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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-05-03 · 18 (3.5.1901) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
18 (3.5.1901)
Date
1901-05-03
Page
– (sequence 16)
Language
German
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1 . asMumMvSLiiide «manaei bette Sie Notix. Dr. Bloches Wochensttzr^ Polnisch-jüdische Singspiel-Gesellschaft aus Lemberg. Diese Gesellschaft hat Samstag in Edelhofer's Volks-Orpheum II., Rothesterngasse 7 ihren Einzug gehalten. Das Haus ist täglich bis auf das letzte Plätzchen ausverkaust. Jede einzelne Nummer, die originell in ihrer Art ist; wurde lebhaft acclamirt, die Damen mit einem Blumenregen überschüttet. Die Stimmen sämmtlicher Mitglieder sind wohl geschult und äußerst klangvoll. Das internationale Duettlstenpaar Herr und Frau Kanner, ist eine Specialität allerersten Ranges und brillante Bühnenerscheinungen. Der Star der Gesellschaft ist und bleibt Frau Sali Weinberg, eine vorzügliche Koloratursängerin. Frau Rosa Klug, ein weiblicher Gesangskomiker, die über eine herrliche Altstimme verfügt, erntet jeden Abend donnernden Applaus. — Die Charakterkomiker Reismann und Podzamcze sind von einer zwerchfellerschütternden Knmk. Als Schauspieler sind noch zu erwähnen Herr Lion, Weinberg und Klug, welchen sich Frl. Frühling würdig anreiht. — Die Hauscapelle steht unter der tüchtigen Leitung des Capellmeisters LoZtrcki.-^ Der Besitzer des Etablissements, Herr Edelhofer, hat einen glMlichen Griff gethan und wird auf seine Rechnung kommen, was umso"-wünschenswerther ist, als derselbe weder Kosten noch Mühe gescheut hatum dem P. T. Publicum eine in Wien noch nie gesehene Vorstellungbieten zu können. Adoption. Eine gutsituirte Familie wünscht ein Mädchen von 2—4 Jahren, jüdischer Confession, ehelicher Gehurt, zu adoptiren. Adresse in der Redaction d. Bl. Antrag. Ich würde wegen Einübung der deutschen Sprache über die Sonuherferien einen 7-jährigen Knaben und ein 11-jähriges Mädchen in Tausch gegen andere Kinder von Wien in ganze Verpflegung übernehmen von besseren jüdischen Familien. Die Kinder sind gut erzogen, da ich Erzieherin bei meinen Kindern habe. Zuschriften erbittet Karl Schönberger, Agyas,' Post Vittnyed, Ödenburger Comitat, Ungarn. Näheres mündlich bei Eugen Schlesinger in der Buchdrückerei Heinrich Löwy, II., Praterstrasse 17. Conrurs In der israelitischen Chor-Tempel-Gemeinde strada sf. Vineri Nr. 13 zu Bukarest ist die Stelle des zweiten Cantors zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 2400 Francs und sonstigen Emolumenten verbunden. Bewerber müssen mip Kaura und im Besitze einer schönen Tenorstimme, musikalisch gebildet, außerdem ein tüchtiger Chordirigent sein. Bewerber, welche auf diesen Posten reslectiren, müssen ihre Offerte längstens bis Ende Mai einsenden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Bukarest, den 16. Mai 1901. Euratorium drr L. 3). Kimigsberglchkn Stiftung. Kundmachung. Im L. D. Königsberg'schen Mädchen-Erziehungs-Jnstitute gelangt ein Stistplatz zur Besetzung. Aufnahme findet ein mittelloses Mädchen im Alter von 10 bis 19 Jahren. Gesuche, belegt mtt Geburtsschein, Mittellofigkeitszeugniß, Gesundheitszeugniß, Impfschein und Schulausweis, sind bis längstens 20. Mai 1901 im Secretariate der israelüischen Cultusgemeinde in Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, einzubringen., Das Curatorium der L. D. Königsberg'schen Stiftung. Rabblnats-Candioat unterrichtet Talmud, Taussavat Tnach Bürgerschulen, sucht Lectionen oder einen Posten. II., Im Werd 15, Thür 9. Nr. 18 Hermann Mayländer’sche Heiratsausstattungs-Stiftung. CONCURS. Vom israel. Cultusvorstande Pilsen werden hiemit zwei Stipendien ä 394 K 84 h der Heiratsausstattungs- Stiftung nach dem am 18. November 1863 in Pilsen verstorbenen Hermann Mayländer ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipendium haben diejenigen Kinder und Erbfolger mosaischer Religion der nachbenannten Schwestern des Stifters ohne Unterschied des Geschlechtes, welche im Jahre 19 )1 entweder geheiratet haben, oder in den Ehestand treten werden; und zwar: a) Hanna Mayländer, verehel. Feigl in Königsberg; b) Rickl (Regina) Mayländer, verehel. Baruch in Königswart, resp. deren Tochter Esther, verehel. Wallach in Freistadt a. d. W. in Ungarn, und deren Sohn Samuel Baruch, resp. dessen Tochter Elisabeth in Wien; c) Minna Mayländer, verehel Feigl in Schönbach. Bewerber haben ihre Gesuche mit den Nachweisen über Abstammung, Religionsbekennlniss, Vermögensverhältnisse und Eheschliessung, beziehungsweise Verlobung bis zum 15. Juni 1901 bei dem gefertigten Cultusvorstande einzubringen. Pilsen, am 23. April 1901. * Isp. Cultusvorstand Der Cultus Vorsteher: Dr. Schanzer m. p. Der Secretär: Arnstein m. p Am 1. Mal erschien Alfred Dreyfus! Fünf Jahre meines Lebens. # # # # Selbstverfassfe Memoiren. Tagebuch von der Teufelsinsel. # # # # Preis 3 K 60 h, geh. 4 K 80 h. — Porto nach Oesterreich und Deutschland 30 h. Gegen Einsendung oder Postnaclmalime versendet sofort R. LÖWTT, Buchhandlung Wien, I., Rothenthurmstrasse 22, JULIUS MEINL Kaffe e - Import WIEN-BUDAPEST- BRÜNN CENTRALE- WIEN. I., FLEISCHMARKT 7 FILIALEN IN WIEN; II. Taborsfrasse 26 III. Landstrasse Hauptstrasse 41 IV. Wiedener Hauptstrasse 16 VI. Mariahilfersrrasse 31 VII. Neustiftgasse 28 VII.MariahiiFerstrasse 112 IX. Servitengasse 12 X. Himbergerstrasse17 XILSchönbrunnerstrasse 261 XVII. Hernalser-Linie Stadtbahn-Viaduct 86 XVIII.Währingep-Linie Stadtbahn-Viaduct 118 Herausgeber und verantwortlicher Redacteur Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck Sr Sohn. Wie», VUL

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