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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1899-03-10 · 10 (10.3.1899) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
16 (1899)
Issue
10 (10.3.1899)
Date
1899-03-10
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Rr. 10 Vr. Vloch'» Wochrnfchrifi Seite 203 Wolf isak Nassau’sclies Künstlerstipendium. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntniss, dass bei derselben ein vom seligen Herrn Wolf Isak Hassau gegründetes Künstlerstipendium jährlicher 42 fl. für einen Jüngling israelitischer Confession, der sich an der hiesigen k. k. Akademie der bildenden Künste der Architektur, der Bildhauerkunst, der Malerei oder der Kupferstecherkunst widmet, auf die Dauer der Studienzeit an dieser Akademie längstens auf sechs Jahre zu verleihen ist. Bewerber um dieses Stipendium haben ihre mit'. 1. Geburts-, 2. Moralitäts-, 3. Armuths- und 4. mit Schulzeugnissen versehenen Gesuche im Eir.- reichungsprotokolle, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, woselbst auch während der Amtsstunden von .9 bis 12 Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, bis 31. März d. J. zu überreichen. In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Verwandte des Stifters sowie dessen Gattin Eleonore geb. Wertheim werden besonders berücksichtigt. Moriz Todesco-Stiftung für " ' Bildhauer- und Operateur-Zöglinge. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt hiemit zur Kenntniss, dass aus den Zinsen der obigen Stiftung ein Platz im Betrage von 500 fl. zur Verleihung gelangt. Die Bewerber haben nebst ihrem Wohlv erhalten und Mittellosigkeit nachzuweisen : 1. dass sie in einem Lande des Kaiserthums Oesterreich geboren wurden; 2. dass sie Israeliten sind und 3. dass sie sich für die Maler- und Bildhauerkunst heranbilden, oder Operateurzöglinge sind; 4. in dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Die mit den verlangten Beilagen versehenen Gesuche sind bis 31. März d. J. im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, I Stock), woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auf unvollständig belegte Gesuche wird gar keine Rücksicht genommen. Wien, den 1. März 1899. Qer Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Feinste Ostermagronen offerirt billigst 203 Auguste Koperky, Saa; (Böhmen). Coneurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Loschitz (Mähren), gelangt die Stelle eines Rabbiners mit einem Jahresgehalte von fl. 800 fix, sowie Nebeneinkünfte und freier Wohnung zur Besetzung. Derselbe muss gleichzeitig den Religions-Unterricht an der Volks- und Bürgerschule, der ca. fl. 400 trägt, ertheilen. Bewerber, (österr. Staatsbürger) die den Doctorgrad erlangt haben müssen,, wollen ihre mit Zeugnisabschriften über ihre bisherige Verwendung belegten Gesuche bis 1. April 1899 bei dem gefertigten Vorstande einbringen. Der Vorstand 85 der Israel Cultusgemeinde Loschitz. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Vom Vorstände der israelitischen Cultusgemeinde. Mazzotpreise pro 1899. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde gibt hiemit den geehrten Gemeindemitgliedern bekannt, dass mit der Bereitung und dem Verkaufe des Osterbrodes iMazzot) die Witwe des Herrn Gabriel Eriedmann betraut worden ist und stellt an jene P. T. Parteien, welche ihren Osterbiodbedarf noch nicht angemeldet haben, das Ansuchen, dieselben wollen ih e Bestellungen baldmöglichst, längstens aber bis 20. März d. J. entweder I., Schottenring 35 oder II., Marchfelderstrasse 21 im Backhause machen, da spätere Anmeldungen kaum nach Wunsch berücksichtigt werden könnten. Die vom Vorstande genehmigten Preise sind: für Mazzot I. Sorte . . per 2 » m n ■ t* Q » » n " ,, Mehl, Gries, I. Sorte 2 MM M M M Zur Verhütung von Missbräuchen ist jedes Paquet mit dem Siegel der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde versehen. Wien, im März 1899. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Kilo 80 kr. m 47 37 ,, „ 90 m „ 53 Gegründet 1869. £ Restaurant Kohni Wien, XVI., Hellgasse Nr. 7. A Der Gefertigte erlaubt sich hiemit den geehrten israe- £ litischen Publikum zur Anzeige zu bringen, dass er zu £ D den bevorstehenden Osterfeiertagen eine grosse Auswahl A <• der besten Oesterr. und Ungar “1C2 Weine zum Aus- X schanke bringt. K * <• H Grosses Lager?on Palästinaweine und Cognac zu Originalpreise, g D Diners und Hochzeiten A D werden zu 'den coulantesten Bedingungen angenommen. H K Hochachtungsvoll A D 194 Simon Kohn, Restaurateur. £ D Bestellungen weiden von 5 Liter franco ins Hans gestellt. J Original Baumgartner HOBEST aus den feinsten Traubensorten, versendet von 50 Liter aufwärts per Liter 26 kr. JAKOB FELDSBERG in Herrenbaumgarten bei Poisdorf, JJiederösterreieh. 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