Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 18 (1901)
- Issue
- 34 (23.8.1901)
- Date
- 1901-08-23
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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«erte 576 Nr. 84 Vr» BüEs WochrnftlML ZgUL;Theuman^scheHeirats-Ausstlittungs-Stiftung. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntniß. daß aus den Zinsen der obgenannten Stiftung ein Betrag von 2000 Kronen an ein mit dem Stifter, Herrn Ignaz Theumaun sei, verwandtes Mädchen israelitischer Confessio« zu verleihen ist. Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, Armuths- und Sittenzeugniffe, sowie dem legalen Nachweise der Verwandtschaft mit dem Stifter und des Brautstandes versehenen Gesuche bis 31. August 1901 m Einreichungs-Protokolle der israelitischen ^Cultusgemeinde Wien i(I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich behoben werden können, zu überreichen. Auszüge aus der Geburts-, Trauungs- und Sterbematrik der israelitischen Cultusgemeinde in Wien sind als Belege nicht erforderlich, sondern genügt die Angabe der genauen Daten. »Aas verspätet überreichte oder nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Adam Hcrpeld'ichr Ausstattuilgs-Stiftimg. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntnis, daß die Zinsen der von dem Herrn Adam Herzfeld begründeten Ausstattungsstiftung im Betrage von 240 Krone» an ein mit dem Stifter verwandtes, armes, sittsames Mädchen israelitischer Confession zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Armuths- und Sittenzeugnisse und dem authentischen Nachweise ihrer Verwandtschaft mit dem Stifter und daß sie sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31 August 1901 im Einreichungs-Protokolle der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde (L, Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbclege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Josef »iid Eäkilic Adlcr-Ltiftuug für Wohmuigsmicthkbkiträgc an Arme. Am 26. Oktober 1901 gelangen bei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung per 240 Kronen in Beträgen von 40 bis 60 Kronen an arme Personen israelitischer Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiethe zur Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 31. August 1901 im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock) von 9 bis 12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auf später einlangende Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Arme Verwandte der Stifterin, Frau Cäcilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache angehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Gesuchsblanquette sind im Einreichungs-Protokolle (L, Seitenstettengaffe 4, I. Stock) während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben. Heinrich S. Reitlinger'scheWohlthätigkkits-Stiftnng. Am 28. Tischri, 9. October 1901, als am Sterbetage des sel. Herrn Heinrich S. Reitlinger, gelangen die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von 200 Kronen an eine „verarmte, würdige israelitische Familie, die in Wien wohnhaft ist und in deren Mitte Sinn für die Religion herrscht", zur Verleihung. Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Armuthszeugniffe belegten Gesuche bis längstens 31. August 1901 im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Settenstettengasse 4, I. Stock) zu überreichen, woselbst auch Gesuchsblanquette während der Amtsstunden von 9 bis 12 Ubr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus der Geburts-, Trauungs- und Todtenmatrik der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Wien, am 1. August 1901. Der Vorstand der israelittschen Cultusgemeinde. Vertreter gleichviel welchen Berufes, für günstigen Artikel gesucht. Offerten unter F. 973 an Haasenstein & Vogler, Wien. Concurs, Bei der israelitischen Cultusgemeinde ln Neu-Sandez (Galizien), ist die Stelle eines Cantors (ßüasen) zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1600 Kr.» sowie ein Betrag zur Erhaltung des Chores von 400 Kr. nebst üblichen Emolumenten verbunden. Beflectanteu wollen ihren Gesuchen Zeugnisse über deren bisherige Verwendung und Atteste über moralische und religiöse Lebensweise beischliessen und dem gefertigten Vorstand bis zum 4. September d. J. überreichen. Beisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Neu-Sandez, 19. August 1901. Der CUltUSVOrSteher Ch. Landau. Samuel W. Pascheies, Verlagsbuchhandlung, Prag, Zeltnergasse Nr. 4, nächst dem Bing, offerirt in reichster Auswahl Professor Kimpf's ahgemsin beliebte BrautgebetMcher und deutsche Andachtshttcher für israelitische Frauen und Jungfrauen in elegantesten Einbänden, ferner Seiden- und Woll-Talesim, Gold- und Silber-Borten. m Als Barmiz wall-Geschenk eignet sich vorzüglich das berühmte Prachtwerk Professor Dr. Julius Fürstfs illustrirte fünf Bücher Moses m. deutsch. Uebersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 Ulustr. Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50 Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4. Mimiiiiiiiiiii JULIUS MEINL Kaffe e - Import WIEN-BUDAPEST-BRÜNN CENTRALE- WIEN. Iv FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN: II. Taborstrasse 26 III. Landstrasse Hauptstrasse 41 IV. Wiedener Hauptstrasse 16 VI. Mariahilferstrasse 81 VII. Neustiftgasse 28 VII.Mariahiiferstrasse 112 IX. Servitengasse 12 X. Himbergerstrasse17 Xll.Schönbrunnersf-passs 261 XVH.HBrnalsep-Linie Shadlbahn-Viaducf 86 XVIII.Währinqen-Linie Stadtbahn-Viaduct 118 m Herausgeber und verantwortlicher Redacteun Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien VDL