Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 19 (1902)
- Issue
- 6 (7.2.1902)
- Date
- 1902-02-07
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 96 Dr Bloches Wochenschrift. Nr 6 Elba« Küppriistrwiichc Heiratsansstattmigs- ©lifding in Ung.-Vrsd. Vom israelitischen Cultusvorstande in Ung.-Brod wird hiemit eine Heiratsausstattungsstiftung im Betrage von 480 Kronen nach dem hierorts verstorbenen Herrn ElkanKoppenfiein ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stiftungserträgnitz haben brave, mittellose Mädchen oder Frauen, welche in erster Linie Verwandte des Erblassers oder dessen verstorbenen Ehegattin, Josefine geborene Zimlich sind, in zweiter Linie, welche in Ung.-Brod Jsraeliten-Stadt heimatsberechtigt sind oder dort wohnen. Die Betheilung erfolgt am Geburtstage des Erblassers, das ist am 15. Mai 1903 und kommen nur jene Frauen in Betracht, welche in der Zeit vom 15. Mai 1901 eine Ehe eingegangen sind beziehungsweise Mädchen,, welche bis zum 15. Mai 1902 verehelicht sein müssen. Die Gesuche mit Nachweisen über Verwandtschaft, Wohlverhaltung, Vermögensverhältnisse und Eheschließung sind bis zum lS. Mai I. I. an den gefertigten Cultusvorstand einzusenden. Ung.-Brod, 3. Februar 1901. Der Cultusvorsteher M. H. Bramme« Milde Stiftung des Herrn Michael Cohen da Silva. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Eultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniß, daß aus den Zinsen der obengenannten Stiftung für israelitische Handwerker zu ihrer Etablirung i Stiftplatz ä Kronen ' 00.— zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts- und Heimatsscheine, dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit (Wanderjahre) versehenen Gesuche bis 28. Februar l. I. im Einreichungsprotokolle der Eultusgemeinde I. Seitenstettengasse 4, I. Stock, zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags einzureichen. Gesuchsblanquette sind in dem Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Auf nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Eultüsgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Hofes und Cärilie Adler-Stiftung für Wohnungsmiethe-BeitrLge vorzugsweise an Witwen und alleinstehende weibliche Personen. Am 28. Aprib 1902 gelangen bei der hiesigen israelitischen Eultusgemeinde die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung per Kronen 240 in Beträgen von 40—60 Kronen an arme Personen israelitischer Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiethe zur Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 28. Februar 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Eultusgemeinde (I. Seitenstettengasse 4, I. Stock,) von 9 bis 12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auf später einlangende Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Arme Verwandte der Stisterin, Frau Eäcilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache angehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Gesuchsblanguette sind im Einreichungsprotokolle I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Wien, 2 Februar 1902. Der Vorstand der israelitischen Eultusgemeinde Wien. Clara Krasnopolskg'frhr Gebet- und Wohtthstigkeits-Stiftung Am 5. Jjar (12. Mai) d. I., als dem Sterbetage der Frau Elara Krasnopolsky, gelangen die halbjährigen Zinsen obengenannter Stiftung im Betrage von K 100.— unter mehrere Arme israelitischer Religion zur Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 28. Februar 1902 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Eultusgemeinde, I. Bezirk, Seftenstettengaffe 4, 1. Stock, woselbst während der Amtsstunden von Herausgeber und verantwortlicher Redacteur Dr. Jos« 9—12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Arme Verwandte der Stifterin Frau Clara Krasnopolsky werden in erster Linie berücksichtigt. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Eultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, 1« Februar 1902. Der Vorstand der israelitischen Eultusgemeinde Wien. Für ein braves Mächen wird in einem besseren jüdischen Hause Placement als Stütze der Hausfrau gesucht. Dasselbe leitete bis nun selbstständig einen grösseren gutbürgerli chen Haushalt b. Kindern und wurde auch im (Verkaufs-) Geschäfte beschäftigt. Spricht Deutsch, Ungarisch und Slavisch. Vorzüglich wird auf gute Behandlung und conservativjüdisches Haus reflectirt. Gütige Anträge unter „Bescheiden und treu“ an die löbliche Administration des Blattes erbeten. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse Nr. 4, nächst dem Bing, offerirt in reichster Auswahl Professor Kampfs allgemein beliebte! 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