Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 17 (1900)
- Issue
- 30 (27.7.1900)
- Date
- 1900-07-27
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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S-it- 660 Vr. Vlvch's Concurs. Bei der serbisch-eskenasiscb - israelitischen Cultnsgemeiude zu Belgrad ist die Stelle eines Cautorts mit einem fixen Jahresgehalte von 1500 Francs ohne Quartier nebst üblichen Emolumenten bis 1. September 1. J. zu besetzen. Die Bewerber um diese Stelle müssen musikalisch gebildet sein, über eine angenehme Singstimme verfügen, den Religionsunterricht in Volks- und Bürgerschulen ertkeilen. die autorisirte Befähigung als SchOCbet, Ubodek und Baikore nachweisen können, und nebenbei Alter, Familienstand und bisherige Verwendung angeben. Reflectanten, welche der serbischen oder.croatischen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind, werden bevorzugt und haben ihre diesbezüglichen, mit autorisirten Zeugnissen versehenen, eigenhändig geschriebenen Competenzgesuehe bis 1. AUQUSt 1. J. an den Gemeindevorstaud einzusenden. Nur Berufene werden zum Probevortrag zugelassen, dem Acceptirten werden die Reisespesen nach Uebereinkommen vergütet. 589 Serbisch-eskenasisch-israel. ßultusgemeinde. 588 Concurs. An dem mit dem Oeffentlickkeitsrechte versehenen israelitischen Blinden-Institute Hohe Warte in Wien ist die Stelle eines ordentlichen Lehrers und eines Supplenten mit dem Beginne des Schuljahres 1900/1901 zu besetzen. Offerte bis 15. August d. J. zu richten an die Direction der Anstalt, welche die näheren Bedingungen mittheilt. An der israel. Kinderbewahranstalt in Wien, II., Schiffamtsgasse 15, wird für die Jomim nauroim ein tüchtiger Müssaph-Vorbeter, zugleich guter Koreh, aufgenommen. Hur.in Wien wohnhafte Bewerber wollen ihre Offerte bis längstens 5. August an die Direction der genannten Anstalt richten. Der Bethausvorstand behält sieh vor, ihm geeignet erscheinende Bewerber zu einem Probevortrag einzuladen. 590 In meinem Verlag erschien soeben: Hofmann's li erarisch-historischer Abreiss-Kalender für das Jahr 5661 mit Mischern u. deutschem Datum (24. Sept. 1900 b. 13. Sept. 1901) bin»1 'jib 'öv rrb Derselbe enfchSlt auf jeder einzelnen Rückseite einen überaus reichen Stoff ans Bibel. Talmud, Midrasch sowie bemerkenswerthe Daten ans der jüdischen Geschichte. Die Bearbeitung wurde von einem bedeutenden jüdischen Wissenschaftler vorgenommen. Vorzügliches Erziehungsmittel. Unterhaltend und belehrend für jeden Glaubensgenossen. Deutliche weithin sichtbare Zahlen. Wiederverkäufer, Buchhandlungen, Hansirer an allen Plätzen Deutschlands gesucht. Elegante Rückwände in verschiedener Auswahl. Für Rabbiner, Lehrer, jüdische Cultusbeamte, jüdische Vereinslocale Unentbehrlich. Preis ä 80 Pfg., gegen Einsendung von Mk. L— erfolgt Francozusendung. A. J. Hof mann, Buchhandlung, 591 Frankfurt a. M.t Allerheiligenstrasse 87. Concurs. Die Cultusgemeinde Piibram nimmt einen Csntor und Koreh auf. Gehalt: 1600 Kronen, 240 Kronen Wohnungsbeitrag und übliche Emolumente. Bedingungen: Musikalische Bildung und Kenntniß der böhmischen Sprache. Bevorzugt: Im Religionsunterricht an Volksschulen Befähigte. Eintritt: 1. März 1801. Ein Jahr Provisorium* Gesuche bis Ende August 1300. Kür den Vorstand der israel. Cultnsgemeiude in Piibram Max Kohn 598 Cultus-Vorsteher. Herausgeber und verantwortlicher Redactenr: Dr. Josef Wochenschrift. Nr. 30 Ljßherer Staatsbeamter IX. Rangsclasse sucht für seine freie Zeit von 4 Uhr Nachmittags an Nebenbeschäftigung als Hausadministrator. Auf Wunsch Caution. Beste Referenzen stehen zur Verfügung. Gefällige Anträge übernimmt die RedaCtion des Blattes, woselbst auch Adresse erliegt. q. Graz Pension für israelitische Studierende bei Anton Ungar, Lehrer, 596 Kalchberggasse 1 a, 11. Stock. (Ffiihormfiiii/i in cincm gut gehenden Geschäfte s. Er- 11i11 v 11 11111 y zeugung. Für ein religiöses, intelligentes und hübsches Mädchen, tüchtig im Geschäfte und Haus, wird ein möglichst religiöser, intelligenter Mann gesetzten Alters mit etwas Vermögen gesucht. Zuschriften an die Administration dieses Blattes unter M. 595 Jubelhymne zum 70. Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef 1. für gemischten Chor, Caiitorsoli und obligater Orgelbegleitung zum Preise von K 6.— im Selbstverläge des Componisten Obercantor Josef Heller in Brünn. 597 verschaffe ich das HfiMtäf SPfiCllt bei einer inländischen Gemeinde behufs Erlangung der Österreichischen Staatsbürgerschaft. Mjindliche Besprechung unbedingt eilorderlich. Mit der Chiffre »sicherer Erfolg 500« versehene Anfragen mit Retourmarke befördert die Admin d. Bl Concurs. Die hiesige israelitische Cultusgemeinde benöthigt einen Äushilf scantor für die hohen Feiertage. Geeignete Bewerber, welch« musikalisch gebildet und mit guten Stimmmitteln begabt sind, wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse bis 15. August 1900 an den gefertigten Cultusvorstand wenden und ihre Berufung abwarten. Honorar nach Uebereinkommen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dem Berufenen, falls er entspricht, die zu besetzende Gantorstelle verliehen wird. TrebitSCh, den 22. Juli 1900. Vorstand der israelitischen ßultusgemeinde Trebitsch 599 Der Präses : Adolf Subak. Das Curatorium der Freiherrlich von Rothschild'schen Künstlerstiftung verlautbart, daß aus' den Erträgnissen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrage per je 800 Kronen für das Jahr 1900 zur Verleihung gelangen. Competenzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose, jüdische, in Oesterreich wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen österr. oder ungar. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Composition selbstständig auszuüben befähigt sind. Unter den den obigen Erfordernissen entsprechenden Competenten genießen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Ver'eihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen als den angeführten bethätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindliche Personen. Die an das Stiftungscuratorium gerichteten, mit Fachzeugnissen oder Kunstproben, sowie mit dem Geburts- und Heimatsschein versehenen Gesuche sind bis längstens 31. August 1900 in versiegeltem Umschläge im Einreichungsprotokolle der israel Cultusgemeinde Wien, L, Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen Nähere Auskünfte werden im Secretariate der israel. Cultusgemeinde ertheilt. Wien, am 20. Juli 1600. Das Curatorium. S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VIII. C99D