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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1902-02-14 · 7 (14.2.1902) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
19 (1902)
Issue
7 (14.2.1902)
Date
1902-02-14
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 112 Dr. bloch's WochenjÄ^rifL. Nr 7 Nanette Edle von WerthetrnprinTche Ausltattungs-Stlktung Aus der von Herrn Sigmunv Edlen v. Wertheimstein zum Andenken an seine Gattin Frau Nanette Edle von Wertheimstein begründeten Heirats-Ausstattungssiistung für arme israelitische Mädchen ist für das laufende Jahr ein Zinsenbetrag von £60 Kronen zu verleihen. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edle von Wertheimstein, bei deren Abgang Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters, endlich in Ermanglung auch dieser, Mädchen aus der israelitischen Cultusgemeinde Wien berufen. Die Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, dem Sitten- und Armuthszeugnisse, dem Nachweise daß Petentin sich im B r a u t st a n d e befindet, und wenn das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend gemacht wird, auch mit dem diese Verwandtschaft Nachweisen den, mit den Geburts- und Trauungsschpinen belegten Stammbaume bis 28. Februar 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I. Bezirk, Seitenstettengasse 4, I. Stock zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich während der Amtsstunden von 9 12 Uhr Vormittags erhältlich sind. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wreu, 1. Februar 1902. Israelitischc EulLusgemeinde Wien. Vom Vorstande der israelitischen Cultusgemeinde Wien wird hiemit verlautdart, daß am 16. April d. I., als dem Sterbetage der Frau L o t r i Reich geb. S ch ö n b e ck, das jährliche Zinsenertragniß der Lotti Reich'schen Widmung per Kronen 105.— an zwei arme weibliche Kranke zur Verkeilung gelangt. Die mit dem Geburts-, Armuths- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche sind bi» 28. Februar 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich behoben werden können, während der Amtsstunden (9 -12 Uhr) zu überreichen. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforverlich, sondern genügt die genaue Angabe der bezüglichen Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, l. Februar 1902. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. JgnazundKolatieWotfischeRranken unter llützungs-Sttftuna. Am 2. Jjar (9. April) d. I. gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung per K 216 an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde in der Weise zur Vertheilung, daß keiner der Betheilten einen Betrag unter K 50 erhält. Die Bewerber haben ihre mit dem Armuths- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, L, Seitenstettengaffe 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9 12 Uhr Vorm, unentgelllich zu beheben sind, bis längstens 28. Februar l. I. zu überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, genießen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die g en a u e Angabe der betreffenden Daten. Wien, am 1. Februar 1902. Das Curatorium der Ignaz und Rosalie Wölfischen Krankenunterstützungs-Stiftung. Herausgeber uud verantwortlicher Redacteur Dr. Josef Ooncurs. Vom Vorstande der israelitischen Gultusgerneinde in Czernowitz (Bukowina) als Executor der Löw Friedfertig^ eben Stiftung wird hiemit der Coneurs zur Verleihung eines Stipendiums per 200 Kronen jährlich für heuer (1902), eventuell auch für die ganze normalmässige Dauer des Studiums an einen * Rabbinats-Candidaten ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben würdige arme Rabbinats-Candidaten, welche in Wien oder in Prag den zur Erlangung des Rabbiuates gesetzlich vorgeschriebenen Studien obliegen und welche die Heimatszuständigkeit nach einem der im Reichsrathevertretenen Königreiche und Länder besitzen. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre Heimatszuständigkeit und ihr tadellose, sittliches Verhalten nachzuweisen, ferner über die von ihnen betriebenen Studien entsprechende Zeugnisse beizubringen. Auch wird derjenige Bewerber, welchem dieses Stipendium zuerkannt werden wird, einen Revers darüber auszustellen haben, dass er sich dem Rabbinats-Studium auch weiterhin widmen werde. Demselben wird übrigens das verliehene Stipendium für ein weiteres Jahr über die normalmässige Dauer des Studiums hinaus belassen werden, falls er die Erlangung des Doctorgrades anstreben sollte. Gehörig adstruirte Gesuche sind bis längstens 15. März 1. J. beim Unterzeichneten Cultusvorstande einzubringen. C z e r n o w i t z, 28. Jänner 1902. Der Präses : kalS. Rath ioio Naftali Tittinger. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeitnergasse Nr. 4, nächst dem Ring, offerirt in reichster Auswahl Professor Kämpf’s allgemein beliebte Brautgebetbücher und deutsche Andachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borden. JULIUS MEINL Jtaffee-Import WIEN-BUDAPEST-BRÜNN CENTRALE: WIEN, I., FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN: 1., Schottengasse 7 11., Taborstrasse 26 111., Landstrasse Hauptstrasse 41 IV., Wiedner Hauptstrasse 16 VI. , Mariahilferstrasse 31 VII. , Neustiftgasse 28 VII.. Mariahilferstrasse 112 IX. , Servitengasse 12 X. , HImbergerstrasse 17 XI. , Simmering, Hauptstrasse 90 XII. , Schönbrunnerstrasse 261 XIII. , Hietzing, Wattmanngasse 15 XVI. , Brunnengasse 34 XVII. , Hernalser-Llnie Stadtbahn-Viaduct 86 XVIII., Währinger-Linie Stadtbahn-Viaduct 118. S.Bloch. — Druck von L. Beck u. Sohn, Wien, VIII.

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