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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1900-07-20 · 29 (20.7.1900) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
17 (1900)
Issue
29 (20.7.1900)
Date
1900-07-20
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seile 644 Dr. Bloch's Wochrnfchrrfl. 'Rr. 29 Osnours-Aussolirsibung. Am 15. August 3. C. ist in der Cultusgemeinde Ung.-Ostra die Stelle eines Rabbiners zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1600 Kronen und ein entsprechendes Nebeneinkommen verbunden. Die Herren Competenten, welche österr. Staatsangehörige sein müssen, wollen ihre Gesuche bis zum 1. August bei dem Gefertigten einbringen, wobei bemerkt wird, dass nur dem Aceeptirten die Eeisespesen vergütet werden. Une.-Ostra. 1. Juli 1900. Der Cnltusvorstand =04 Dr. Stern. Coneurs. Der israelitische Cultusverein in Freiberg in Mähren wünscht per 1 October a. c. die Stelle eines Religionslehrers, Cantors und Schächters zu besetzen. Dieselbe ist mit einem Jahresgehalte von lOOO Kronen nebst freier Wohnung und sonstigen Emolumenten verbunden. Bewerber, österr. Unterthanen, welche sich über ihre bisherige Wirksamkeit mit guten Zeugnissen ausweisen können, wollen ihre Offerte mit genauem Nationale an obigen Verein gelangen lassen, 6 Dar Vorstand 535 des israei. GultusVereines in Freiberg. Coneurs. in der israelitischen ßultusgemeinde Freiwaldau gelangt die Stelle eines Cantors, zugleich Schächters und geprüften Religionslehrers, vorläufig provisorisch, zur Besetzung. Gehalt 1400 Kronen nehst üblichen Emolumenten. Bewerber müssen österreichische Staatsbürger sein und dürfen das 50. Lebensjahr nicht überschritten haben, solche mit Mittelschulbildung, welche sie zur Erlangung der Rabbinatsdispens befähigen, erhalten den Vorzug. ' Mit Studienzeugnissen und Angabe des Familienstandes belegte Gesuche sind bis 20. Juli 1 J. an die gefertigte Cultusgemeinde zu richten. Reisekosten werden nur dem Acceptirten vergütet. F r e i w a 1 d a u, am 22. Juni 1900. Israel, ßultusgemeinde Frelwaldau Dr. GLASER 577 Vorstandstellvertreter. Israelitisches Knabenpensionat Ungar. - Hradisch, Mähren. Der Gefertigte erlaubt sieb den P. T. Eltern und Vormündern bekannt zu geben, dass er mit dem Beginn des Schuljahres 1900/1901 in Ungar.-Hradisch ein israelitisches Knabenpensionat mit beschränkter Aufnahmszahl, für Schüler des hiesigen k. k. deutschen Staats-Obergymnasiums und der deutschen Volksschule eröffnet. Für vorzügliche Verpflegung, beste Erziehung und strenge Beaufsichtigung wird gewissenhaft Sorge getragen werden. Musik- und Sprachenlehrer stehen zur Verfügung. Clavierbenützung im Hause. Die Kreisstadt Ung.-Hradisch (Station an der Hauptstrecke der Nordbahn und der öster.-ungar. Staats-Eisenbahn-Gesellschaft, 3 Stunden von Wien und Brünn entfernt) zeichnet sich durch besonders gesunde Lage aus. Oeffentliche Parkanlagen, Flussbäder und Schwimmschule, Spiel- und Eislaufplätze. Massiger Pensionspreis. -*-&f Die Anmeldungen müssen baldigst erfolgen, da die Aufnabmszabl eine beschränkte ist. Referenzen: Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Dr. Josef Burstyn hierorts, und die hochlöbliche Direction des hiesigen k. k. deutschen Staats-Obergymnasiums. Ung.'HradiSCll, im Juli 1900. Hochachtungsvoll 583 Heinrich ß a n s e 1. 588 Coneurs. An dem mit dem Oeffentlichkeitsreclite versehenen israelitischen Blinden-Institute Hohe Warte in Wien ist die Stelle eines ordentlichen - Lehrers und eines Supplenten mit dem Beginne des Schuljahres 1900/1901 zu besetzen. Offerte bis 15. August d. J. zu richten an die Direction der Anstalt, welche die näheren Bedingungen mittheilt. Coneurs. Bei der serbisch-eskenasisch - israelitischen Cultusgeineinde zu Belgrad ist die Stelle eines Cantors mit einem fixen Jahresgehalte von 1500 Francs ohne Quartier nebst üblichen Emolumenten bis 1. September 1. J. zu besetzen. Die Bewerber dieser Stelle müssen musikalisch gebildet sein, über eine angenehme Singstimme verfügen, den Religionsunterricht in Volks- und Bürgerschulen ertheilen, die autorisirte Befähigung als SchOChßt, Ubodek Und Balkorß nachweisen können, und nebenbei Alter, Familienstand und bisherige Verwendung angeben. Reflectanten, welche der serbischen oder croatisehen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind, werden bevorzugt und haben ihre diesbezüglichen mit autorisirten Zeugnissen versehenen eigenhändig geschriebenen Competenzgesuche bis 1. August 1. J. an den Gemeindevorstand einzusenden. Nur Berufene werden zum Probevortrag zugelassen, dem Acceptirten werden die Reisespesen nach Uebereinkommen vergütet. 589 Sßrbisch'ßskßnasisch'israßl. ßultusgemeinde. S WEINBERG8 behördlich concessionirtes zweiclassiges commercielles Lehrinstitut in Sambor. Einzige Handelsschule dieser Art ln Galizien. Dasselbe besteht aus : 1. einem ^monatlichen Vorbereitungscurse. 2. zwei aufsteigenden Jahrgängen, 3. einem einjährigen Fachcurs für Erwachsene und 4. einem Smonatlichen Fachcurs für Damen. Beginn des Schuljahres am 1. September. Einschreibungen vom 15. August Prospecte franco und gratis. Anmeldungen jederzeit bei der Direction. Pensiont im Schulgebäude, eventuell auch billige Ko störte. 8. Weinberg Director der Handelsschule Sambor, Sobieskygasse. An der israei. Kinderbewahranstalt in Wien, II., Schiffamtsgasse 15, wird für die Jomim nauroim ein tüchtiger Mussaph-Vorbeter, zugleich guter Koreh, aufgenommen. Nur in Wien wohnhafte Bewerber wollen ihre Offerte bis längstens 5. August an die Direction der genannten Anstalt richten. Der Bethausvorstand behält sich vor, ihm geeignet erscheinende Bewerber zu einem Probevortrag einzuladen. 590 Abel RappapottW Stiftung für Studierende. Der Vorstand der hiesigen Israel. Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniß, daß ein Stiftplatz der obigen Stiftung im Betrage von 1000 Kronen jährlich, f r Studierende jüdischer Confessio» aus Galatz, auf die Dauer der Studienzeit zu verleihen ist. Competenzfähig sind Studierende an einem Obergymnasium oder einer Oberrealschule, an der technischen Hochschule, an der k. k. Universität oder an der Handelshochschule in Wien, In Ermanglung von aus Galatz geborenen Studierenden, wird derselbe einem Studierender der k. k Wiener Universität verliehen, welcher seine Bedürftigkeit, sittliche Unbescholtenheit und wissenschaftliche Verwendung nachzuweisen hat. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Die Gesuche sind in der Kanzlei der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), von 9 bis 12 Uhr bis 15. August 1900 zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden unentgeltlich zu beheben sind. Wien, am 5. Juli 1900. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. .Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VH1,

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