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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1900-02-16 · 7 (16.2.1900) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
17 (1900)
Issue
7 (16.2.1900)
Date
1900-02-16
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Sette 136 Dr. Bloch's Wochenschrift. »Nr. 7 Isaak Löb Weinberg n. Lea Weinberg'jihe Stiftimg. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien verlautbart hiemit, daß aus den Zinsen der obengenannten Stiftung ein Platz im Betrage von 600 Kronen zur Verleihung gelangt Competenzberechtigt sind mittellose Israeliten des jüdisch-deutschen Ritus, welche in Wien an der Universität, oder an der Technik, oder an der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgange betreiben und ihre Vorstudien an einem öffentlichen Gymnasium oder an einer öffentlichen Realschule mit gutem Erfolge absolvirt haben. Unter den mit den angezcigten Erfordernissen versehenen Studirenden genießen' in Rumänien, in erster Linie in Bukarest geborene den Vorzug. Die Bewerber haben die 1. Mit dem Geburtszeugnisse 2. mit dem von der zuständigen Behörde ausgestellten detaillirten Ausweise über die Armuth der Eltern, 3. mit sämmtlichen Mittelschul- und Hochschulzeugnissen versehenen Gesuche bis zum 28. Februar 1900 in dem Einreichungsprotokolle der Cultusgemeinde in Wien I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auf nicht mit den erforderlichen Beilage« versehene, oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Gesuchsblanquette werd.n in dem Einreichungsprotokolle wahrend der angegebenen Amtsstunden unentgeltlich ausgefolgt. Wien, am 1. Februar 1900. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Clara Krosnopolski'jche Grbetmid WohltlMkkkits-Stiftung. Am 4. Mai d. I., als dem Sterbetage des Herrn Moriz Krasnapolski, gelangen die halbjährigen Zinsen obgenannter Stiftung im Betrage von Kronen 120.— ö. W. unter mehrere Arme israelitischer Religion zur Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 28. Februar b. I. im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind zu überreichen. Arme Verwandte der Stisterin, Frau Clara Krasnapolski werden in erster Linie berücksichtigt. Wien, 1« Februar 1900. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. _Vom Vorstande der israel. Cultusgemeinde in Wien._ 178081, ex 1900. Coufirmauden-Unterricht Der Vorstand bringt zur Kenntniß, daß der alljährlich in den Gemeinde-Tempeln stattfindenden Confirmation der israelitischen Mädchen ein Confirmanden-Unterricht vorausgeht. Die Theilnahme an diesem Unterrichte steht solchen Mädchen frei, welche das 14. Lebensjahr erreicht haben. Die P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäß eingeladen, ihre Töchter, bezw. Mündel, zu veranlassen, sich bei ihrem betreffenden Religionslehrer wegen Theilnahme am Eonfirmanden-Unterrichte zu melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Unterricht genießen, und über Wunsch der Eltern oder Vormünder consirmirt werden sollen, sind im Secretariate der israelitischen Cultusgemeinde bis 26. Februar d. I. anzumelden. Wien, im Februar 1900. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde. Zur gefälligen Beachtung. Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der Abonnernentsgrbühr im Rückstände find, die zur Einhrbung derselben von uns versendeten Vorauf rage gefälligst honoriren zu wollen. Die Administration. Die stimmberechtigten Herren Actionare der Niederösterreichiso rn Escompte-Gesellschaft werden hiemit zu der am 24. Februar d. I., um 6 Uhr Abends im Gebäude dev Gesellschaft, Freiung 6 stattfindenden siebenundvierzigsten ordentlichen General - Versammlung eingeladen, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen werden: 1. Vortrag des Rechenschafts-Berichtes des Verwaltungsrathes und Vorlage des Bilanz-Abschlusses pro 1899. 2. Berichterstattung des Revisions-Ausschusses über den Rechnungs-Abschluß des Jahres 1899. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reinerträgnisses des Jahres 1899. 4. Statutenänderungen (§§ 14c, 19 Abs. 1 und 54). 5. Wahl von Mitgliedern des Verwaltungsrathes, 6. Wahl von vier Mitgliedern in den Revisions-Ausschuß zur Prüfung der Rechnungs-Abschlüsse des Jahres 1900 (§ 46 der Statuten.) Die Herren Actionäre, welche als solche drei Monate vor dem Zusammentritte der Versammlung in den Actienbüchern der Gesellschaft eingetragen waren und an der General-Bersammlung theilzunehmen beabsichtigen, werden demnach eingeladen, je fünf auf ihre Namen lautende Actien vom 3. Februar 1900 angefangen bis längstens 9. Februar d. I. bei der Liquidatur der Gesellschaft gegen Empfangnahme der Eintrittskarte zur General-Versammlung zu hinterlegen. Der Rechnungs-Abschluß wird den Herrn Actionären bei Deponirung der Actien überreicht werden. 46z Wien, am 1. Februar 1900. Der Verwaltungsrath. jüdischen Einwohner von Bantsch in Mähren, suchen einen Religionslehrer und Schächter, der 200 fl. Fixum erhält und nebenbei beiläufig ebensoviel verdient. Derselbe hätte nur zweimal wöchentlich zu schlachten und nur drei Kinder zu unterrichten. Die freie Zeit könnte derselbe zu Nebenbeschäftigung verwenden und dadurch lein Einkommen vergrößern Zuschriften sind zu richten, an David Ritter, Kaufmann in Bantsch. .462 Der israelitische Synagogen-Verein Friedland bei Miftek» sucht zum Antritte per 1. März einen Vorbeter, Schochkt und Koreh, der den Gottesdienst während des ganzen Jahres zu besorgen hat. An den beiden hohen Feiertagen wird für die Hauptgebete eine Aushilfe engagirt. Mit diesem Posten ist ein Fixum von jährlich 600 Kr., nebst bescheidener Wohnung und die freie Kleinschchita, die circa 200 Kr. trägt, verbunden. Bewerber, die Volksschülern Religionsunterricht ertheilen können, schaffen sich ein Nebeneinkommen von 200 bis 300 Kr. Zeugnisse und Befähigungsnachweis sind an den Verein zu richten. Der Vorsteher 461 Sigi Wechsberg. 3gmi| mid Rosalia Wols'sche KrmikkmiiitclMiliigs- Stiftung. Am 1. Mai d. I. gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung per Kronen 170.— in Stipendien von nicht unter Kronen 50.— an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde zur Vertheilung. Die Bewerber haben ihre mit dem Armuths- und Krankheitszeugnifse belegten Gesuche in dem Einreichungsprotokolle der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde (1., Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst auch während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, bis längstens 28. Februar d. I. zu überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, genießen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Wien. 1. Februar 1900. . Das Enratorium der Ignaz und Rosalia Wölfischen Krankenunterstützungs-Stiftung. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. A«s«f S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VIII.

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