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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-03-29 · 13 (29.3.1901) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
13 (29.3.1901)
Date
1901-03-29
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 13 Br. BLoch's Wochrnsürris. Sette »33 BuchK'imIergiebigsten^Maaße^Anleitungen und Beispiele. Alle auf», das^Gemeindewesen, auf Rabbmat, Matrikelamt, Schule, Regierungs-§ Verordnungen, Ministerialerlasse, — ferner die Kongreß-Statuten, die 7' Statuten für Status guo- und Orthodox-Gemeinden, die Landeskanzlei- Beschlüsse beider Richtungen, sind hier wörtlich wiedergegeben. Die einfache und doppelte Buchführung, Budget, Rechnungs-Ausweise, Status u. s. w. sind in der teichtfaßlichsten Form anschaulich gemacht. Ja, zur leichteren Orientierung ist die Kassagebahrung zweier Monate in all ihren Einzelheiten in Strazza, Kassa-, Journal-, Hilfs-, und - Hauptbuchs verbucht und bis zum Abschlüsse der Contis durchgeführt, so daß dieses Buch für den Anfänger, wie für den geübten Fachmann eine wahre Fundgrube zur Lösung aller auf diesem Gebiete auftauchenden Fragen und schwierigen Facta bildet. Bon dem alle Gemeinde-Allgelegenhetten reichlich umfassenden Inhalte erlauben wir uns besonders hervorzuheben: Die Ereirung und Autonomie der Eultusgemeinde, Gemeindematrikelführung, Schulwesen, Bolks- Bürger- und Mittelschulen, Religionsunterricht, Vorstandswahlen, Cultussteuer, Gabella-Stiftungen, Tempelagenden, Jahresberichte, Pensionsstatut, Normativ für Beamte und Diener, Archivordnung, Postalisches u« s. w. So wird dieses Buch, worauf der Verfasser ungemein großen Fleiß angewendet, um die einschlägigen Materialien zu sammeln und sie systematisch zu gruppiren,- nicht allein dem Fachmanne sondern auch dem einzureihenden Vorstandsmitgliede, dem Rabbiner, dem Lehrer und jedem, der für Cultuszwecke warmes Interesse hegt, ein erwünschter Rathgeber in allen fraglichen Fällen werden. Trotz des reichhaltigen Inhaltes dieses 40 Druckbogen starken Buches hat der Herausgeber Herr Ludwig Barta, von dem es auch zu beziehen ist und, um es Jedem leicht zugänglich zu machen, den Abonnementspreis auf 6 Kronen, gebunden v Kronen 60 Heller festgesetzt und bietet bei Abnahme von 10 Exemplaren 1 Freiexemplar. Tchinoth. Andachtsduch für jüdische Fraue.n und M ä o ch e n, von Fanny G ..r, Mainz. Joh. Wirth'jche Hofbuchdruckerei A.-G. Es ist ein sehr hübsches Erbauungsbuch, ni edler, milder Sprache voll Innigkeit und Gottvertrauens. Die Ausstattung ist geschmackvoll. Die Erbauungsschrift wird zweifellos bald viele Freunde sich erwerben. Danksagung bezw. Bitte. Der ergebenst gefertigte Obmann der „Israelitischen Beerdigungsbrüderschaft Eyewra-Kadischa' zu N e u b i d f ch o w erlaubt sich hiermit auf diese»« Wege allen P. T. Herren Glaubensgenossen, welche so gütig waren, ihr Scherflein zur Reiwvirung des hiesigen altehrwürdigen israelitischst Friedhofes beizutragen, in seinem Namen, sowie im Namen aller Mitglieder dieser Körperschaft den innigsten und herzlichsten Dank für die Forderung und Unterstützung dieses frommen Werkes auszusprechen. Durch den Opfermuth und wahren Wohlthätigkeitssinn der hiesigen Gemeindemitglieder, sowie vieler ehemaliger Neubidschower Glaubensgenossen war unsere „Beerdigungsbrüderschaft" in der angenehmen Lage, im verflossenen