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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1900-02-02 · 5 (2.2.1900) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
17 (1900)
Issue
5 (2.2.1900)
Date
1900-02-02
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Sette 100 Vr. Bloch's Wochenschrift. Nr. 5 K. K. in Jaworow. Vollständiges Kochbuch von Frau Gumprich geb. Meyer. Selbstverlag der Verfasserin Trier 1888. Kochbuch von Rebccka Wolff geb. Heinemann. Verlag von S. Schottlaender, Breslau. Kochbuch von Marie Kauders, Verlag von Samuel W. Pascheles, Prag. Kochbuch von Henny van Elrn. Verlag von I. Kaufmann, Frankfurt o. M. M. N. Das war zu alten Zeiten so. Finanziell ausgebeutet zu werden, dazu hielt inan die Juden immer gut genug. Friedrich der Große machte bei aller seiner Toleranz hievon keine Ausnahme. Er erhöhte nach dem Kriege, ohne jeden genügenden Grund, das von der Judenschaft anfzubringende Schutzgeld von >5.000 auf 25.00,) Thaler jährlich. H. W. Die Rahel hat das schöne Wort gesprochen: „Alles moralische Uebel setze ich in die Lüge." .H. M - g. Die Gemeinbürgschaft der Deutschen besteht nach Meinung der Christlich-Socialen hauptsächlich darin, daß eine Bürgschaft geschaffen werde, die - Gemeinheit gegen die Juden zu cultiviren. B. L - n. .Herr Strobach soll ursprünglich gerade wegen seiner bescheidenen geistigen Fähigkeiten als Platzhalter für Dr. Lueger erkoren worden sein. Daß er iu anderen Beziehungen ein ganz hervorragender Antisemit ist, wird niemand bestreiten. .H. B. Der Umstand, daß gerade Dr. P o r z e r den Juden predigt, daß ne aus Dankbarkeit für die Emancipation freiwillig an den Spenden für Kirchenbauten sich betheiligen mögen, kann Niemanden überraschen, der da weiß, daß die R negaten sich in der Regel durch einen geschmacklosen U bereifer auszuzeichnen pflegen Uebrigens ist es bekannt, daß Juden zu alten Zeiten, ohne erst die Mahnung Doctor Porzer's abznwarten, freiwillig in mnnificenter Weise Kirchenbauten förderten. M. B. Diese Leute wollen nur darum nicht Börne gelten lasten, weil er jüdischer Abstammung war. Und doch war Börne einer der Ersten, der nach Begründung des deutschen Bundes im Namen des nichtprenßischen Deutschlands auf Preußen als jenen Staat hingewiesen, von dem einzig und allen die Einigung^Deutschlands zu erwarten sei. Nemo. Es ist eine Thatsache, die keine teutonische Wuth aus der Welt schaffen kann, daß die deutschen Juden in der ersten Reihe Jener waren, die für die Kanr'sche Philosophie sich einsetzten. ö. L. Bettina von Armm, die durch die „Briefe eines Kindes" so berühmt gewordene Freundin Goethe's, hat niemals ein Hehl aus ihrer Sympathie für die Juden gemacht. Sie gibt diesen in ihren Briefen an Goethe wiederholt den lebhaftesten Ausdruck. Z F g. Herr Strobach hatte sich in der That anfänglich als Gemeinderath durch seine unflälhigen Zwischenrufe bemerkbar gemacht. Der Mann mußte so Earriöre machen. Z. B. Eure schöne Parabel des Midrasch ist es, welche auch den Versen Hammerling's zu Grunde liegt: „Des Gegners Haß, er wäre zu verschmerzen Doch wie die Stacheln, unbewußt getrieben In unsere Brust von denen, die uns lieben? Von theurer .»and geh'n Pfeile tief zu Herzen." I. B. Das hat schon Shakespeare gesagt: „Ehrlich sein heißt, wie es in dieser Welt hergeht, ein