Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 16 (1899)
- Issue
- 32 (11.8.1899)
- Date
- 1899-08-11
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 796 Dr. Bloches Wochenschrift Nr. 32 ff™ I ja!! 1 I I I ■fl 1 Für die hohen Fest- und Feiertage empfehlen wir allen unseren Glaubensbrüdern, die jüdisch denken und fühlen Palästina-Wein und -Cognac aus den jüdischen Colonien in Palästina. — In den heiligen Fest- und Feiertagen wird auch für das gelobte Land und dessen Bewohner viel gebetet; jeder gute Jude sollte daher seine Gebete auch in Thaten umsetzen und die jüdischen Colonisten durch Abnahme ihrer Producte unterstützen. Der Karmet-Wein und Karmel-Cognac soll in jedem gutjüdischen Hause gehalten werden. Alleiniges Monopol für ganz Oesterreich-Ungarn: Commandit-Gesellsehaft „Karmel“, Wien f»y Börseplatz 6, (Telephon 13.187.) Auszug sl-cls dem Preis-Courant: Weisse Weine. Sauterne. Haute-Sauterne - Museat sec . . . Muscat doux, süss Vermouth . . . fl. , Flasche -.90 1.50 1.80 1.80 1.80 I/., Flasche fl. .50 —.80 -.95 —,95 —.95 Rothe Weine. Medoe II . . » I . . 8t. Julien . . Alicante, süss fl. 7, Flasche Vs Flasche V, Flasche Cognac ......... fl. 3.— » superieur Vo Flasche ]/i Flasche fl." 1.55 fl. —.85 .90 1.40 1.80 1.50 1.80 fl. —.50 - 75 -.95 -.80 - 95 Aufträge aus der Provinz werden schnellstens ausgeführt, jedoch nur gegen Einsendung des ganzen Betrages im Vorhinein oder einer SOpercentigen Angabe, — Emballage, Fracht etc. zu Las len des Käufers. 1 Heinrich S. Reiilinger’sche Wuhlfliäfigkeits-Stiftung. Am 30. September 1899 als am Sterbetage des seligen Herrn Heinrich S. Reitlinger, gelangen die Zinsen aus ob ger Stiftung im Betrage von ö. W. fl. IOO an eine »verarmte, würdige israelitische Famflie, die in Wien wohnhaft ist und in deren Mitte Sinn für die Religion herrsoht«, zur Verleihung. Bewerber um diese Stiftung haben ihre mit einem Armuthszeugnisse belegten Gesuche bis längstens 31. August 1899 im Einreicliungs-Proiokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I, Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu überreichen, woselbst auch Gesuchsblanquete während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind. Auszüge aus der Gebutts- Trauungs- und Todten Matrik der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Adam Herzfsld’sche Ausstattungs-Stiftung. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt hie mit zur Kenntnis, dass die Zinsen der von dem Herrn Adam Herzfeld begründeten Ausstattungs-Stiftung im Betrage von (ö. W. fl. 120) Hundert und zwanzig Gulden an ein mit dem Stilter verwandtes, armes, sittsames Mädchen israelitischer Gonfession zu verleihen sind. Die Bewerberinnen haben ihre, mit einem Armuths- und Sittcnzeugnisse und dem authentischen Nachweise ihrer Verwandtschaft mit dem Stifter und dass sie sich im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31. August 1899 im Einreichungs - Protokolle der hiesigen Cultusgemeinde, I., Sehenstettengasse 4. I. Stock, zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquete während der Amtsstunden von 9 — 12 Uhr unentgeltlich zu beheben sind. Josef und Ceciiie Adler Stiftung für Arme. Ar 26. October 1899 gelangen bei der israelitischen Cultusgemeinde Wien die halbjährigen Zinsen der obigen Stillung in Beträgen von 20 bis 30 Gulden an arme Personen israelitischer Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiethe zur Vertheilung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 31. August 1899 in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde (I,, Seitenstettengasse 4, I Stock), von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auf später einlangende Gesuche wild keine Rücksicht genommen. Arme Verwandte der Stifterin Et au Ceciiie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilfslose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache angehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. G&suchäbianquota sind in der Kanzlei, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, wähsend der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Wien, am 1. August 1899. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien. Ein Tenor mit kräftiger Stimme begabt, der perfect vom Blatt lesen kann, erhält dauernden Posten im Chor des Tempels im IX Bezirke. Gehalt nach Uebereinkommen. Obercantor Pliilipp Kläger Wien, IX,, Seegasse 2. Herausgeber: Dr. Josef S. DIoch. — Verantwortlicher Redacteur: Robert Wolf. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VIU.