Sommer fünfhnnoert alte längst verfallene und verwitterte Grabsteine auf dem hiesigen circa vierhundert Jahre alten Friedhöfe zu renoviren. Damit ist kaum der Anfang gemacht. Im bevorstehenden Sommer sollen die übrigen Gräber und Grabsteine in Stand gesetzt werden. Leider sind die Mittel der Chewra-Kadischa fast vollständig erschöpft. — Es ergeht daher die innige und dringende Bitte an alle Glaubensgenossen, die aus N e u b i d s ch o w stammen und deren Anverwandte auf dem hiesigen alten Friedhofe beerdigt sind, sowie besonders an Alle, die unserem Aufrufe im vorigen Jahre bis heute noch nicht entsprochen, uns behilflich zu sein, das nunmehr begonnene, wahrhaft edle Werk der Pietät fortsetzen und zu Ende führen zu können. Nun erlaubt sich der gefertigte Vorstand der Ehewra-Kadischa den P. T. Herren Spendern auf diesem Wege zu danken. Sämmtliche P. T. Herren^Spender werden in die Spendenliste, die zum ewigen Andenken ut dem Archiv der „Israelitischen Beerdigungsbrüderschaft aufbewahrt wird, ausgenommen. Auch die kleinste Gabe wird dankbarst entgegengenommen und der Allgütige wolle es jedem Einzelnen tausendfach vergelten. Neubidschow, im März 1901. Bernard Passer KarlBraun dz. Schriftführer. dz. Obniann. "Namen der P. T. Herren Spender: M B. Neumann's Söhne, Fabriken-Besitzer, Wien, Gottlieb Schnabel, Fabriksbesitzer, Neupaka, Gustav Pollak, Fabriksbesitzer, Atzgersborf, Edmund Freund, Kaufmann, Lomnitz, Ludwig Mayer, Fabrikant, Hohenelbe, Frau Karoline Neumann, Relchenberg, Marie Reich, Wien, Dr. Karl Hlavae, Advocat in Prag, Dr. Eonstantin Bergmann, Advocat in Prag, Leopold Schick, k. k. Baurath in Wien, Ignatz Pollak, Fabrikant in Wien, Wilhelm Grünwald, Fabrikant in Falkenau, Leopold Porias, Cenrral- Jnspector in Wien, Jg. Fleischer, Bank-Director in Brünn, Heinrich Weiß, Karolinenthal, Rosa Kraus, Linden b. Deutschbrod, Jsak Stern, Karlsbad, David Pick, Kaufmann, Jaromek, Hermann Nettl, Director, Königinhof, Th. Klein, Fabrikant, Smiritz, Pauline Frankl, Königgrätz, Josua Jerusalem, Reichenberg, ^Hermann Schnabel, Reichenberg, Dr. Adolf Pentlat, Ledee, Gustav BohdaneckF, Wien, Hugo Reich, New- Aork, Jsid. Pentlak Ingenieur, Wien, Josef Beran, Kaufmann, Libsany, 'Dr. Siegfried Freund, Relchenberg, Rosa Subak, Trebitsch, Max- Schnabel, Fabrikant, Rcichenberg, Jakob Winterlich, Kaufmann. Pardubitz, Josef Pam, Kaufmann, Gablonz, I. Schick, Kaufmann, Schurz, I. Weiner, Kaufmann, Allötting, Einanuel Pollak, Kaufmann, Teplitz. Eharlolte Reich, Wien, Noe Pollak, Kaufmann, Karlsbad. Josef Schick, Kaufmann, Prag, Ludwig Reich, Kaufmann. Out-inoves, Eduard Fischer, Kaufmann, Lomnitz, Robert Adler Kaufmann, Teplitz, Lazar Stern, Fabrikant, Bleistadr, Alfred Schick, Kaufmann, Jaromvr, Joachim Sachsel, Kaufmann, Prednieritz, Dr. Ed. Kafka, Advocat, Kratzau, Adolf Guth, Kaufmann, Nechanitz, Dr. Julias Schnabel, Reichenberg, AbrahamjGötz, Kaufmann,Tannwald, Sofie Bergmann, Privat, Triest, K. Benva, Privat, Oeroeüoves, Adolf Weiß, Kaufmann, Prag. Heinr. Kowanitz, Eultnsvorsteher, Chlumetz, Ludwig Passer, Kaufmann, Ehlumetz, Sal. Veit, Kaufmann, Gablonz a. 31., Fritz Kalb, Kaufmann, Brünn, Th. Weiß, Kaufmann, Ehlumetz, G. Löbl, Kaufmann, Wien, Ludw. Nettl, Kaufmann, Wien. Notizen. Unzufriedenheit unmöglich. Einß großes Wort, das mit Recht von der Kundschaft des Hoflieferanten