Auserwählter unter Zehnlausenden sein." Unsere Freunde bttten wir höflichst, behufs Versendung von Probenummern umgehend Adressen von solchen Personen einzusenden, bei denen Aussicht vorhanden ist daß sie eventuell unser Blatt abonniren werden. Für die uns hiedurch zutheil gewordene Förderung unserer Bestrebungen sagen wir im Voraus herzlichen Dank. Haushälterin «< für eine nach jüdischem Ritus prrfec*e Köchin, die zu groben Arbeiten eine Bedienerin hat, wird für einen alleinstehenden 4d jährigen Herrn, in einer Stadt Croatiens gesucht. Verlangt wird, dass dieselbe kinderlos, bO bis 35 Jahre alt, unbescholten und von htiterem Temperamente sti Redectirende wollen sich unter Adresse an Dr Bloch’s Oösterreichische Wochenschiitte unter Haushälterin wenden. Soeben erschien: «I ai ku t M achir i Sammlung halachischer und hagadischer Stellen aus Talmud und Midraschim zu den 150 Psalmen von R. Machir hen Abba M ri Zum ersten Male nach einer Handschrift herausgegeben mit Bemerkungen, genauer Indicirung der Quellenangaben, Varianten und einer Einleitung versehen von Salomon Buber, Berdyczew. Druc-k und Verlag von J. Scheftel 1899. Verlag von R Löwit, Wien, I., Nothenfhurmstraße Nr. 22. Soeben erschien: Jüdische Realpolitik m Oesterreich ein Vademecum für ernst Denkende von Dr. M. Nosenmaun Bez.-Rabb. in Floridsdorf (b Wien) Preis 60 Heller». Wir machen alle Leser auf diese hochaktuelle Brochüre dringend aufmerksam. 453 Zu beziehen durch K. Löwit, Wien, Kothenlhurmstr. sowie durch alle Buchhandlungen. Streng -12^, geschlachtete, fette Gänse, Enten, Kapauner, Hühner-Polorol (Indianer) liefert per Post mit besten Referenzen R. Engel, Battonya b. Mako, Ungarn. 447 Danksagung. Sr. Wohlgeboren Herrn Ignaz Adler, Hotelier in Franzensbad (Böhmen) »Hotel Adlern. Wk fühlen uns angenehm verpflichtet, Ihnen für das überaus elegante und reelle Arrangement anlässlich der am 2 t. jarmer 1. J. in Ihrem Hotel erfolgten Vermählung unserer Schwester Felicia mit Herrn Julius Porges aus Marienbad, insbesondere für das in jeder Hinsicht exquisite Diner und die vortreffliche Unterkunft und Bedienung unseren verbindlichsten Dar k und Anerkennung auszusprechen und Ihr Hotel hiemit Jedermann wärmstens zu empfehlen. Mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung zeichnen wir ergebenst JUDr Maximilian Presser JUDr. Richard Presser Advocat in Tachau. Advocat in Kaaden. MUDr. Louis Presser pract. Arzt in Pilsen. _Die Nr. 2, 24 und 51 vom Jahre 1899 wird von der Administration dieses Blattes zu kaufen gesucht. M matü M— Die Annahme von —ni2£tt K— Bestellungen für Gemeinden wie auch der Verkauf en gros und en detail aus der streng . rituell beaufsichtigten Wiener Mazesbäckerei des M. Schreiber 456 erfolgt Wien, 11. Bezirk, Hammer^Purgstallgasse Nr. 6. Anerkannt beste, schönste Qualität. Q'-HMn stehen zur Verfügung. Mehl aus der Bester Walzmühle. mn •nö-.ttn 'rum nnn ntwun. y Zur gefälligen Beachtung. Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit der AbonnementsgrbüHr im Rückstände find, die zur Einhebung derselben von uns versendeten Nollnr.ffrSge gefälligst honorirrn zu wollen. Die Administration. Herausgeber mtd verantwortlicher Redacteur: Dr. Pof.f Ei Bloch. - Druck von L. Beck & Sohn. Wien. VM.

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