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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-10-11 · 41 (11.10.1901) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
41 (11.10.1901)
Date
1901-10-11
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 688 Dr. Bloch's Wochenfttzrifl. Nr. 41 Dr. Adolf Sacks'fche Stiftung für Techniker. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiemit, daß aus den Erträgnissen des Stiftungscapitalcs 14 Stipendien, jedes im Betrage von Krone« 600 jährlich, an Studirende der technischen Hochschulen der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder zur Verleihung gelangen. Competenzberechtigt sind, ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, solche Studireude der Technik, welche ihre Vermögenslosigkert und die Armuth ihrer Eltern nachzuweisen vermögen. Die ungestempelten Gesuche sind bis Charlotte Kußner^sche Familieustiftung. 3JK?$e6et5. d. I.. (2. Jänner 1902) gelangen bei der rsraelrtlschen Cultusgemeinde Wien die Erträgnisse der obgenannten Stiftung per Kronen 700 an arme Verwandte der am 28. Dezember 1696 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner zur Verleihung, wobei insbesonders mit der genannten Stifterin verwandte arme Witwen zu berücksichtigen sind. «r dem legalen Nachweise dieser Verwandtschaft und der Armuth belegten Gesuche sind bis 31. Oktober 1901 31. Oktober 1901 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde in Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9-12 Uhr Vormittags zu überreichen und müssen mit nachstehenden Beilagen versehen sein: 1. Mit Geburts- und Zuständigkeits-Documenten; 2. mit einem glaubhaften Nachweis der Armuth der Eltern und der Vermögenslosigkeit des Bewerbershiebei ist auch der etwaige Genuß eines Stipendiums anzuführen; 3. mit einem Frequentationszeugnisse und den Studienzeugnissen. Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, haben in der Regel den Vorzug. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesnchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Dr. Karl Vaucr'jche Widmung für Stipendien. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Men gelangen die Erträgnisse der von Herrn Moriz Bauer zur Erinnerung an seinen am 9. Juni 1897 dahingeschiedenen Sohn J. U. Dr. Karl Bauer errichteten Widmung mit zwei Plätzen ä Kronen 500 an würdige und unterstützungsbedürftige israelitische Hörer der Wiener juridischen Facultät zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre 1. mit dem Geburtsscheine, 2. dem Zeugnisse über die mit Erfolg abgelegte rechtshistorische Staatsprüfung, 3. dem Armuthszeugniffe oder dem Nachweise, daß sie in dem letzten Studiensemester von dem Collegiengelde befreit waren, endlich 4. dem Absolutorium der Wiener juridischen Facultät belegten Gesuche bis 31. Oktober 1901 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde in Wien. I., Seltenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen. Gesuchsblanquette werden daselbst unentgeltlich ausgefolgt. Auszuge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. .... .^uf mit den geforderten Belegen nicht versehene oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Oktober 1901. Das Curatorium der Charlotte Kuffner'schen Familienstiftung. Samuel W. Pascheies, ' Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse Nr. 4, nächst dem King, offerirt in reichster Auswahl Professor K fi m p f’s allgemein beliebte Brautgebetbücher und deutsche Andachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. 843 Als 'Barmizwah-Geschenk eignet sich vorzüglich das berühmte Prachtwerk Professor Dr. Julius FürsPs illustrirte fünf Bücher Moses m. deutsch. Uehersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 Illustr. Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50 Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4. in dem Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde in Wien, I., Seitenstettengasse 4,1. Stock, zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich ausgefolgt werden. Competente Bewerber, welche sich in den juristischen Seminarübungen hervorragend bethätigt haben, werden vorzugsweise berücksichtigt. Gesuche, welche nicht mit den oben angeführten Documenten belegt sind, oderwelche nach Ablauf des Concurstermines überreicht werden, werdennichtinBehandlunggezogen. Jznus Vlumcilfeld'fche Widmung für Künstler. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien v rlautbart hiemit, daß aus den Erträgnissen der „Ignaz Blumenfeld'schen Widmung" für das Jahr 1901 ein Stipendium im Betrage von Krone« I960 an einen der Malerei sich widmeuden Jüngling zur Verleihung gelangen wird. Die Bewerber haben denNachweisüber ihreAnlagen und Lei st ungen durch Beibringung von Zeugnissen oder durch Vorlage eigenerLei st ungen zu liefern. Die mit derartigen Nachweisen, sowie mit den Geburts¬ und Zuständigkeitsdocumenten und eventuell mit einem Mittellosigkeitszeugnisse belegten Gesuche sind bis 31. Oktober 1901 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, 1., Seitenstettengaffe 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchslbanquette unentgeltlich erfolgt werden, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Unter den Bewerbern genießen österreichisch-ungarische Staatsbürger den Vorzug. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Wien, 1. Oktober 1901. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeind JULIUS MEINL JCaffee-Import VvlEN-BUDAPEST- BRÜNN CENTRALE: WIEN,!.. FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN: 1., Schottengasse 9 11., Taborstrasse 26 111., Landstrasse Hauptstrasse 41 IV., Wiedner Hauptstrasse 16 VI. , Mariahiiferstrasse 31 VII. , Neustiftgasse 28 VII.. Mariahiiferstrasse 112 IX. Servitengasse 12 X. , HImbergerstrasse 17 XI. , Simmering, Hauptstrasse 90 XII. , Schönbrunnerstrasse 261 XIII. , Hietzing, Wattmanngasse 15 XVI. , Brunnengasse 34 XVII. , Hernalser-Llnie Stadtbahn-Viaduct 86 XVIII., Währinger-Llnle Stadtbahn-Vladuct 118. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien Vffl.

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