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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1901-02-08 · 6 (8.2.1901) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
18 (1901)
Issue
6 (8.2.1901)
Date
1901-02-08
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 108 Dr. Bloch's WochenPchrM. Nr. 6 Lundmachunll- Die Privatisten-Prüfungeu aus israelitischer Religion für Schüler (Schülerinnen) an Volks- und Bürgerschulen finden für das I. Semester des Schuljahres 1900/1 nach folgender Eintheilung statt: Für Schüler (Schülerinnen) wohnhaft im Bezirke: Tag und Stunde der Prüfung: Ort der Prüfung: I., TL, XL, XX Donnerst. 1-«. Febr.i y - y 6 I . k : i 'uhr' I. Seitenstettengasse 2, IL Stock Religionsschule. HL bis iitcl. X. und XIX Dienst. 19. Fedr. 3 - 7S5 Uhr Freitag 2 -. „ 2—'/, 4 „ Dienst. 26. „ 3—v,5 „ I.Seitenstetteng.4, I. St. im Gange links, Jnsp.-Zim. XII.—XV. Mittwoch 20. Febr. 2 4 Uhr! XV. Turnergasse Sonntag 24. „ 9—11 „ 122, Gemeindehaus XVL und XVII. Sonntag 24. Febr. 2-4 Uhr XVI. Hubergasse 8, Gemeindehaus yttttt! Sonntag 24. Febr. 11—12 Uhr xvw. Mittwoch 27. „ 5-6 „ XVIII. Schopenhauerstraße 39, Gemeindehaus. Die Prüfungstaxe beträgt 6 Kronen und wird im Vorhinein an der Caffa der Eultusgemeinde, I. Seitenstettengasse 4, oder bei der entsprechenden Amtsleitung im XV., XVI oder XVIII. Bezirke zwischen 9—1 - Uhr entrichtet. Die Quittung ist deur Examinator vorzulegen. Der Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt für das I. und H. Semester des laufenden Schuljahres. Wien, am 4. Februar 1901. Der Vorstand der israelitischen Cnltusgemeinde Wien. Conrurs. Der Vorstand der israelitischen Eultusgemeinde verlautbart hiemit, daß das Moriz Freiherr von Köuigswarter sche Stipendium rm SHitäle der israelitlschen Cültüsgemeinde ' mit dem Betrage von 840 K ab 1. März 1901 auf die Dauer eines Jahres zur Verleihung gelangt. Eompetenzberechtigt find an einer österreichischen Universität promovirte und zur Praxis berechtigte Doctoren der Medicin israelitischer Confession. Der Stipendist hat während des Genusses des Stipendiums im Spitale der israelitischen Eultusgemeinde Wien unentgeltlich ärztliche Dienste zu leisten. Im Falle der Eignung kann der Stipendist als Hilfsarzt im Spitale der istaelitischen Eultusgemeinde bestellt werden und erhält dann Wohnung und Verpflegung im Hause. Bei zufriedenstellender Verwendung kann der Bezug des Stipendiums verlängert werden. Die näheren Bestimmungen können in der Kanzlei der Cultusgemeinde eingesehen werden. Die mit den entsprechenden Docnmenten belegten Gesuche sind bis längstens 10. Februar 1901 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Eultusgemeinde Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), zu übergeben. Wien, 31. Jänner 1901. Der Vorstand der israelitischen Eultusgemeinde Wien. Hilferuf. Eine namenlos unglückliche Witwe, Mutter von 7 unversorgten Kindern, deren Mann feit Jahren hoffnungslos dahinsieht, die selbst die niedrigsten Arbetten bei den Bauern ihres armseligen Heimatsdorfes schon verrichtet hat, aber nun nicht mehr im Stande ist, zu arbetten, leidet Hunger mit den hilflosen Kleinen und ist der grimmigen Saite schutzlos preisgegeben. Ein Bild des Jammers, als Tochter eines Rabbiners oft tagelang kein Stückchen Brot für sich und die Kinder zu haben. Edle Juden, die Ihr nie vergeblich an Euer goldenes jüdisches Heiz pochen lastet, bewähret diesmal wieder Euer Gemiluth Chasodim. Für die kleinste Gabe sei Euch bestens Dank gesagt! Spenden nimmt das Unterzeichnete Rabbinat entgegen, woselbst auch nähere Auskünfte au Wohlthättgkeitsvereine ertheilt werden. P a tz a u, 29. Jänner 1901. Dr. Max Hoch Rabbiner. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur Dr. Josef Isrob Löwy'sche FamiUenffiftung. Vom Curatorium der obgenannten Stiftung wird hiemit verlautbart, daß die Zinsen derselben in. Betrage von K 2510 demnächst zur Vertheilung an die nächsten armen Verwandten des am 7. Mai 1864 verstorbenen Stifters, Herrn Jacob Löwy, gelangen. Die Bewerber haben ihre mit dem legalen Nachweise der Dürftigkeit und der Verwandtschaft mit dem Stifter, sowie mit einem Geburtszeugnisse versehenen Gesuche bis längstens 28. Februar 1901 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Eultusgemeinde Wien zu überreichen, woselbst während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich verabfolgt werden. Auf verspätet eingelangte oder nicht gehörig instruirte Gesuche, oder endlich auf solche von Personen, welche mit dem Stifter nicht verwandt sind, wird keine Rücksicht genommen. Auszüge aus den Geburts-, Traurings-, und Sterbe-Matriken der israelitischen Eultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten Wien, 15. Jänner 1901. Das Curatorium der Jacob Löwy'schen Familienstistung. Conrurs. In der gefertigten Eultusgemeinde ist voni 1. Marz l. I. die Stelle eines II Cantors, Korrh und Schochet zu besetzen. Die Bewerber, österreichische Staatsbürger, müssen überdies befähigt sein, die Anfangsgründe im Hebräischen zu ertheilen und die Secretariatsgeschäfte zu besorgen. Mit diesem Posten ist ein vorläufiger Gehalt von 1400 K, sowie freie schöne Wohnung und die üblichen Emolumente verbunden. Die Gesuche sind bis 15. Februar l. I. zu überreichen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. . ,726 Eultusgemeinde Ung.-Ostra, Mahren. E- KiC. CaffeeJFabrik JrrjrercLKolb Vadler& Kolli P. T. Seit 80 Jahren erfreut sich echte Prager „KOLB“, Cichorie des besonderen Vertrauens aller israelitischen Stände. — Wir laden Sie hiemit höfl. ein, dies vorzügliche Product in Ihrem Haushalte einzuführen, in dem Bewusstsein, dass KOLB-Cichorie im Gebrauche, was Färbung, Geschmack und Ausgiebigkeit anbelangt, unter die erstclassigen Kaffee-Surrogate gehört, ob nun dieselbe in der einfachen grauen Originalpackung oder modernen färbigen Emballage dargeboten wird. Wenn wir uns noch auf die s. z. Empfehlungen so frommer und angesehener Männer, wie des gottseligen Oberrabbiners Simon Schreiber in Krakau, Kersch Teweles in Prag, und das Zeugniss des jetzigen hochw. Oberrabbinates in Krakau berufen, glauben wir von jeder weiteren Anpreisung unseres Productes abstehen zu können und bemerken nur, dass die echte Prager „KOL H“-Cichorie unter steter Aufsicht eines Vertrauensmannes des hochw. Krakauer Oberrabbinates fabricirt wird. K.k. priv. Cichorien-Kaffee-Pabrik 684 lg. Ferd. Kolb Nachf.f Prag. Achtung beim Einkäufe auf obige Schutzmarke. S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VUL '

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