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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-12-20 · 51 (20.12.1901) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
51 (20.12.1901)
Date
1901-12-20
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 852 Dr Vloch's Wochenschrift. Nr 51 Israelitische Cultusgemeinde Wien. Das Unterzeichnete Curatorium Verlautbart hiemit, daß die jährlichen Erträgnisse der Jacob Fischel'schen Stiftung im Betrage von K 420 an bedürftige und würdige Personen israelitischer Confesswn, welche mit dem am 18. Mai 1893 verstorbenen Herrn Jakob Fische! oder mit einem Bruder oder mit einer Schwester desselben in absteigender Linie blutsverwandt sind, zur Verleihung gelangen. Die Bewerber haben ihre mit Dokumenten über diese Verwandtschaft und mit einem legalen Armuthszeugnisse belegten Gesuche bis 31. December 1901 jnl Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich ausgefolgt werden, zu überreichen. Bewerber, welche ihre Verwandtschaft und ihre Bedürftigkeit nicht entsprechend Nachweisen können oder verspätet einschreiten, werden nicht berücksichtigt. Das Curatorium der Jacob Fische l'schen Stiftung. Satoiuvn Gowfctjnüdt'sche Stiftung für Gymnastal-Schüler. Vom Vorstande der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde wird hiemit bekannt gemacht, daß die Zinsen der obigen Stiftung f ü r fünf israelitische Gymnasialschüler, und zwar für zwei im Betrage von je K100.— und für drei im Betrage von je L 96.— zur Verleihung kommen. Bedingungen: 1. Zeugnisse über guten Studienfortgang. 2. Zeugnisse über streng sittliche Haltung. 3. Zeugnisse über Mittellosigkeit. 4. Diejenigen Schüler, welche die Stipendien erhalten, sind verpflichtet, am Vorabende des 22. Adar und am Morgen desselben Tages beim Gottesdienste im Bethause der Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4) anwesend zu sein und ihre Anwesenheit dem jeweiligen Bethaus-Jnspicienten zu melden, welcher schriftlich die Anwesenheit der Stipendisten zu bestätigen hat, worauf dieselben erst unter Vorweisung dieser Bestätigung an der Cassa der Cultusgemeinde die Stiftungszinsen ausgezahlt erhalten können. Diejenigen Stipendisten, welche Vater-, mutter- oder'elternlos sind, sind verpflichtet, nach dem Abend- und Morgengottesdienste das Kadischgebet zu verrichten. Verwandte des Stifters. Herrn Moriz Ritter von Goldschmidt, oder seiner Gattin Frau Nanette geb. Landauer, und Waisen erhalten den Vorzug. Bewerber um obige Stipendien haben ihre Gesuche bis 15. Jänner 1902 im Einreichungsprotokoll der Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, einzureichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden (9—12 Uhr Vormittags) unentgeltlich zu beheben sind. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Wien, 15. December 1901. Dr. Adolf lind (siiiniutrl Stcru’jdjc Stiftung für Rigorosautc» kr Mcdiciu imd Chirurgie. Aus den Zinsen der Med. Dr. Adolf und Emanuel Stern'scheu Stiftung für israelitische Rigorosanten der Med!ein und Chirurgie der Wiener Universität gelangen für das Jahr 1902 sechs Plätze zu je 216 Kronen als Beitrag zur Bestreitung der Rigorosentaxen zur Verleihung. Bewerber haben ihr mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medicinischen Facnltät der k. k. Wiener Universität, sowie mit einem Geburts- und Mittellosigkeits-Zeugnisse versehenes Gesuch bis zum 31. December 1901 im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, L Stock) zu überreichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur Dr. Josef Jofef Spiher'sche Stiftung. f?er Unterzeichnete Vorstand verlautbart hieniit, daß aus den Zinsen der Josef Lpitzer'schen Stiftung ein Betrag von 241» Kronen an 3 oder 4 mWien wohnhafte, arme, des Ernährers beraubte, jüdische Familien zur Vertheilung gelangt. Die Bewerber, beziehungsweise Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise darüber, daß der Ernährer, sei es durch Tod oder Krankheit, oder durch sonstige Umstände der Familie entzogen ist, sowie mit einem Armuthszeugnisse versehenen Gesuche bis 31. December 1901 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Gesuchsblanquette sind dortselbst unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, 1. December 1901. Der Borstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse Nr. 4, nächst dem Bing, offerirt in reichster Auswahl Professor Kfimpf’s allgemein beliebte BrantgebetbMer und deutsche Andachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borden. 843 _ Als Barmizwah-Geschenk eignet sich vorzüglich das berühmte Prachtwerk Professor Dr. Julius Fürstfs illustrirte fünf Bücher Moses m. deutsch. Debersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 Illustr. Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50 Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4. JULIUS MEINL Jtaffee-Imporf WIEN-BUDAPEST-BRÜNN CENTRALE: WIEN, I., FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN: I. Schottengasse 9 II. , Taborstrasse 26 III. , Landstrasse Hauptstrasse 4t IV. , Wiedner Hauptstrasse 16 VI. , Mariahilferstrasse 31 ' VII. , Neustiftgasse 28 - VII.. Mariahilterstrasse 112 IX. Servitengasse 12 X. , Himbergerstrasse 17 XI. , Simmering, Hauptstrasse 90 XII. Schönbrunnerstrasse 261 XIII. , Hietzing, Wattmanngasse 15 XVI. , Brunnengasse 34 XVII. , Hernalser-Linie Stadtbahn-Viaduct 86 XViil., Währlnger-Linie Stadtbahn-Viaduct 118.!. Bloch. — Druck von L. Beck u. Sohn, Wien, VIU.

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