Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 19 (1902)
- Issue
- 26 (27.6.1902)
- Date
- 1902-06-27
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Vtr. 26 Dr. Wochenschrift. Seite 439 Trauungstaxen. lsr- Bethaus-Verein Brigittenau. I. Glasse .... Kronen 200.— II. „ .... .. 130.— III. . 80.- IV. 40.- Anmeldungen bei dem Vereins-Obmann Herrn HERMANN ELTBOGEN. Wien, XX., Rafaelgasse 12. um Kaiser Franz Josef Jubiläums-Stiftung zur Unterstülzung israelitischer Waisen. Errichtet von einem ungenannt sein wollenden Wohlthäter. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien verlautbart hiemit, dass aus den Zinsen der obgenannten Stiftung 3 Stiftplätze 3 K 300zur Verleihung gelangen Bewerbungsberechtigt erscheinen arme Kinder (Knaben und Mädchen) israelitischer Gonfession. welche das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und nacbzuweisen vermögen, dass ihr Vater in Wien verstorben ist, oder dass derselbe bis vor seinem Tode ln Wien sein ordentliches Domicil hatte. Die Gesuche müssen mit folgenden Belegen versehen sein: 1. dem Geburtsscheine des Bewerbers, 2. dem Armutszeugnisse, 3. dem Todtenscheine des Vaters (im Falle der Vater nicht in Wien verstorben ist, erscheint ein legaler Nachweis erforderlich,' dass derselbe bis vor seinem Tode sein ordentliches Domicil in Wien hatte) und 4. den Schulausweisen, bezw. Zeugnissen. Die gehörig belegten Gesuche sind bis zum -»—»-s 15. Juli 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock) zu überreichen, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich ausgefolgt werden. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Gesuche, welche mit den angeführten Belegen nicht versehen sind, oder nach Ablauf des Einreichungstermines überreicht werden, finden keine Berücksichtigung. Wien, den 1. Juni 1902. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Sr. Stm. Plohn'iche Stipendicn-Sliftinig. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien verlautbart hiemit, daß das Zinsenerträgniß der obgenannten Stiftung per K 1000 1. in Beträgen von je K 200 an israelitische, hilfsbedürftige und unterstützungswürdige eheliche Nachkommen der Geschwister des Herrn Jacob Plohn, Vater des Stifters, welche eine öffentliche Mittel- oder Hochschule in Oe st erreich besuchen, 2. daß der nach Betheilung der sub 1 bezeichneten Competenten etwa verbleibende Zinsenrest an israelitische, hilfsbedürftige und nnterstütznngswürdige Studirende der Wiener höheren Gewerbeschulen in Beträgen von je K 100 für das Studienjahr 1902/3 zur Verleihung gelangt. Die mit dem Geburts-, Armuths- und den entsprechenden Studienzeugnissen und bezüglich der sub l bezeichneten Bewerber mit dem legalen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter versehenen Gesuche sind bis 10. Juli 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder ungenügend instruirte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, 10. Juni 1902. ' Eitel Goldjchmidt'schc Stiftung i für Techniker, Lehrerswitwen und Krankenwärter. j Der Vorstand der hiesigen israel. Cultus - Gemeinde bringt j hiermit zur Kenntniß, daß die Zinsen aus den vom Herrn Moriz Ritter von G o l d s ch m i d t zum Andenken an seine in Gottruhende Mutter Frau E t t e l G o l d s ch m i d t gegründeten Stiftungen im October des Jahres 1902 zur Verleihung kommen, und zwar für! einen Techniker ä K 200, für eine Lehrerswitwe h K 200 und für | einen Krankenwärter, beziehungsweise Krankenwärterin ohne Unterschied! der Confession ä K 60. j Bedingungen: 1 1. Die Techniker und Lehrerswitwen müssen der israel. Conl fession angehören, aus Frankfurt a. Main gebürtig oder im österr. j Kaiserstaate geboren sein, die Techniker in Wien studieren und die Lehrerswitwen in Wien oder nächster Umgebung wohnen. 2. Nebst den Armuthszeugnissen haben die Techniker Studienzeugnisse, die Lehrerswitwen vom Wrener Rabbinate ausgestellte Wohlverhaltungszeugnisse und die Krankenwärter resp. Krankenwärterinnen '■ Dienstzeugnisse von öffentlichen Instituten oder beglaubigten Privat- > Personen beizubringen. Den Vorzug haben a) Verwandte des Stifters! Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt oder seiner Gattin! Frau Nanette ge b. Landauer, b) Lehrerswitwen, welche eine große Anzahl unversorgter Kinder haben. Die Gesuche werden im Einreichungsprotokolle der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, in den Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags, bis 31. Juli d. J. entgegengenommen. In dem Gesuche ist anzngeben. ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Wien, am 15. Juni 1902. kndreasFeigl'lcheWitwen-Stiftung. Am 21. Elul, das ist am 23. September 1902, werden aus obiger Siftung acht arme israelitische Witwen, jede mit dem Betrage von Kronen 103 betheilt. Die Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise ihrer Armuth und des Witwenstandes versehenen Gesuche bis längstens 30. Juni 1002 m Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr! Vormittags zu überreichen. I Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle unentgeltlich > zu beheben.! Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, 1. Juni 1902. 3p«! ii Eleonore Flich'scheo Techniker-Stipendium. Aus dem Zinsenerträgnisse der vorgenannten Widmung ist bei dem Vorstande der israelitischen Cultusgemeinde Wien ein Stipendium per X 80 pr. a. an einen mittellosen, israelitischen Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien für die Dauer der gesetzmäßigen Studienzeit zu verleihen. Bewerber um dieses Stipendium, unten welchen doppelt verwaiste, sowie in Galizien heimatsberechtigte Competenten unter gleichen Verhältnissen den Vorzug erhalten, haben ihre mit 1. dem Geburtsscheine, 2. dem Heimatsscheine, 3. dem Mittellosigkeitszeugnisse, 4. den Studienzeugnissen und eventuell 5. den Todtenscheinen der Eltern belegten Gesuche bis 15. Juli 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, l. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich erhältlich sind) während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der bezüglichen Daten. Verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, 15. IM 1902.