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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-07-19 · 29 (19.7.1901) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
29 (19.7.1901)
Date
1901-07-19
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Sette 496 Xr. 29 Vr« Vlvrl^s Wochrnfttzryr» Vriefkasten. Zur gefälligen Beachtung. Nachdem wir in der nächsten Woche mit dem Drucke einer neuen Auflage der Adreßschleisen für die „Oesterreichische Wochenschrift" beginnen« ersuchen wir alle jene unserer geschützten "Abonnenten, deren Adreßschleife irgend welchen Mangel oder Unrichtigkeit in der Adreffirung enthalt. uns dies gefälligst postwendend bekanntgeben zu wollen. I. H., Lemberg. Wir bedauern, solche Dinge, welche dem Judenthum wenig zur Ehre, gereichen, einer Publication in der „Oesterreichischen Wochenschrift" nicht zuführen zu können. Rabbiner M. Schwarz in Pozega. Der Hinweis auf X/ Psalm 127, Vers 4 für die Bestattungsform der Beerdigung ist zweifellos sehr wichtig. Mein wir wollen die Discussion nicht wieder eröffnen. Rabb. Dr. D. Fink» Wie«. Wir bedauern, auf die Abhandlung nicht zu reflectiren. B.» Zglau. Daß Franz Pilz, Reisender der Firma Klauber Söhne, Prag, ein Agitator der deutschnationalen Antisemiten ist, verdient allerdings notirt zu werden. Sam. Wertheim, Wien, Malzgasse 1. Wenden Sie sich mit Ihrer Anftage an Herrn Dr. Frankl, Stistungsreferenten an der israelitischen Cultusgemeinde in Wien, I., Seitenstettengaffe „Leser". Es ist traurig genug, daß man in den Provinzstädten mtt Recht vor dem „Wiener Geist" als den des Rückschrittes und der Verdummung warnen darf. H. G. Die Antisemiten-Blätter speien Gift und Galle gegen V ö l k l, den Bürgermeister von St. Pölten. Aber sie sind unglücklich, weil sie ihn nicht zum — Judenstämmling machen können. Anton R Das famose Lieferungsgeschäft, bei welchem der Abgeordnete Ugron, trotz seiner clerical-antisemitischen Gesinnung einen Juden zum Compagnon hatte, wird ihm vom „Vaterland" gnädig nachgesehen. Der Compagnon Ugron's hieß Jeremias Baruch. Nach seinem jüngsten politischen Scandal kann Ugron schon auf eigene Faust — Jeremiaden anstimmen. Jehnda. Wien, II., Stefaniestrahe, „Stefaniehof", „Leopoldstädter Frauenwohlthätigkeusverein". Arthur L. Jene Scene spielte sich im Gemeinderathe ab und Dr. Fried jung war es, der dem Dr. Lueger zurief, daß auf dm Zuruf „Jud" nur mit der — Hundspeitsche geantwortet werden könne. Seither hat sich schon Manches geändert, aber zum — Schlimmeren.? Die Conservativen im Deutschen Reiche haben sich lange genug als Bundesgenoffen der Antisemiten bethätigt, obwohl sie die Begründung ihrer politischen Programms dem Juden Stahl zu danken haben. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Aüonnementsgebühr im Rückstände find, dir zur Einheliung derselben von uns versendeten Pallauftraae gefälligst hvnoriren xu wollen. Dir Administration. Der Vorstand der ijmclitW» Liiltiisgkiilciiidc Wie«. Das Curatorium der Freiherrlich von Rothschild'schen Künstlerstiftung verlautbart, daß aus den Erträgnissen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrage per je Kr. 800 für das Jahr 1901 zur Verleihung gelangen. Competenzberechiigt für diese Stiftung erscheinen mittellose, jüdische, in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen österr. oder Ungar. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Composition selbstständig auszuüben befähigt sind. Unter den, den obigen Erfordernissen entsprechenden kompetenten genießen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen als den angeführten bethäligen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die au das Stiftungscuratorium gerichteten, mit Fachzeugniffen, sowie mit den Geburts- und Heimatsschein versehenen Gesuche sind bis längstens 31. August 1801 in versiegeltem Umschläge im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, I, Stock, zu überreichen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — insoferne solche gefordert werden — erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nähere Auskünfte werden im Secretariate der israelitischen Cultusgemeinde ertheilt. Wien, am 20. Juli 1901. Das Curatorium. Verlangen Sie nur PASCtiELEtV ' israclföstben illurlrirkr» VolHsKalender für das Jahr der Welt 5662. Preis 20 kr., iammt Zusendung 25 kr. (Xrzbd.) Samuel W. Pascheies Verlag Prag, Zeltnergasse (nächst Altstädter Ring). 843 Als Barmizwah-Gesehenk eignet sich vorzüglich das berühmte Prachtwerk Professor Dr. Julius Fiirst’s Ulostrtrte fünf Bücber Moses m. deutsch, üebersetzung, erläuternd. Anmerkungen u. 223 Illustr. Preis in Prachtband statt fl. 8.50 jetzt nur fl. 3.50 Samuel W« Pascheles, Prag, Zeltnergasse 4. j^ei unserer Cultusgemeinde wird über die hohen Feiertage (TEO DT und ,-jÄ>n tMO) ein Cantor für das Filialbethaus gesucht. - Offerte mit Angabe der Ansprüche sind beim gefertigten Cultusvorsteher bis 15. August l. I. einzubringen. Cultusvorstand in Göding, am 15. Juli 1901. Der Cultusvorsteher: 872 Dor. Ludwig Körner. JULIUS MEINL Kaffee-Import WIEN-BUDAPEST-BRÜNN CENTRALE^ WIEN, I., FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN: H.Taborslrasse 26 III. Landslrasse HaupVsfrasse Vi IV. Wiedener Haupfsfrasselß VI. MariahilPersrrasse 31 Vll-Neusfiffgasse 28 VII. Mariahiiferslrasse 112 IX. Servif-engasse 12 X. HimfaergerslTasse17 XII. Schönbrunnersfnasse 261 XVII. Hernalsep-Linie Ltadtbokn-Vioduef 86 XVIII.Wähningen-Linie 8todtdoim-ViaduLl' 118 Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VDL

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