Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 15 (1898)
- Issue
- 40 (7.10.1898)
- Date
- 1898-10-07
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Sette 736 Dr. Bloch'» Wochenschrift Rr. 40 Max “ ‘ Stiftung Am 5. Kislev (19. November 1898), als dem Sterbetage des Herrn Max Marmorosch, gelangen aus obiger Stiftung zwei Plätze ä 140 fl. An arme israelitische Schüler der Wiener Handels- Akademie zur Verleihung. Unter den Competenten gemessen bei gleicher Würdigkeit in erster Linie denVorzu' solche Bewerber, welche mit dem Stifter, Herrn Jacob Marmorosch, mit dessen Gattin, Frau Raschei Marmorosch, geh. Löbl, oder mit deren Schwiegersöhnen Herrn Hermann Lemberger und Karl Pisling verwandt sind, in zweiter Linie werden bevorzugt Competenten, welche in Bukarest geboren, oder dort ihre Erziehung ganz oder zum Theile genossen haben. Die mit dem Geburts-, Armuths- und den bisherigen Schulzeugnissen, sowie eventuell mit den im Sinne des vorgehenden Absatzes einen Verleihungsvorzug begründenden Nachweisen belegten Gesuche sind im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, Wien, I., Seitensfettengasse 4, 1. Stock, woselbst auch Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, bis 31. Octobep 1898 zu überreichen. Auf, mit dem geforderten Belegen nicht versehene, oder verspätet überreichte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Kundmachung. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien verlaut hart hiemit, dass die Erträgnisse der Nathan und Ida Figdor’schen Widmung am 18. December K898 im Betrage von 8 fl. an eine arme israelitische Wöchnerin zur Verleihung gelangen. Die mit dem Tranungsscheine und einem Armuthszeugnisse belegten Gesuche sind bis 31. Octobep 1898 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Caltusgemeiude, I. Seitenstettengasse 4, 1 Stock, woselbst Gesuchsblanquette uneut geltlich ausgefolgt werden, während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags zu überreichen. Auszüge aus den Geburts- Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Ions Freiherr von Königswarter’sche Stipendien für Thenlogen. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Kenntniss, dass zwei Jonas Freiherr von Königswarter’sehe Stipendien k 46b fl. für Hörer jüdischer Theologie, welche gleichzeitig philosophischen Studien an der Wiener Universität obliegen, für das Schuljahr 1898—1899 zur Verleihung kommen. Die diesfälligen Gesuche sammt nachstehenden Beilagen: 1. Geburtsschein, 2. Heimatsschein über die österr.-ung. Staatsangehörigkeit, 3. Maturitäts-Zengniss, 4 Inun&triculationsschein der Wiener Universität, 5. Colloquienzeugnisse und 6. Zeugnisse über den dermaligen Betrieb theologischer Stadien, sind im Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst während der Amtsstunden von 9—12 Uhr Vormittags Gesuchsblanquette unentgeltlich zn beheben sind, bis 31. October d. J. zu überreichen. In dem Gesuche ist anzngeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage Dr. Max Friedländer’sche Heirats-Ausstattungs-Stiftung für ein armes Waisenmidchen. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt zur Kenntniss, dass die Zinsen der genannten Stiftung ä 6p fl. ö. W. an ein armes verwaistes Mädchen jüdischer Confession, dass sich zu verehelichen im Begriffe ist, als Ausstattungsbeitrag zu verleiben sind. Die Bewerberinnen haben ihre mit einem Geburts- und Armaths-, einem Sittenzeugnisse, ferner dem Nachweise, dass sie verwaist sind und sieb im Brautstande befinden, versehenen Gesuche bis 31. October 1898 im Einreichnngsprotokoll der israelitischer Cultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, während der Amtsstnnden von 9—12 Dhr Vormittags, woselbst auch Gesncbsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zn überreichen, Wien, am 1. October 1898. Dr. Jacob Goldenthal’sche Stiftung, Vom Vorstande der israelitischen Cultusgemeinde Wien wird bekanntgegeben , dass aus den Zinsen obiger Stiftung ö. W. fl. 45.— an einen Studirenden der k. k. philosopischen Faeultät in Wien, welcher sich dem Rabbinats- oder Lehrfache widmet, tür das Schuljahr 1898/99 zur Verleihung gelangen. Bedingungen : 1. Der Candidat muss österr.-ung. Staatsbürger sein; 2 Zeugnisse beilegen über : a) Moralität, 6) Mittellosigkeit, c) Immatrikulation an der k. k. Universität Wien, d) den flejssigen, von drei Professoren bestätigten Besuch der Vorlesungen, e) Kenntnisse der hebräischen und rabbinischeu Literatur. In dem Gesuche ist ferner anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Die entsprechend belegten Gesuche sind bis spätestens 31. Octobep 1898 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde, I., Seitenstettengas3e 4, I. Stock, woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zu überreichen. Nicht gehörig instruirte, oder ausserhalb des Termines eiugereiohte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Dr. Carl Bauer’sche. . für Stipendien Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Wien gelangen die Erträgnisse der von Herrn Moriz Bauer zur Erinnerung an seinen am 9. Juni 1897 dahingeschiedenen Sohn JUDr. Karl Bauer errichteten Widmung mit zwei Plätzen ä fl. 260'— an würdige und unterstützungsbedürftige israelitische Hörer der Wiener juridischen Faeultät zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre 1. mit dem Geburtsscheine, 2 dem Zeugnisse über die mit Erfolg abgelegte rechtshistorische Staatsprüfung, 3. dem Armuthszeugnisse oder dem Nachweise, dass sie in dem letzten Studiensemester von dem Collegiengelde befreit waren, endlich . 4. dem Absolutorium der Wiener juridischen Faeultät beigelegten Gesuche bis 31. Octobep 1898 in dem Einreichungs-Protokolle der israelitischen Cultusgemeinde in Wien (I., Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich ausgefolgt werden. . . Competente Bewerber, welehe sich in den juristischen Seminarübungen hervorragend bethätigt haben, werden vorzugsweise berücksichtigt. Gesuche, welehe nicht mit den oben angeführten Doeumenten belegt sind, oder welehe nach Ablauf des C oncurstermlnes überreicht werden, werden nicht in Behandlung gezogen. Eftel Stipendium für einen Techniker des Baufaches. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde gibt bekannt, dass der Zinsenbetrag obiger Stiftung per 400 fl., Vierhundert Gulden ö. W., für das Jahr 1898 an einen, der israelitischen Confession angehörigen Techniker des Baufaches, der seine Studien am k. k. Wiener politechnischen Institute mit Auszeichnung absolvirt hat, zum Behufe seiner höheren technischen Ausbildung an einer vorzüglichen auswärtigen Fachanstalt oder zu einem Reisestipendium zur Verleihung kommt. Dieser Betrag wird im Auslande an jenem Orte aüsbezahlt werden, wohin sich der Betheilte zu dem angedeuteten Zwecke begibt. Die gehörig belegten Gesuche sind bis 3> October 1898 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde woselbst auch Gesuchsblanquette während der Amtsstundeu von 9—12 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben sind, eiuzuretchen. Nach dem Termine einlaufende oder nicht gehörig belegte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Wien, am 1. October 1896. Oer Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Herausgeber: Dr. Joses S. Bloch. — Verantwortlicher Redaeteur: Robert Wolf. — Druck von L. Deck & Sohn, Wien, VIIL 5942 190^02