Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 19 (1902)
- Issue
- 11 (14.3.1902)
- Date
- 1902-03-14
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 11 Dr. Bloch's Wochenschrift. Sette 187 25. März d. I. zu deponiren und zwar: in Wien bei der kaiserl. königl. priv. Oesterreichischen Länderbank, in Prag bei der Filiale der kaiserl. königl. priv. Oesterreichischen Länderbank, in Berlin bei der Deutschen Bank und in Berlin bei der Dresdner Bank, in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Vereinsbank, in Stuttgart bei der Württembergischen Vereinsbank, in Paris bei der Banque Imperiale Royale Privilegiee <Ies Pays Autrichiens, Suecursale de Paris, 12, rue du quatre Septembre, in Lyon bei der Societe Lvouuaise de Depots et de 'Comptes Courants et de Credit Industrie!. Die Actien sind, arithmetisch geordnet, in Wien mittels einer einfachen, bei den anderen Erlagstellen mittelst doppelter Consignation einzureichen. und wird dem Einreicher hierüber eine Empfangsbestätigung ausgefolgt, gegen welche nach abgehaltener Generalversammlung die Actien rückgestellt werden. Wünscht ein Actionär sein Stimmrecht durch einen anderen stimmberechtigten Actionär auszuüben, so hat er die betreffende, auf den Namen des gewählten Vertreters lautende Vollmacht auf der Rückseite der Legitimationskarte auszustellen und eigenhändig zu unterschreiben (§ 45). Ausnahmsweise können jedoch Minderjährige durch ihren Vormund, Curanden durch ihren Curator, Frauen durch einen Bevollmächtigten, Handelsgesellschaften durch einen ihrer Firmaführer, Gesellschaften überhaupt durch ein hiezu bevollmächtigtes Mitglied, Körperschaften, Institute und dergleichen durch einen ihrer Vorstände vertreten werden, wenn auch diese Vertreter nicht selbst Actionäre sind. Union-Bank. Die zweiunddreißigste ordentliche Generalversammlung der Actionäre der Union-Bank findet Donnerstag den 27. März 1902, um 11 Uhr Vormittags, in den Banklocalitäten, I., Renngasse 1, statt. Tagesordnung: 1. Bericht des Verwaltungsrathes und Vorlage des Bilanzabschlusses pro 1901. 2. Bericht des Revisionsausschusses und Beschlußfassung hierüber. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Wahlen in den Verwaltungsrath, 5. Wahl des Revisionsausschusses für das Jahr 1902. Die stimmberechtigten Herren Actionäre, welche an der Generalversammlung theilzunehmen wünschen, wollen ihre Actien in Gemäßheit des § 27 der Statuten spätestens am 19. März a. c. deponiren und zwar: in Wien bei der Liquidatur der Unionbank, in Trlest bei der Filiale der Union-Bank, in Berlin bei der Berliner Handelsgesellschaft, in Frankfurt a. M. bei der Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank. Die Actien sind unter Anschluß von Consignationen zu erlegen, welche vom Einreicher eigenhändig zn unterzeichnen und für Wien in zwei Exemplaren, für die anderen Erlagstellen in drei Exemplaren auszufertigen sind. Ein Exemplar der Consignationen erhält der- Deponent mit der Empfangsbestätigung versehen zurück; nach abgehaltener Generalversammlung werden die Actien gegen Rückstellung dieser Consignation ausgefolgt. Das Stimmrecht kann vom Actionär oder von dessen gesetzlichen Vertreter persönlich oder durch Bevollmächtigung eines anderen stimmberechtigten Actionärs ausgeübt werden (§ 28 der Statuten). Clara Kahaiic-Stistiing;nt Hciratsaiisjtattung. Es wird hiemit zur Kenntniß gebracht, daß am 14. Thamus (19 Juli 1902) die Zinsen der obgenannten Stiftung zurHeiratsausstattung zweier mittelloser anständiger Waisenmädchen israelitischer Confession im Betrage von je Kronen 425 zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, daß sie: 1. der israelitischen Confesion angehören, 2. streng sittlich, mittellos und verwaist sind, 3. sich im Brautstande befinden. Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 31. März 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 1. Stock, einzureichcn woselbst während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Freiherr Henaanu iw» Tadcsco'jchc Waise«- and Armea-Stiftiinz. Am 27. Jänner d. I. gelangen 3 Stipendien L Kronen 500 und 5 Stipendien L Kronen 4<MJ der obgenannten Stiftung für in Wien geborene oder nach Wien zuständige, unter der Obhut des Vereines zur Unterstützung hilfsbedürftiger Waisen der Wiener israelitischen Cultusgemeinde stehende Waise kt, welche sich dem pädagogischen, technischen oder einem sonstigen wissenschaftlichen Berufe widmen, oderwelchesich überhaupt für einenselbstständigen Erwerbzweig a u s b i l d e n, auf zwei Jahre zur Verleihung. Die um einen solchen Stiftnngsgennß ansuchenden Waisen müssen, u. zw. d i e m ä n n l i ch e n das 14., die weiblichen das 16. Lebensjahr vollendet haben, und haben dieselben ihre mit: 1. dem Geburtszeugnisse, 2. einem legalen Armuthszeugnisse, 3. dem Nachweise der Verwaisung. 4. dem Heimatsscheine und 5. den Schulzeugnissen belegten Gesuche bis 31. Marz d. I. im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Otto Coha'iche Stiftung siic mitteltoje jüdische Realschüler. Aus den Zinsen obiger Stiftung gelangen drei Stipendien 4 Kronen 130 am 30. Mai d. I. an drei würdige, fleißige, jüdische Realschüler zur Verleihung. Die Bewerber haben die mit dem Geburtsscheine, dem Nachweise ihrer Mittellosigkeit, dem letzten Studienzeugnisse und mit dcr Angabe, ob dieselben in dem Genüsse eines Stipendiums stehen, eventuell in welchem Betrage, versehenen Gesuche bis längstens 31. März d. Z. im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I. Seiten - stettengasse Nr. 4, I. Stock,) einzubringen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9— \2 Uhr unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs-und Sterbematriken dcr israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht ei - forderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gefüllte werden nicht berücksichtigt. Wien, 1. März 1902. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Amstetten ist die Stelle eines ZES a/bToi n.e rs zu besetzen. Neben Erfüllung der üblichen Pflichten obliegt demselben auch die Ertheilung des Religionsunterrichtes an den Schulen in Waidhofen an der Ybbs, in Amstetten und in Ybbs an der Donau. Das Fixum beträgt K 1800.—. sonstiges Nebeneinkommen 400 bis 600 Kronen. Bewerber mögen ihre mit dem Nachweise ihrer Befähigung, der österreichischen Staatsbürgerschaft, des Alters, der Familienverhältnisse und womöglich des erlangten Doctorgrades belegten Gesuche an den Gultusvorsteher Herrn Em. Schulz ln Purgstall, Niederösterreich, bis zum 1. April 1. J. einsenden. Reflectirt wird besonders auf eine jüngere, intelligente Kraft, die hei guter Rednergabe die deutsche Sprache vollkommen beherrscht. Reiseauslagen werden nur dem Acceptirten vergütet. Purgstall, am 25. Februar 1902. Der Gultusvorstand. Echt österreichischer Wein riDB bv 1V2 ist zu haben in Gebinden von 56 Liter aufwärts zu den billigsten Preisen bei Gebrüder Schafranek Etsdorf am Kamp.