Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 16 (1899)
- Issue
- 49 (8.12.1899)
- Date
- 1899-12-08
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
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Seite 944 Nr. 49 Dr. Bloch's Wochenschrift. Joses Spitzer'sche Stiftung. Der Unterzeichnete Vorstand verlantbart »hiemit, daß aus den Zinsen der Josef Spitzer'sche» Stiftung ein Betrag von zusammen 126 fl. ö. W. au 3 oder 4 in Wien wohnhafte arme des Ernährers beraubte jüdische Familien zur Vertheilung gelangt. Die Bewerber beziebungsweise Bewerberinnen haben ihre mit dem Nachweise darüber, daß der Ernährer sei es durch Tod oder durch Krankheit oder durch sonstige Umstände der Familie entzogen ist, sowie mit einem Armuthszeugnisse versehenen Gesuche bis 31. December 1899 im Einreichungsprotokolle der israel. Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, I- Stock während der Amtsstunden von 9—12 Uhr zu überreichen. Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todesmatriken der israel. Eultusgemeinde sind als Gesuchsbeilagen nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Ignaz Saum'sch e Armen-Stistung. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntnis; daß am 20. Februar 1900 aus den jährlichen Interessen der Ignaz Baum'schen Armenstiftung zehn Plätze im Betrage von je 22 fl. ö. W. an arme Personen jüdischer Religion zur Verleihung gelangen. Bei der Verleihung der Stiftung wird vor allem auf Verwandtschaft des Herrn Ignaz Baum von väterlicher oder mütterlicher Seite, sodann auf diejenigen, welche zwar in Wien wohnhaft, aber aus der Vaterstadt des Stifters, Bielitz gebürtig sind, endlich auf verheiratete und mit zahlreichen Kindern Gesegnete Rücksicht genommen. Die mit einem Armuthszeugnisse und Geburtsscheine belegten Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der Cultusgemeinde (I., Seitenstettengafse 4, I. Stock), woselbst auch Gesuchsblanquette während der Amtsstundeu von 9—12 Uhr Vorm, unentgeltlich ausgefolgt werden, bis längstens 31. Drrnmber 1899 zu überreichen. Auf nicht gehörig belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Dr. Adolf hui) Eiimmiel Stml'fche Stiftung für Krgvrvsanirn drr Mrdirin und Chirurgie. Ans den Zinsen der meä Dr. Adolf und Emanuel Stern'sche Stiftung für israel. Rigorosanten der Medicin und Chirurgie der Wiener Universität gelangen "für das Jahr 1900 sechs Plätze zu je 169 fl. ö. W. als Beitrag zur Bestreitung der Rigorosalitentaxe zur Verleihung. Bewerber haben ihr mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medicinischen Facnltät der k. k. Wiener Universität, sowie mit einem Geburts- und Mittellosigkeits-Zeugnisse versehenes Gesuch bis längstens 31. Deeember 1899 im Einreichungsprotokolle der israel. Cultusgemeinde (I., Seitenstetten gaffe 4, I. Stock), zu überreichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle während der Amtsstunden von 9-12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts- Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israel. Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Dat cn Vavid Neumann' sche Stiftung. Am 7. Adar, d. i. am 6. Februar 1900, als am Sterbetag des sei. Herrn David Neumann gelangen die Zinsen der obgenannten Stiftung per 268 fl. ö. W. an Verwandte des Stifters oder seiner Gattin Helene zur Vertheilung. Tie mit dem legalen Nachweise der Verwandtschaft und der Armuth belegten Gesuche sind bis längstens 31. December 1899 im Einreichungsprotokoll der Cultusgemeinde I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu überreichen Auf nicht gehörig oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genonnnen. Wien, 1. December 1899. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Wien. Jtemingfon-Sfioles- Schreibmaschine Motto: Unsere Dienste — Unseren Kunden. Modell 98—99. I I! I i a Man beachte das Urtheil jener Firmen, Behörden und Actien-Geseflschaften, weiche früher veraltete Systeme benutzten und dann zu unserem übergingen. Kostenlose Ausbildung in unserer vorzüglich geleiteten Schule an Käufer und deren Angestellte. Zubehör für Schreibmaschinen aller Systeme zu den billigsten Pieisen. Reparatur-W er kstätte ■■ Prospecte gratis. Derby Desks Die anerkannt, best eingeführten amerikanischen Rolljalousie- und Flachpulte für Maschinen sämmtllcher Systeme. wmm Hau besichtige die Fabrikate der Concurrenz genau — „auch iin Innern“ — speciell die Schubladen und Fächer, dann die unseren und man vergleiche! ^Se3=ßi3^Lg'to3^.-Sla.oles Co. m. t>. a. Vertretung für Oesterreich-Ungarn s 375 I JOE LESTJ, Wien, 1., Kaiser Ferdinandsplatz Nr. 2 (Adlergasse Nr. 16). j Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr^JosefS. Bloch. - DUlck^vönlBecklSohn"Wien7'Mh mmsssmemm