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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-05-24 · 21 (24.5.1901) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
21 (24.5.1901)
Date
1901-05-24
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Skite Dr. Bloch's Wochenschrift. Nr. 21 Conrurs Bei der israelitischen Cuttusgemeindc zu Patzan gelangt der Posten eines Labbinrrs (Keligionslrhrers) der gleichzeitig Cantor und Koreh ist. mit einem Jahresgehalte von K 12(10, dem Ertrag des Religionsunterrichtes an den öffentlichen Schulen und des Privatunterrichtes in deutscher Sprache nebst freier Wohnung und üblichen Emolumenten vom 1. August 3. e zur Besetzung. Bewerber müffen der böhmischen Sprache vollkommen mächtig und österreichische Staatsbürger sein und dürfen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Bei derselben Eultusgemeinde wird ein Schochet, der als zweiter Cantor zu sungiren hatte, mit einem Jahresgehalte von fl 200, dem Ertrag der Schechita von circa K 500 und freier Wohnung angestellt. Gesuche sind bis längstens 15. Juni 3. ß an den israelitischen Eultusvorstand in Patzau zu richten. Nur dem Acceptirten werden Reisespcsen vergütet._8rt Goncurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Mälir.-Ostrau gelangt die Stelle eines I. Cantors und Koreh zur sofortigen Besetzung. Hit dieser Stelle, welche vorläufig provisorisch auf ein Jahr verliehen wird, sind die systemisirten Jahresbezüge von 1800 K Gehalt und 400 K Activitätszulage nebst üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, welche über schöne und kräftige Stimmmittel verfügen, musikalisch gebildet sind, das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben und österreichische Staatsbürger sind, wollen ihre mit dem currieulum vitae und Zeugnissen über ihre Befähigung und bisherige Thätigkeit, sowie mit dem Familienstandsausweis versehenen Gesuche bis zum 31. Mai I. J. au den Unterzeichneten Cultusvorstand einsenden. Kur eingeladene Bewerber werden zum Probevortrag zugelassen. Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Mähr.-Ostrau am 10. Mai 1901. Der Cultus Vorsteher : 828 M. S t r a s s m a n n Goncurs. _ ln der Temesvär-Fabrlker isr. Status auo-Gemeinde ist die mit jährlich 1200 K Gehalt und den im Taxatorium stipulirten Nebeneinkommen dotirte Stelle des Dirigenten des gemischten Tempel-Chores, einstweilen auf ein Probejahr, zu besetzen. - . Nur solche Beflectanten werden zugelassen, die ein Musikconservatorium absolvirt haben und das Dirigenten-Studium erfolgreich beendeten. Beflectanten, werden eingeladen, ihre Offerte neben documentarischem Nachweise ihrer Qualification, eventuell ihrer bisherigen Anstellung, sowie ihres Alters und ihrer Familienverhältnisse hiS 15. JUUi 1901 dem gefertigten Präsidium zu übermitteln. Beisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Es wird bemerkt, dass dem zu erwählenden Dirigenten in loco reichlich Gelegenheit wird, sich mit Zuhilfenahme von Musik-Lectionen eine anständige Existenz zu gründen. Temesvär, am 29. April 1901. Das Präsidium 817 des Temesvär-Fabriker isr. Status goo-Gemeinde. Milde Stiftung des Hm» Michael Lohe« da Silva. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniß, daß aus den Zinsen der oben genannten Stiftung für israelitische Handwerker zu ihrer Etablirung 1 Stiftplatz h K 800 zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben ihre mit dem Geburts- und Heimatsscheiue, dem Nachweise über verbrachte Lehr- und Gesellenzeit (Wauderjahre) versehenen Gesuche bis 31. Mai 1001 in dem Einreichungsprotokolle der Cultusgemeinde (L, Seitenstettengaffe 4, II. Stock) zwischen 9 und 12 Uhr Vormittags einzureichen. Gesuchsblauquette sind in dem Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Auf nicht gehörig belegte Gesuche wird gar keine Rücksicht genommen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Herausgeber und verautwörtlicher^Redacteur: Dr. Jose L- G. Goldftein'jchc Hkirats-Ausstattiiugr-Stiftuug. