Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 17 (1900)
- Issue
- 41 (12.10.1900)
- Date
- 1900-10-12
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 744 Nr. 41 Dr. Bloch's Die diesfälligen Gesuche sammt nachstehenden Beilagen 1. Geburtsschein, 2. Heimatsschein über die österreichisch-ungarische Staatsangehörigkeit, 3. Maturitätszeugriiß, 4. Jmmatriculationsschein der Wiener Universität, 8. Colloquienzeugnisse und 6. Zeugnisse über den dermaligen Betrieb theologischer Studien, sind im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde. Stadt, l Seitenstettengasse 4, l. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, bis 31. October d. I. zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Bei der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde werden die jährlichen Zinsen der obigen Stiftung an vier arme Witwen jüdischer Religion zur Verleihung gelangen, und zwar in Beträgen von je Kronen 189. Die Bewerberinnen haben ihre diesfälligen mit dem Nachweise ihrer Armuth und des Witwenstandes versehenen Gesuche bis 31. October 1900 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitcnstettengasse 4, i. Stock) während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr zu überreichen. Gesuchsblanquette sind während der angegebenen Amtsstunden im Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Dr.JMiLkmbcrgechcheHeirats-Allsstattmlgsstistmig für rin armes verwaistes Mädchen. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt zur Kenntniß, daß die Zinsen der genannten Stiftung ä Kronen 279 an ei« armes verwaistes Mädchen der Wiener israelitischen Cultusgemeinde, das sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstattungsveitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts-, einem Armuths-, einem Sittcnzeugnisse und dem Nachweise ihres Brautstandes versehenen Gesuche bis 31. October 1900 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, einzureichen. Diejenigen Bewerberinnen, welche eine Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem seligen Herrn Dr. Ignaz Lembergcr oder ihre Zuständigkeit nach Wien nachzuweisen im Stande sind, genießen den Vorzug. Jgnn? Bl«meufkld'jche Wlittiumg für Künstler. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien verlautbart hiemit, daß aus deu Erträgnissen der Ignaz Blumenfeld'schen Widmung für das Jahr 1901 ein Stipendium im Betrage von Kronen I960 an einen der Tonkunst sich widmenden israelitischen Jüngling zur Verleihung gelangen wird. Die Bewerber haben den Nachweis über ihre Anlagen und Leistungen durch Beibringung von Zeugnissen des betreffenden Fachprofessors oder durch Vorlage eigener Leistungen zu liefern. Die mit derartigen Nachweisen, sowie mit Geburtsünd Zuständrgkeitsdocumenten und eventuell einem Mittellosigkeitszeuguiffe belegten Gesuche sind bis 31. December 1900 im Eiureichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengaffe 4, 1. Stock) während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, einzubringen Unter den Bewerbern genießen österreichisch-ungarische Staatsbürger den Vorzug. Auf Gesuche, die mit deu geforderten Nachweisen nicht versehen sind, wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. October 1900. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Zgua; und Rosalia Wolf'jche Krankcmnitklftützimgs- Stiftang. Am 2. Jänner 1901 gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung im Betrage von zusammen 195 Kronen an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelttischen Cultusgemeinde zur Vertheilung. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. Jos Wochenschrift. Die Bewerber haben ihre mit dem Armuths- und Krankheits-Zeugnisse belegten Gesuche im Eiureichungsprotokolle der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4,1. Stock,) woselbst auch während der Amtsstunden von 9 12 Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, bis längstens 31. October 1900 zu überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, genießen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Wien, 1. October 1900. Das Curatorium der Ignaz und Rosalia Wolf'schen ~ Krankenunterstiitzungs-Stiftung. Dr.MaxFliedlalidel'fchcHciints-AiisstattiiiigsstiftMlg für rin armes Waisenmädchrn. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt zur Kenntniß, daß die Zinsen der genannten Stiftung ä Kronen 126 an ein armes verwaistes Mädchen jüdischer Confessiou, das sich zu verehelichen, im Begriffe ist, als Ausstattnngsbeitrag zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts- und Armuths-, eiuem Sittenzcuguiffe ferner dem Nachweise, daß sie verwaist sind, und sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31. October 1900 im Einreichnngsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I, Seitenstettengasse 4, 1. Stock, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Stiftung der aufgelösten Abendbörse für Lehramtseandidaten. Vom Vorstände der israelitischen Cultusgemeinde Wien wird bekanntgegeben, daß aus deu Zinsen der obgenannten Stiftung ein Betrag von 92 Kronen an einen israelitischen Lehramtscandidaten zur Verleihung gelangt. Die mit einem Geburts-, Armuths- und Moralitätszeugniffe, sowie mit Schulzeugnissen belegten Gesuche, in welchen auch ein eventueller Stipendienbezug anzuführen ist, können bis 31. October 1900 im Einreichnngsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich sind, überreicht werden. Nicht gehörig instruirte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, am 1. October 1900. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Eharlottk Kujfnci'jche FamilikiiMinig. Am 23. Thebeth (14. Jänner 1901) gelangen bei der israelitischen Cultusgemeinde Wien die Erträgnisse der obengenannten Stiftung per ö. W. Kronen 710 an arme Verwandte der am 28. December 1696 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner zur Verleihung, wobei insbcsonders mit der genannten Stifterin verwandte arme Witwen zu berücksichtigen sind. Die mit dem legalen Nachweise dieser Verwandtschaft und der Armuth belegten Gesuche sind bis 31. October 1900 im Eiureichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock)-zu überreichen. Gesuchsblanquette werden daselbst unentgeltlich ausgefolgt. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Auf mit den geforderten Belegen nicht versehene oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Wien, 1. Oktober 1900. Das Curatorium der Charlotte Kuffner'schen Familienstiftung. f S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VIII.