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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1902-07-25 · 30 (25.7.1902) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
19 (1902)
Issue
30 (25.7.1902)
Date
1902-07-25
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 30 Dr. Bloch's Wochrnschrift. Sette 503 Danksagung. Für die zahlreichen Beweise der aufrichtigen Theilnahme, die mir von sehr achtbaren Freunden und Kollegen zugekommen sind, spreche ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank aus. Insbesondere danke ich dem löblichen Vorstande und sämmtlichen ehrenwerthen Mitgliedern der israelitischen Cultusgemeinde in Pisek. P i s e k, 21. Juli 1902. Dr. Friedländer. Clara KrnsmipalsKi'jchc Gebet- «ad Wohlthatig- Keitr-Stistung. Am 28. Tischri (29. October 1902) als dem Sterbetage der Frau Clara Krasnopolski gelangen die halbjährigen Zinsen obengenannter Stiftung im Betrage von K 100— unter mehrere Arme israelitischer R.ligion zur Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 15. August 1902 im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, woselbst wahrend der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin Frau Clara Krasnopolsky werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Geburts-, Sterbe- und Trauungsmatriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten.. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, 1. Juli 1902. Ignaz Klepetasch Heirats-Aiisstattiings-Stiffung. Vom Vorstande der israelitischen Cultusgemeinde in Wien wird hiemit bekanntgegeben, daß die Zinsen obiger Stiftung im Betrage von 200 Kronen für arme verwaiste Mädchen jüdischer Confession, die sich zu verehelichen im Begriffe sind, als Ausstattungsbeitrag zur Verleihung gelangen. Die mit einem Geburts-, Armuths- und Sittenzeugnisse, wie auch mit einem Verwaisungs- und Brautstandsnachweise versehenen Gesuche sind bis 31. Juli 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock), woselbst auch in den Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, einzureichen. Auszüge aus den Geburts-, Sterbe- und Trauungsmatriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. Juli 1902. Heinrich Krsll'sche Widmung. Der Vorstand der israelitischen Cultusgeminde Wien gibt hiemit bekannt, daß am 19. Elul d. I. (das ist am 21. September 1902) als dem Sterbetage des seligen Herrn Heinrich Krall das Zinsenerträgniß der obgenannten Widmung per 400 Kronen an zehn arme, kranke, insbesondere aber gelähmte Männer israelitischen Glaubens zur Verleihung gelangt. Bewerbungsgesuche um diese Widmung, welche mit dem Geburts-, Armuths- und Krankheitszeugnisse zu belegen sind, müssen bis längstens 31. Juli 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden (9 Uhr bis 12 Uhr Vormittags) überreicht werden. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der bezüglichen Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien. 1. Juli 1902. Therese Wertheim’sche Heirats-Ausstattungs-Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntniß, daß die Zinsen der obigen Stiftung per 320 Kronen an ein armes» mittelloses Mädchen der hiesigen Cultusgemeinde, das sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstattungsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts- Armuths-, und Sittenzeugnisse. sowie dem Nachweise der Verwaisung mütterlicherseits und dem Brautstandszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Juli 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien erscheinen als Kesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Moriz Goldberger-Stiftung für einen Rabbinatscandidaten. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Wien gelangt die oben genannte Stiftung im Jahresbetrage von 500 Kronen auf ein, eventuell zwei Jahre zur Verleihung. Zur Bewerbung erscheinen nur solche Personen berechtigt, welche die Qualification für das Amt eines Rabbiners besitzen, aber noch keine amtliche Stellung bekleiden. Die mit den Studien- und Befähigungszeugnissen, sowie den Personaldocumenten belegten Gesuche sind bis 31. Juli 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien (I, Seitenstettengasse 4, 1. Stock) einzubringen. Auszüge aus den Geburts-, Sterbe- und Trauungsmatriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, 1. Juli 1902. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Stelle als erster Geistlicher bei der israelitischen Gemeinde in Kopenhagen. Bei der vorgenannten Gemeinde ist die Stelle eines ersten Geistlichen zu besetzen. Der betreffende Candidat muss das vollständige Rabbinats- Examen abgelegt haben und würde die mit dem Amte verbundenen Pflichten in Gemässheit eines näher festgesetzten Reglements wahrzunehmen haben. Der feste Gehalt beträgt Kronen 5000.— (C. M. 5600) pro anno und hierzu kommen noch verschiedene Legatszinsen in Höhe von Kronen 1248*66 (C M. 1400) pro anno, sowie die mit dem Amte verknüpften üblichen Sporteln. Nähere gedruckte Aufschlüsse über die zu besetzende Stelle ertheilt auf Wunsch der Vorsitzende der Repräsentanten, Herr Etatsrath Is. Glüekstadt, Holmens Kanal 12, Copenhagen K, an den auch die Gesuche in Begleitung von Prüfungszeugnissen, Legitimationen und aller sonstigen erforderlichen Aufschlüsse einzusenden sind, und zwar vor dem 31. August 1902. Kopenhagen im Juli 1902. 1120 Die Repräsentanten der israelitischen Gemeinde in Kopenhagen. Concurs. Im XX. Gemeindebezirke, Wien-Brigittenau, ist die Stelle eines Obercantors provisorisch auf 6 Monate mit einem Monatsgehalte von 200 Kronen und sehr schönem Nebeneinkommen, zum sofortigen Antritte, zu besetzen. Bewerber müssen vollkommen musikalisch ausgebildet sein, im Bedarfsfälle als „Koreb“ functioniren können und dürfen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Weiters werden daselbst über die hohen Feiertage ein „Mussapb Bai Tefllah“ um 150 Kronen und ein „SGbacbris Bai Tefilah“ um 80 Kronen aufgenommen. Sämmtlichen Acceptirten werden die Bahnspesen vergütet. Offerte sind bis längstens 10. Anglist d, J. zu richten: an Herrn Josef Wünsch, Vorsteher, II., Taborstrasse Nr. 59. Wien, am 22. Juli 1902. Für den Brigittenauer Tempel-Verein der Obmann-Stellvertreter Dr. Ernst Rosenthal.

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