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntniß, daß am 4 August d. I. die Zinsen der L. G. Goldstein'schen Stiftung zur Ausstattung armer israelitischer Mädchen im Betrage.von L 300 zur Verleihung gelangen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, daß sie 1. der israelitischen Confession angehören, 2. arme Waisen (vater- und mutterlos), 3. streng sittlich sind und 4. sich im Brautstande befinden. Verwandte des seligen Stifters, des Herrn 2. G. Goldstein, geb. zu Altstadt in Böhmen (ehem. Taborer Kreises) oder seiner Gattin Katharina, geborene Landauer, bis zum 3. Grade, erhalten den Vorzug und muß der diesfällige Nachweis dem Gesuche beiliegen. Bewerberinnen, die sich vor dem 4. August 1901 verehelichen, haben aus die Stiftung keinen Anspruch. Die Gesuche werden in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde (l, Seitenstettengaffe 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, in den Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags bis 31. Mai d. I. entgegengenommen. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Salomiin Altmim'jihe Waisen-Stiftung. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt zur Kenntniß, daß am Sterbetage des seligen Herrn Salomon Altmanu, (21. Monats Ab) 6. August 1901 die.Zinsen obiger Stiftung zusammen per L 112 an zwei vater- und niutterlose Waisen ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, zu gleichen Theilen zu verleihen sind. Zur Bewerbung zulässig sind Waisen, welche nebst glaubwürdigen Arn-uths- und Sitteuzeugnissen auch solche über Schulbesuch mit gutem Erfolge beibringen. Den Vorzug erhalten in erster Reihe Verwandte des seligen Herrn Salomon Altmann, in zweiter Reihe aus Oesterr.-Schlesien Stammende, endlich in deren Ermanglung jene, deren Eltern als Mitglied der hiesigen Cultusgemeinde angehört haben. Die vollständig instruirten Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde, (L, Seitenstettengasse 4, I. Stock) bis 15. Juni 1901 zu überreichen, woselbst Gesuchsblanqnette während der Amtsstunden'(9—12 Uhr Vormittags) unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus den Matriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern es genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Bellcdict Karplus'jchc Gewerbeschul-Stipendie» Am 20. Juli 1901 gelangen zwei Benedict Karplus'sche Stipendien per je L 54 an zwei junge Leute mosaischer Confession. welche mit Vorzugsclassen die Gewerbeschule besuchen, zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, daß sie mosaischer Religion nnd mittellos sind, ferner daß sie die Gewerbeschule mit vorzüglichem Erfolge besucht haben, bis längstens 31. Mai 1901 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultustzemeinde (I., Seitenstettengaffe 4, I. Stock), einzubringen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Gesuchsblanguette sind im Einreichungsprotokolle während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich zn beheben. Albert Gansl'sche Widmung siir israelitische Arme. Am 88. Thamus, das ist am 15. Juli 1901, werden aus der Albert Gansl'schen Widmung die Jahreserträgnisse in der Höhe von L 355 an mehrere Arme zur Verleihung gebracht. Die Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit dem Geburtsscheine und Armuthszeugnisse belegten Gesuche bis 31. Mai 1901 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengaffe 4, L Stock), woselbst auch Gesuchsblanguette unentgeltlich ausgefolgt werden, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Gesuchsteller» welche mit dev Albert Gansl'schen Familie oder mit Heinrich und Regine Kohn'schen Nachkommen verwandt find und dies durch legale Dokumente nachzuweisen vermögen» erhalten den. Vorzug. Nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte' Gesuche finden keine Berücksichtigung. Auszüge aus den Matriken der israelttischen Cultusgemeinde Wien sind.als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genane Angabe der betreffenden Daten. Wien, 1. Mai 1901. Der Gorstarrd der israelitischen Cultusgemeinde Wien. S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien^ Vlll7~ '

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