Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 16 (1899)
- Issue
- 45 (10.11.1899)
- Date
- 1899-11-10
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 864 Nr. 45 Dr. Bloch's Wochenschrift. Dr. Adolf Sacks'fchk Stiftung für Hcrj- und Aortakranke. Der Unterzeichnete Vorstand verlantbart hiermit, daß aus den Erträgnissen des Stiftuugscapitales 14 Jahresnnterstntzungen, jede im Betrage von ö. W. fl. 300.— für Herz- und Aortakranke zur Verleihung gelangen. Anspruch auf diese Stiftung haben bedürftige Personen, ohne Unterschied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aortakrankheiten behaftet sind, an Congestionen gegen den Kopf leiden und in Folge dessen ihren Beruf aufgeben müssen. Ledige Männer haben den Vorzug. Die ungestempelten Gesuche sind bis 30. Novembers 1899 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde in Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9-12 Uhr Vormittags zu überreichen, nnd müssen mit nachstehenden Beilagen versehen sein: 1. Einem amtsärztlichen Zeugniffe über das mit Congestionen gegen den Kopf verbundene Herz- und Aortaleiden des Gesuchsstellers und über den Einfluß, welchen dieses Leiden auf die Berufsfähigkeit des Kranken ausübt; 2. einem glaubhaften Nachweise über die Armuth des Bewerbers, worin auch das Alter und das Einkommen der Eltern, Geschwister, eventuell der Kinder, wahrheitsgetreu anzugeben ist; 3. mit Documenten über Geburt und Zuständigkeit. Die Unterstützung von ö. W. fl. 300.— wird auf das Jahr 1900 verliehen und in vierteljährigen Decursivraten, von denen die erste am 1. April 1900 fällig wird, ausbezahlt, gegen Beibringung entsprechender Belege, daß die Bedürftigkeit und Berufsunfähigkeit des Stiftlings fortdauert. Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, haben in der Regel den Vorzug. Auszüge aus den Geburts- Trauuugs- und Sterbematriken der israelitischen Cultusgemeinde Wien sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich, sondern genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Gesuchsblanquette sind in dem Einreichungsprotokolle währ nd der Amtsstunden unentgeltlich zu beheben. Auf nicht nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Obkmibbilimi! Fomiq Güdklim»« Stiftung für Kraukc weiblichen Geschlechter. Der Vorstand der israelitischen Cultnsgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntniß, das aus bcn Zinsen der obigen Stiftung am Sterbetage der sel. Frau Fanny Güdemann d. i. am 6. Schebat (6. Jänner 1900) ein oder zwei israelitische Kranke weiblichen Geschlechtes betheilt werden. t Die Bewerberinnen haben ihre diesfälligen, mit einem Armuths- und einem Krankheitszeugnisse belegten Gesuche bis zum 30. November 1899 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultnsgemeinde in Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vorm. Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Wien, 1. November 1899. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Student oder Mädchen findet bei besserer israelit. Familie Pension, auch Nachhilfe und Beaufsichtigung. Wien, XIX. Barawitzkagasse 14, Thür 3. a Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen diejenigen unserer Abonnenten, welche noch mit drr Abonnementsgebühr im Rückstände sind» die zur Einhebung derselben von uns versendeten VoitauftrLae gefälligst honoriren zu wollen. Die Administration.!l! _ w- _ i Motto: •«_ _ Jiemington-Sholes• Motto Unsere Dienste — Unseren Kunden Modell 98—99. Schreibmaschine Man beachte das Urtheil jener Firmen, Beh&rden und Acilen-Gesellschaften, welche früher veraltete Systeme benutzten und dann zu unserem übergingen. jjj Kostenlose Ausbildung in unserer vorzüglich geleiteten Schule an Käufer und deren Angestellte. Zubehör für Schreibmaschinen aller Systeme zu den billigsten Preisen. für Maschinen sämmtlicher Systeme. Derby Desks Die anerkannt best eingeführten amerikanischen Rolljalousie* nnd Flachpulte. Vfutft I! AS I Mau besichtige die Fabrikate der Coneurrenz genau — „auch u> im Innern“ — speciell die Schubladen und Fächer, dann die |l unseren und | man. yerg-leiche! ""WH I Reparatur-Werk statte — —> ■ Prospecte gratis. ZESeaaca iim.g'tozi.-Sla.oles Co. m. »>. n I Vertretung für Oesterreich-Ungarn; JOE LESTJ, Wien, 1., Kaiser'Ferdinandsplatz Nr. 2 (Adlergasse Nr. 16 . j I Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VIEL