Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 18 (1901)
- Issue
- 37 (13.9.1901)
- Date
- 1901-09-13
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 624 Vr. Vloch's Wochrnsthrist« Nr. 37 Samuel Süffcrmauu'fchc Stiftung fiirdicBcfiirdkriiiig bts Studiums der Bibcl und des Talmuds. Es wird hiermit zur Kenntniß gebracht, daß zwei Stiftplätze der obengenannten Stiftung im Betrage von je 200 Kronen jährlich, für Schüler einer hiesigen Mittelschule, welche stiftbriefgemäß „sich beim Unterrichte in der Bibel und im Talmud durch Fleiß und besondere Erfolge Hervorthun", aus die Dauer der Mittelschulstudieii zu verleihen sind. Unter den Bewerbern um dieses Stipendium haben jene Mittelschulbesucher, welche aus der Talmud-Thora-Vereinsschule in die Mittelschule übergetreten sind, bei gleicher Befähigung den Vorzug. In dem Gesuche ist auch anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Die diesfälligen Gesuche mit den nöthigen Zeugnissen sind im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock) bis längstens 30. September 1901 zu überreichen. Max Marmaraich-Stiftaug für Handrlsakadkmidcr. Am 5. Kislcw (16. November 1901), als dem Sterbetage des Herrn Max Marmarosch, gelangen aus obiger Stiftung zwei Plätze ä 340 Kronen an arme israelitische Schüler der Wiener Handelsakademie zur Verleihung. Unter den Competenten genießen bei gleicher Würdigkeit in erster Linie den Vorzug solche Bewerber, welche mit dem Stifte- Herrn Jacob Marmarosch, mit dessen Gattin Frau Rachel, geb. Löbl oder mit deren Schwiegersöhnen, Herrn Hermann Lcmberger und Herrn - Carl Pisling, verwandt sind, in zweiter Linie solche, welche in Bukarest geboren oder dort ihre Erziehung ganz oder zum Theile genossen haben. Die mit einem Geburts-, Armnths- und den bisherigen Schulzeugnissen, sowie eventuell mit den im Sinne des vorhergehenden Absatzes ein Vorzugsrecht begründenden Nachweisen belegten Gesuche sind im Einreichungs-Protokolle der maelitffchen Cultusgemeinde (I.. Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblangnette unentgeltlich zu beheben sind, bis 30. September 1901 zu überreichen. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche we den nicht berücksichtigt. Siegln»»» und Rcgiuc Kiiudrrs'fchc Hrirnts-Aiisstattimgr-Stiftuug für mittellofe, jüdische Bräute. Aus der obgenannten Stiftung sind am 26. November 190 l die Jahreserträgniffe per 240 Kronen, vor allen Anderen an Verwandte des stifterischen Ehepaares, Herrn Siegmund Kauders und dessen Gattin, Frau Regine, geborene Schlesinger, (in erster, zweiter und dritter Linie), an Verwandte der Familien Johanna Wolf, verehelichte« Kauders in Eisenstadt, Ungarn und :»osef Schlesinger und Johanna Neubrunu, verehelichte Schlesinger in Tyruau, Ungarn (in erster» zweiter und dritter Linie), und in Ermanglung von Bewerberinnen der vorgenannten Kategorien an nach Wien zuständige, beziehungsweise in Wien geborene und bis zur Zeit der Bewerbung daselbst wohnhafte Bewerberinnen, endlich in letzter Linie an Bewerberinnen österreichischer Staatsangehörigkeit, ohne Rücksicht auf Zuständigkeit und Wohnort zu verleihen. Die Gesuche sind mit dem Gebnrtszeugnisse, dem Mittellosigkeits- oder Armuthszeugniffe, dem Sittenzeugnisse, sowie dem Nachweise des Brautstandes zu belegen; Bewerberinnen, welche das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend machen wollen, haben dieselbe documentarischnachzuweisen; Bewerberinnen, welche nach Wien zuständig sind, haben die Wiener Heimatsberechtigung, in Wien geborene endlich den Umstand, daß sie bis zur Zeit der Bewerbung in Wien domicilirten, mit dem Meldzettel zu belegen. Die Ueberreichung dcr ordnungsgemäß belegten Gesuche hat bis längstens 30. September 1901' im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I, Seitenstettengaffe 4, I. Stock), woselbst Gesuchsblangnette während der Amts-, stunden von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich behoben werden können, zu erfolgen. Auszüge aus den Geburts-, Sterbe- und Trauungs-Matriken der israelttischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Nicht entsprechend belebte oder verspätet überreichte Gesuche werden in keiner Weife berücksichttgt. S. M. Klmger'schc Widmuug für jüdifche uiittkllofc Wiichurrinueu, Am io. November d. I. gelangen die Erträgnisse der von Herrn Samuel Klinger zum Andenken an seine Gattin, Frau Pauline Klinger, errichteten Stiftung au vier arme israelitische Wöchnerinnen im Betrage von je 94 Kronen zur Verleihung. Die Bewerberinnen haben die mit ihrem Geburts- und Trauungsschcine und dem Armuthszeugniffe versehenen Gesuche bis längstens 30. September 1901 im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock) während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags, woselbst auch Gesuchsblangnette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Auf mit den oben geforderten Beilagen nicht versehene Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, am 1. September 1901. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Knabe av8 keinem jüdischen Hause findet ganze Pension, liebevolle Behandlung und gewissenhafte Nachhilfe bei Oberlehrer in Wien. Zuschriften unter „N. N. I", 920_postlagernd Stefaniestrasse._ Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeitnergasse Nr. 4, nächst dem King, offerirt in reichster Auswahl Professor Kimpf’s allgemein beliebte , Brautgebetöüclier und deutsche Andachtsbücher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. 843 Als Barmizwah-Gesehenk eignet sich vorzüglich das berühmte Prachtwerk Professor Dr. Julius Fürsfs illustrirte fünf Bücher Moses m. deutsch. Uebersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 Illustr. Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50 Samuel W. Pascheies, Prag, Zeitnergasse 4. JULIUS MEINL Kaffee-Import WIEN-BUDAPEST-BRÜNN CENTRALE- WIEN. I., FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN: II. Taborshrasse 26 III. Landstrasse Hauptstra&se 4 j IV. Wiedener Hauptshrasse 16 VI. Mariahilfersrrasse 31 VII. Neustiftgasse 23 VII.MariahiiFerstrasse 112 IX. Servitengasse 12 X. HimbergerstrasBe17 Xil.Schönbrunnerstrosss 261 XVH.Hernalsep-Linie Stadtbahn-Viaduct 86 XVlil.Wähningen-Linie Stadtbahn-Viaduct 118 Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. Josef V. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien VÜL