Rothberger gelten kann. In einem Geschäfte, in dem jede nicht convenirende Waare anstandslos zurückgenouiinen und das Geld retournirl wird, ist es ganz unmöglich, daß der Knude jemals unzufrieden ist. Diese Einrichtung im Hause des Hoflieferanten^ R o l h b e r g e r ist aber auch der beste Beweis für die strenge Solidität dieser Firma, die sich eben in Paris die goloene Medaille erobert und durch die Allerhöchste Anerkennung Sr. Majestädes Kaisers ausgezeichnet worden ist. Alle sonstigen Einrichtungen des Hauses Rothberger sind anerkannt musterhaft, insbesonders hat sich die Einführung allgemeine Beliebheit errungen, die getragenen Kleider zurückzustellen und gegen ein kleines Aufgeld neue, der Saison entsprechende Kleider zu erhalten. Diese praktische Institution Rothberger'S hat sich im eleganten Wien längst eingebürgert und erwirbt sich täglich neue Freunde. Zu Beginn der Frühjahrssaison glauben wir unsere Leser auf diese Einführung aufmerksam machen zu sollen. (Ceylon-Thee) hat das größte Aroma und Theöin, hingegen den kleinsten Percentsatz Tannin. In Oesterreich wird dieser berühmte Thee vom Importeur G. A- Marinitsch aus Eolouibo eingeführt. Lriesnasteu. Herrn I. S. in R. Da die Firma Kallab u. Heller sich in so prononcirter Weise als eine antisemitische kundgibt, so würden Sie, wie alle anderen jüdischen Firmen, am besten thun, jeden Verkehr mit dieser Firma adzuvrechen. Kein Kaufmann braucht sich antisemitische Frechheiten gefallen zu lassen, und wenn alle jüdischen Firmen den Grundsatz befolgen, mit Keinem zu verkehren, der einen solchen Ton anschlägl, so würde dies nur ihnen selbst zum Vortheil gereichen. Isidor üv. Monsignore S ch e i ch e r war ganz außer sich, als ihm gelegentlich der Interpellation über die Morallehre der Liguorianer zugerufen wurde: „Nun hätten die Elericaleu ihre Ritualmord-Beschuldignng". Es wäre aber jedenfalls festzusteüen, daß die Juden niemals Anlaß hatten, zu wünschen, daß eine Discussionüber die Moral des Talmud nur in einer geheimen Sitzung erfolge. L. Die jüdischen Studentinnen an der Budapester Universität, resp. jene, welche Philosophie studiren, haben in der Kreuzaffaire, welche die Leidenschaft entfesselt, folgende kluge Erklärung publicirt: „Für die Ehristen bedeutet das Kreuz ein heiliges Symbol; es ist also ihre Pflicht, es zu verehren. In unseren Augen hat das Kreuz keine Bedeutung, wir können also gegen die Anbringung desselben keinen Einwand erheben!" B. Oe. in R. Wenden Sie sich an den Präses des Cantorenvereines, Herrn Obercantor Singer, I. Seitenstettengasse 4. »A. Z. in Ä. Die gewünschten Bilder können Sie durch eine» Buchhändler Nicht beziehen. Sie müssen sich an diese Herren direct wenden. -Abonnent in B. Sederschüssel erhalten Sie bei der Firma Brüder G o l d m a n n, I. Adlergasse 3. I. L—g. Nun, die Behauptung des antisemitischen französischen Schriftstellers in „La France juive“, daß Napoleon L jüdischer Abstammung gewesen sei, dürfen sich die ftanzösischen Juden wohl gefallen lassen. 61' aut nDS echte Nikolsburger Bäckereien, bestehend aus: Nusstorten Chocoladtorten, sauere Mandeltorten, Ingwer, Makkaroni, kleine Törtchen, Dessertbäckereien reflectirt, wende sich nur an Frau Betti Fehl, Zuckerbäckerin, in Wien, II. Bez., Novaragasse Nr. 32, I. Stock. 775

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