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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1900-05-18 · 20 (18.5.1900) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
17 (1900)
Issue
20 (18.5.1900)
Date
1900-05-18
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 384 Dr. Bloch's Wochenschrift. Nr. 20 L- G- Gildstew'schr Hkirats-Ausstattung»-Stiftung. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde in Wien, bringt hiemit zur Kenntniß, daß die Zinsen der 8. G. Goldstein'fchen Stiftung zur Ausstattung armer israel. Mädcheu, im Betrage von 280 Kronen ö. W. zu verleihen kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, daß sie 1. arme Waisen (Vater- oder mutterlos) 2. streng sittlich sind und 3. sich im Brautstande befinden. Verwandte des seligen Sttsters, des Herrn L. G. Goldstein, geb. zu Altstadt in Böhmen (ehem. Taborer Kreises) oder seiner Gattin Katharina, geborene Landauer, bis zum 3. Grade, erhalten den Vorzug und muß der diesfallige Nachweis dem Gesuche beiliegen. Bewerberinnen, die vor dem 4. August 1900 sich verehelichen, haben auf diese Stiftung keinen Anspruch. Die Gesuche werden im Einreichungsprotokolle der israelitischen Eullusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, in den Amtsstunden von 9—12 Vormittags bis 31. Mai 1900 entgegengenommen. Salomon Altmallu'schk Waisen-Stiitimg. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt zur Kenntniß. daß am Sterbetage des seligen Herrn Salomon Alt mann (21. des Monats Ab) 16. August 1900 die Zinsen obige- Stistung per 118 Kronen an zwei Vater- und mutterlose Waisen ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 13. Lebensjahr noch nich überschritten haben, zu gleichen Theilen zu verleihen sind. Zur Bewerbung zulässig sind Waisen, welche nebst glaubwürdigen Armuthsnnd Sitteuzeugnifsen auch solche über Schulbesuch mit gutem Erfolge, beibringen. Den Vorzug erhalten in erster Reihe Verwandte des seligen Herrn Salomon Altmann, in zweiter Reihe aus Oesterr.-Schlesien stammende, endlich in deren Ermanglung jene, deren Eltern als Mitglieder der hiesigen Cultusgemeinde angehört haben. Die vollständig instruirten Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der hiesigen israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) dis 13. Juni 1900 zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette während der Amtsstunden (9—12 Uhr) unentgeltlich zu beheben sind. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Conrurs. In Salzburg ist die^Stelle eines Schochet, der zugleich die Functionen eines Vorbeters und Koreh zu versehen hat, zu besetzen. MU dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von 1200 Kronen verbnnden. Bewerber wollen ihre gehörig belegten Gesuche bis spätestens 31. Wat l. I. an Herrn Albert Pollak, k. u. k. Hof-Antiquar in Salzburg einsenden. Reisekosten bis zum Höchstbetrage von 50 Kronen werden nur dem Acceptirten vergütet. $40 Concurs-Ausschreibung. An der ßclassigen israel. Volksschule in BielitZ mit Oeffentlichkeitsrecht, gelangt mit I. September d. J. eine Lehrerstelle mit dem Gehalte von 1800 Kronen, Decenalzulage und Pensionsberechtigung in Gemässheit der bestehenden Dienstespragmatik, eventuell eine Relloionslehrerstelle für den hebräischen und Religionsunterricht zur Besetzung. Diejenigen Competenten, welche genügende musikalische Bildung und stimmliche Begabung besitzen, um gleichzeitig den Posten eines zweiten ßantors versehen zu können, erhalten den Vorzug und würde in diesem Falle nach einem zu treffenden TJebereinkommen ein höherer Gehalt bewilligt werden. Gesuche nebst Zeugnissen nnd curriculum vitae sind bis 5. Juni Ö. J. an den israelitischen Cultusvorstand zu richten. Die Beisespesen werden dem zu einem Probevortrag Berufenen vergütet. BielitZ, den 7. Mai 1900. 535 Der Israel. ßultus¥orstand. Conrurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde zu Boskowitz in Mähren ist die Stelle eines Cantors (Vorbeters) mit musikalischer Bildung und Befähigung zur Heranbildung nnd Leitung eines Chores, der auch als Koreh und Schochet zu fungiren hat, mit einem garantirten Einkommen von 1800 Kronen, zu besetzen. Theologisch Gebildete können auf ein bedeutenderes Nebeneinkommen rechnen. Bewerber haben ihre gehörig documentirten Gesuche mit dem Nachweise ihrer Befähigung, des österreichischen Staatsbürgerrechtes sowie eines kurzgefaßten Curiculum vitae bis längstens 1. Juni 1860 bei dem gefertigten Vorstande einbringen. Reisespesen werden nur deni Acceptirten vergütet. Boskowitz, 2. Mai 1900. 533 Der Cultusvorstand. Conrurs. Zur Besetzung der Stelle eines Rabbiners für den Sadagöraer Cultuslprengel wird hiemit der Conrurs ausgeschrieben und werden Bewerber eingeladen, ihre gehörig gestempelten Competenzgesuche längstens bis 18. Juli l. I. beim gefertigten Culiusvorstande einzubringen. Der Bewerber muß österreichischer Staatsbürger sein und den vorgeschriebenen Grad allgemeiner Bildung, sowie ein von zwei orthodoxischen Rabbinern ausgestelltes Diplom (hatorat horoa) besitzen. Die Gehaltsbedingungen sind im Competenzgesuche ersichtlich zu machen. Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. S a d a g o r a, 22. April 1900. 541 I. V. Josef Badian. Conrurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde Patz au (Böhmen) gelangt die Stelle 'eines Rabbiners mit einem Jahresgehalte von 1400 Kronen, Naturalwohnung, separatem Gehalt für den Religionsunterricht an den Volks und Bürgerschulen und üblichen Emolumenten zur Besetzung. Bewerber dürfen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben, müssen akademische Bildung besitzen, der böhmischen Sprache mächtig, österreichische Staatsbürger sein und wollen ihre gehörig documentirten Gesuche längstens bis 31. d. M. an den gefertigten Cultusvorstand richten. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Vom Vorstande der israel. Cultusgemeinde zu Patzau am 9. Mai 1900. Der Cultusvorsteher: 539 Ignaz Ascher Kundmachung. Der gefertigte Cultusvorstand bringt hiemit zur Kenntniß, daß auf Grund des § 97 des Statutes der israelitischen Cultusgemeinde Wien die Rechnungsabschlüsse über die Einnahmen und Ausgaben der Cultusgemeinde und sämmtlicher unter Gemeindeverwaltung stehender Fonde und Anstalten für 1896 vom heutigen Tage ab durch 14 Tage im Secretariate (L, Seitenstettengasse 4, 2. Stock) zur Einsicht der Gemeindemitglieder aufliegen. Die Gemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist ihre Erinnerungen schriftlich einzubringen. Die Sffentlistle Vorstandssttzung zur Erledigung der Rechnungsabschlüsse wird auf Z Sonntag, den 27. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr (Sitzungssaal der israelitischen Cultusgemeinde, l., Seitenstettengasse Nr. 4, 2. Stock) anberaumt. Wien, 11. Mai 1900. Der Voryand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Ungarische Ehebewilligungen ür kürzester Zeit versirter Fachmann. Zuschriften erbeten postlagernd „Stefaniestrasse“ gegen Schein. 537 Herausgeber und verantwortlicher Redakteur r Dr. Josef S. Bloch. — Druck vou L. Beck & Sohn, Wien, VUL

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