Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 19 (1902)
- Issue
- 38 (19.9.1902)
- Date
- 1902-09-19
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 36 Dr. Bloch's Wochenschrift« Seite 621 Sigmund nud Reginc Kandcrs'jchc Hlirats- Ausstattuugs-Stiftmlg. für mittellose jüdische Bräute. Aus der obgenannten Stiftung sind am 26. November 1902 die Jahresertragnisse per Kronen L'LO — vor allem Anderen an Verwandte des stifterischen Ehepaares Herrn Sigmund Kauders und dessen Gattin Frau Negine geborene Schlesinger, (in erster, zweiter und dritter Linie), an Verwandte der Familie Dr. Anton Kauders und Johanna Wolf verehelichte Kauders in Eisenstadt, Ungarn, Josef Schlesinger und Johanna Neubrunn verehelichte Schlesinger in Tyrnau, Ungarn, (in erster, zweiter und dritter Linie) und in Ermangelung von Bewerberinnen der vorgenannten Kategorien an nach Wien zuständige, beziehungsweise in Wien geborene und bis zur Zeit der Bewerbung daselbst wohnhafte Bewerberinnen, endlich in letzter Linie an Bewerberinnen österreichischer oder ungarischer Staatsangehörigkeit, ohne Rücksicht auf Zuständigkeit und Wohnort, zu verleihen. Die Gesuche sind mit dem Geburtszeugnisse, dem Mittellosigkeits- oder Armuthszeugnisse, dem Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise des Brautstandes zu belegen; Bewerberinnen, welche das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend machen wollen, haben dieselbe documentarisch nachzuweisen; Bewerberinnen, welche nach Wien zuständig sind, haben die Wiener Heimatsberechtignng, in Wien geborene endlich den Umstand, daß sie bis zur Zeit der Bewerbung in Wien domicilirten, mit dem Meldezettel zu belegen, Die Ueberreichung der ordnungsgemäß belegten Gesuche hat bis längstens 30. September 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden (9—12 Uhr Vormittags) unentgeltlich behoben werden können, zu erfolgen. Auszüge aus den Geburts-, Sterbe- und Trauungsmatriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden in keiner Weise berücksichtigt. Wien, 1. September 1902. 8. M. Klinger’sche ' .. für jüdische mittellose Wöchnerinnen. Am 10. November d. I. gelangen die Erträgnisse der von Herrn Samuel Klinger zum Andenken an seine Gattin Frau Pauline Klinger errichteten Stiftung an vier arme israelitische Wöchnerinnen im Betrage von je Kronen 94.— zur Verleihung. Die Bewerberinnen haben die mit ihrem Geburts- und Tranungsscheine und Dem Armuthszengni^e versehenen Gesuche bis längstens 30. September 1902 im Einreichungsprotokoll der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9-12 Uhr Vormittags, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge ans den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemepide Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der bezüglichen Daten. Auf mit den oben geforderten Beilagen nicht versehene Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. September 1902. Max Marmorosch-Stiftung. für Handels-Akademiker. Am 5. Kislew (5. December 1902). als dem Sterbetage des Herrn Max Marmorosch, gelangen aus obiger Stiftung zwei Plätze ü Kronen 350 an arme israelitische Schüler der Wiener Handelsakademie zur Verleihung. Unter den Competenterk genießen bei gleicher Würdigkeit in erster Linie den Vorzug solche Bewerber, welche mit dem Stifter Herrn Jacob Marmorosch, mit dessen Gattin Frau Rachel geborene Löbl oder mit deren Schwiegersöhnen Herrn Hermann Lemberger und Herrn Carl Pisling verwandt sind, in zweiter Linie solche, welche in Bukarest geboren oder dort ihre Erziehung ganz oder zum Theile genossen haben. Die mit einem Geburts-, Armuths- und den bisherigen Schulzeugnissen, sowie eventuell mit den im Sinne desvorhergehenden Absatzes ein Vorzugsrecht begründenden Nachweisen belegten Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben find, bis 30 September 1902 zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. September 1902. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Uebersiedlungsanzeige! Beehre mich, einem P. T. Publicum zur höfl. Anzeige zu bringen, dass ich Anfangs November 1902 mein neu errichtetes Hotel ii TOS Mmim TOS Wien, II,, Stefaniestrasse 14 eröffne. 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October finden die Aufnahmsprüfungen statt. Anmeldungen sind zu richten an den derzeitigen Vorsitzenden Dr. J. Lewy. werden in Kost und Pflege genommen bei Moritz Weil in Ungariscb-Hradiseb I14 5957