände der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde wird hiemit bekannt gemacht, daß die Zinsen der obigen Stiftung für fünf israelitische Gymuasialschüler, und zwar für zwei im Betrage von je K 100*— und für drei im Betrage von je K 96 — zur Verleihung kommen. Bedingungen: 1. Zeugnisse über guten Studienfortgang. 2. „ „ streng sittliche Haltung. 9. Mittellosigkeit. 4. Diejenigen Schüler, welche die Stipendien erhalten, sind verpflichtet, am Vorabende des 22. Adar und am Morgen desselben Tages beim Gottesdienste im Bethause der Cultusgemeinde (I., Seitenstettengaffe 4) anwesend zu sein und ihre Anwesenheit dem jeweiligen Bethaus-Juspicienten zu melden, welcher schriftlich die Anwesenheit der Stipendisten zu bestätigen hat, worauf dieselben erst unter Vorweisung dieser Bestätigung an der Cassa der Cultusgemeinde die Stiftungszinsen ausgezahlt' erhalten können. Diejenigen Stipendisten, welche Vater-, mutter- oder elternlos sind, sind verpflichtet, nach dem Abend- und Morgengottesdienste das Kadischgebet zu verrichten. Verwandte des Stifters, Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder seiner Gattin Frau Nanette geb. Landauer, und Waisen erhalten den Vorzug. Bewerber um obige Stipendien haben ihre Gesuche bis 15. Jänner 1963 im Einreichungsprotokolle der^Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, einzureichen, woselbst Gesuchsblanguette während der Amtsstunden (9 — 12 Uhr Vormittags) unentgeltlich zu beheben sind. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genuffe eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Wien, 15. Deeember 1902. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien.!sr- Bethaus-Verein Brigittenau. I. Classe . . . Kronen 200.— II. » - ' - U 130.— III. ■ M 80 — IV. >» . > ,> 40 — Anmeldungen bei dem Vereins-Obmann Herrn HERMANN ELTBOGEN. Wien, XX., Rafaelgasse 12. 1091 Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse Nr. 4, nächst dem Ring, ofierirt in reichster Auswahl Professor KSmpf’s allgemein beliebte Brautgehetbficher und deutsche Andachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden und Woll-Talesim,. Gold- und Silber-Borden. Als Barmizwah-Geschenk eignet sich vorzüglich das berühmte Prachtwerh Professor Dr* Julius Fürsfs iilustrirte fünf Bücher Moses w. deutsch. Uebersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 lllustr Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50. Zu haben in jeder grösseren Buchhandlung oder gegen Einwendung des Betrages direct zu beziehen von Samuel W, PasclieSes, Prag, Zeltnergasse 4. Beim Bethausvereiu Ustron (OeSterr. Schlesien) ist die Stelle eines Vorbeters, Sehäehters und hebr. Lehrers zu besetzen. Gehalt 800 K; ausserdem Naturalwohnung und Nebeneinkommen über 300 K. Bewerber unter 30 Jahren wollen ihre Zeugnisse und Familienstand bis 15. Jänner 1903 überreichen. Adolf Dattner, Obmann. JUUJJS EIND KAFFEE,' FW KENNER BESTEN. Hauptverkaufsgeschäft: Wien, j, Fiel sch mar kl. 7 Comptoir, Magazine und Fabrik: VII/2, Neustiftgasse 28. Herausgeber und verantwortlicher Redactem: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wie», VID.

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