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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1900-06-15 · 24 (15.6.1900) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
17 (1900)
Issue
24 (15.6.1900)
Date
1900-06-15
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Sitte 460 Nr. 24 Dr. Bloch's Wochenfchrist. OoQours-AtissolirsIduog. Bei. der israelitischen Cultusgemeinde Floridsdorf ist vom 1. Soptombor 1900 ab die Stelle eines Obercantors zu besetzen. Bewerber um diese Stelle müssen nebst der für dieselbe erforderlichen Eignung auch die Fähigkeit besitzen, entweder den Religionsunterricht zu ertheilen und die Stellung eines Religionslehrers auszufüllen oder, die Geschäfte des Secretariats zu besorgen. Mit dieser Stelle ist der Gehalt von 1800 KrOnon nebst freier Wohnung im Amtsgebäude der Cultusgemeinde und den üblichen Emolumenten verbunden. Bewerber, welche nicht über 40 Jahre alt sein sollen, wollen ihre mit dem Curriculum vitae und den abschriftlichen Zeugnissen über ihre Befähigung und ihre bisherige Thätigkeit versehenen Gesuche bis 15. Juli d. J. an den gefertigten Vorstand einsenden. Nur zu Probevortrag eingeladene Bewerber werden zu solchem zugelassen. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Floridsdorf, im Juni 1900. 558 Ausländern Heimatsrecht bei einer inländischen Gemeinde behufs Erlangung der üster. reichiscben Staatsbürgerschaft. Mündliche Besprechung unbedingt erforderlich. Mit der Chiffre »sicherer Erfolg 500« versehenen Anfragen mit Retourmarke befördert die Admin d. Bl. Zum herannahenden 70. Geburtstage Sr. Majestät unseres Kaisers > Jubelworte. «- — Eine Sammlung patriotischer Casualreden namhafter jüdischer Kanzelredner franco zuges. 85 kr. österr. Währ. Patriotische Casualreden von Rabbiner Dr. Unger franco zuges. 85 kr. österr. Währ. — Verlag von Jacob B. Brandeis in Prag. 562 ISCHL, Salzkammergut -ito Restaurant Sonnenschein Brennerstrasse Nr. 3. 56l flrtne Conceffion zum Vertrieb einer Buchhandlung für Hebraira uud Judarca ist wegen hohen Alters und Kränklichkeit des Besitzers sofort zu verkaufen. Zuschriften unter L. an die Administration d. Blattes. 564 Brüder Skrainka’sche Stipendien für 2 Mittelschüler in Holleschau. Am 2. August I. 4., als Sterbetag des Herrn Moses Sfcralnka, gelangen zwei Stipendien ä 70 Kronen an zwe brave arme Mittelschüler aus Holleschau zur Verleihung und werden Verwandte mit den Stiftern, Herrn Simon und Adolf Skrainka, bevorzugt Bewerber haben ihre Gesuche mit der Nachweisung der Zuständigkeit, der Armuth und der Fortgangsclasse »mit Vorzug« bis 15« Juli 1900 bei dem gefertigten Cultusvorstande einzubringen. Molloschau. am 12. Juni 1900. Der Cultusvorstand: Alois Blum, Josef Spitzer'sche Stiftung. Der Unterzeichnete Vorstand verlautbart hiemit. dass aus den Zinsen der Josef Spitzer’schen Stiftung ein Betrag von K. 244.— an 3 oder 4 in Wien wohnhafte arme des Ernährers beraubte jüdische Familien zur Vertheilung gelangt. D.e Bewerber beziehungsweise Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise darüber, dass der Ernährer sei es durch Tod oder durch Krankheit oder durch sonstige Umstände der Familie entzogen ist, sowie mit einem Armutszeugnisse versehenen Gesuche bis 30. Juni d. J. im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr zu überreichen. Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todesmatriken der israelitischnn Cultusgemeinde sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Ausgabe der betreffenden Daten. Wien, am 1. Juni 1900. Andreas Feigl’sche Witwen-Stiftung. Am 21. Elul, das ist am 15. Sept. 1900 werden aus obiger Stiftung acht arme israel- Witwen, jede mit dem Betrage von österr. Währ. K 104.— betheilt. Dei Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise ihrer Armuth und des Witwenstandes veisehenen Gesuche bis 30. Juni 1900 im Einreichungsprotokolle der israel. Cultusgemeii de, I. Bez. Seitenstettengasse 4, I« Stock, während der Amtsstunden von 9 — 12 Uhr Vormittags zu überreichen. Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israel. Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genane Angabe der betreffenden Daten. “ ‘ " Pallak'sche Blindrn-Stiftiing Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniß, daß die Zinsen der vom Herrn Moriz Ritter von Borkenau begründeten Rosalia Pollak'fchen Blrnden-Stiftung im Betrage von 84 Kronen an eine erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frau oder Mädchen, israelitischer Consession, für das laufende Jahr zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche, um die genannten Stistungszinsen mit einem Armuthsscheine und einem Zeugnisse des Verwalters des hiesigen israelitischen Spitales über ihre Erwerbsunfähigkeit zu versehen und bis 30. Juni d. J. im Einreichungsprotokolle der israel. Cultusgemeinde Wien, 1. Seitenstettengasse 4, 1. Stock, von 9—12 Uhr zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden unentgeltlich-zu beheben sind. Wien, am 1. Juni 1900. Max Ritter »o» Pseisser'schks Stipendium für einen mittellosen Studirenden der Rechte israel. Confessio» des Weiten oder eines höheren Jahrganges an der k. i Wiener Uniocrfitiit. Am 18. October 1900 gelangt das obengenannte von Herrn Josef M. Ritter v. Pfeiffer, königl. Würtemberg'schem Höfrath, zum Andenken an seinen verstorbenen Sohn Max errichtete Stipendium per Kronen 420.— zur Verleihung und werden in Wien zuständige Bewerber in erster Linie berücksichtigt. # Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, daß sie mosaischer Religion sind, mittellos sind, ferner, daß sie ihre Studien an der juridischen Facuttat der k. k. Wiener Universität als ordentliche Hörer obliegen, eventuell mit dem Nachweise ihrer Zuständigkeit nach Wien, bis längstens 15. Juli 1900 im. Einreichungs-Protokolle der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, i. Stock) einzubringen, woselbst während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Sttpendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Wien, am 1. Juni 1900. Der Vorstand der israelittschen Cultusgemeinde. Herausgeber und verantworlltchec Redacteur: De. Jofef G. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn. Wien. VIIL ^6B

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