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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-06-28 · 26 (28.6.1901) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
26 (28.6.1901)
Date
1901-06-28
Page
– (sequence 16)
Language
German
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* ZA XHaSFfL. Sette 448 Dr» Mvrrr"« Wochenschrift. Nr. 26 Es wurde nämlich dabei ein hochgeachteter österreichischer Glaubensgenosse durch einen beispiellosen Tric sehr häßlich geschädigt und um seinen langjährigen Grundbesitz gebracht. Wir werden über diese Angelegenheit mit allen uns zur Verfügung gestellten Daten ausführlich berichten. Denn der Geschädigte ist ein ein hochbedeutender jüdischer Gelehrter, der große Verehrung verdient und genießt. Corrigcnda. In dem Artikel:„JsteineandereArtderBestattung als die deSBegrabens im Judenthume zulässig odernicht?" von Dr. M. Klotz in Prag, Seite 423 der vorigen Nummer dieses Blattes, Spalte 2 heißt es: „Jsak stirbt alt und lebenSsatt und wird von seinen Söhnen Esau und Jacob begraben (ibid. 35, 29) wo er aber begraben wird, ist nicht angegeben". Das^ ist nicht richtig, in dem Genesis 49, 31 sagt Jacob zu seinen Söhnen: „Dort (in der Höhle zu Machpela) begruben sie Abraham und Sarah, sein Weib, dort begruben sie Jsak und Rebekka, sein Weib, und dort begrub ich Lea". Siehe die Erklärung Nachmanides zur Stelle. Ph. L e d e r e r. Rabbiner i. R., Pilsen. Oonours. Lei der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines Rabbiners und Predigers zn besetzen. Bewerber um diesen Posten sollen nebst den gesetzlichen Erfordernissen (österr. Staatsbürgerschaft, bezw. baldmögliche Naturalisation, sittlich und politisch vorwurfsfreies Verhalten, Reifeprüfung) auch den philosophischen Doctorgrad rite erworben die theologischen Studien an einer höheren theologischen Lehranstalt absolvirt haben und eine ausgesprochene oratorische Begabung besitzen. Nur Bewerber unter 40 Jahren werden berücksichtigt. Die Abhaltung einer Probepredigt ist unerlässlich und behält sich der Vorstand das Recht vor, auch Persönlichkeiten,*die ihre Bewerbung nicht angemeldet haben, zu einer Probepredigt einzuladen. Dem Gewählten wird die Vollziehung der Casualien (Trauungen, Beerdigungen) zugewiesen, die Höhe des Gehaltes mit ihm vereinbart werden. Die Bewerbuugsgesuche sind, versehen mit einem curricülum vitae, dem Geburtsscheine, den Studienzeugnissen nebst Rabbinatsdiplom, sowie dem Nachweis über die etwaige bisherige Berufstätigkeit bis längstens Ende Juli 1. J. an den gefertigten Vorstand zn richten. Brünn, 6. Juni 1901. Vorstand der israelitischen ßultnsgemelnde Der Präses-Stellvertreter: 847 H. E p 1 e r m. p. Goncurs. Beider israelitischen Cultusgemeinde Pirnitz in Mähren, Bezirk Iglau, ist die Stelle eines Tempeidieners der zugleich pTDl VMv KTO und ritueller Vorbeter sein muss, zu besetzen. Jahresgehalt 600 K, freie Wohnung nebst Emolumente und auch Erträgnisse von den Stiftungen. Der Tempeldiener ist zugleich Diener der Chewra-Kadischa und muss bei SterbefäUen nach ortsüblicher Weise den Dienst versehen, wofür eine separate Zahlung geleistet wird. Bewerber, österreichische Staatsbürger, nicht über 40 Jahre alt, Angabe über den Familienstand wollen ihre mit den Zeugnissen (in Abschrift, welche nicht retournirt werden), über bisherige Verwendung belegten Gesuche bis zum 15. Juli 1901 an den gefertigten Cultusvorstand richten. Die Stelle ist am 1. August d. J. zu besetzen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Israelitische Cultusgemeinde Pirnitz 851_Der Cultusvorsteher: Simon Kälhl. Conrurs. In der israelitischen Gemeinde Salzburg ist ab 1. September 1901 die Stelle eines akademisch oder pädagogisch gebildeten Neligivnslehrrrs mit dem Jahresgehalte von 2000 Kronen zu besetzen. Bewerber um diese Stelle, welche insbesondere auch zur Ertheilung des Religionsunterrichtes an Mittelschulen befähigt sein müssen und die Besorgung der Secretariatsgeschäfte zü übernehmen haben, wollen ihre gehörig instruirten Gesuche bis IS. Juli 1901 an Herrn Albert Pollak, k. u. k. Hof-Antiquar in Salzburg, einsenden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. 860 Verlangen Sie nur die soeben neu erschienene vierte Auflage des allgemein beliebten, vollständigen israelitischen Kochbuches 848 von Witwe Marie Kauders Preis: brochirt 80 kr., gebunden 90 kr. mit Zusendung 10 kr. mehr. Gegen Einsendung des Betrages direct zu beziehen vom Verleger: Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse 4. Kundmachung. Auf Grund des § 9 des mit hohen Ministerial-Erlass vom 27. April 1901, Z. 11.957 genehmigten geänderten Statutes der israelitischen Cultusgemeinde Wien hat in der Plenarsitzung vom 20. Juni 1901 die theilweise Neuconstituirung des Cultusvorstandes stattgefunden. Das Vertreter-Collegium besteht nunmehr aus den nachbenannten Herren: Präsident: Heinrich K1 i n g e r (gewählt in der Plenarsitzung vom 6. Jänner 1901 für eine dreijährige Functionsdauer). I. Vice-Präsident: Dr. Alfred Stern. II. Vice-Präsident: Dr. Gustav Lohn. Vertreter: Theodor Ritter von Goldschmidt, Moriz Hirsch, Dr. Felix Latz a u, Arthur Edler von Mises, Dr. Benjamin R a p p a p o r t, Dr. Maximilian Steiner, Wilhelm Stiassny, Theodor Ritter von Taussig. Wien, 23. Juni 1901. Knabe aus feinem jüdischen Hause findet ganze Pension, liebevolle Behandlung und gewissenhafte Nachhilfe bei Oberlehrer in Wien. Zuschriften unter „N. N. I", 843 postlagernd Stefaniestrasse. BB JULIUS MEINL Kaffee-Import WIEN-BUDAPEST-BRÜNN CENTRALE^ WIEN, I., FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN: II. Taborstrasse 26 III. Landstrasse Haüptstrasse 41 IV. Wiedener Hauptstrasse 16 VI. MariahilFerstrasse 31 VII. Neustiftgasse 28 VII.Mariahiiferstrasse 112 IX. Servitengasse 12 X. Himbergerstrasse17 XII. Schönbrunnersfrosse 261 XVII. Hernalser-Linie Stadtbahn-Viaduct 86 XVIILWähringen-Linie Stadtbahn-Viaduct 118 Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. V11L

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