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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1898-05-13 · 19 (13.5.1898) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
15 (1898)
Issue
19 (13.5.1898)
Date
1898-05-13
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 380 Dr. Vwch * WochenptzrM Nr. 19 1892 wurden von 30.867 Personen nur 1157 Inden verurtheilt. Das neueste statistische Material ist noch etwas günstiger. G. W. Der 15. Juni 1848 fiel auf den 14. Sivan 5608. L. W., Baden bei Wien. „Vor einem Erkenntnißsenate des Wiener - Neustädtcr Kreisgcrichtes wurde der Hausvater des Badener katholischen Gesellenvereins, Josef E b l e r, wegen mehrerer begangener Sittlichkeitsverbrechen zu einer schweren Kerk erstra fe in der Dauer von einem Jahre, verschärft mit einem Fasttage in jedem Vierteljahr, verurtheilt. Die Verhandlung war geheim". Die Thatsache ohne Glossen deutlich genug. „Jüdischer Krieger". Das edle „Deutsche Volksblatt" moquirt sich — 6. d. M. — in der geschmackvollen Weise, die an ihm geschätzt wird, über die von Nathan Strauß gegen die Spanier ins Feld gestellte Freiwilligen-Brigade von 500 Israeliten. Ein Heer von Gemeindeobligationären und wegen Verjährung zu Ehrenbürgern ernannten Pauschalien-Schnorrern wäre wohl eher nach dem Geschmacke des Herrn! — Uebrigens hudelt Vergani über seinen Ausstellungskiosk sich selber folgendes Lob: „An den Wänden werden Producte der „Volksblatt"-Druckerei von Ernst Vergani und Comp., sowie Ansichten des Hauses, in dem das „Deutsche Volksblatt" sein Heim hat, und seiner Jnnenräume zur Ausstellung gelangen". Wir sind gerne bereit, die Producte von Ernst Vergani in Augenschein zu nehmen und interessiren uns lebhaft für seine bekanntlich umfangreichen Jnnenräume. B. I. Wictschncr in Dukla. Wenden Sie sich freundlichst mit Ihren Anlagen an Herrn Rabbiner Dr. Fried l ander in P i s e k in Böhmen. Dr. Alfred Bloch in Leipa. Wir constatiren über Ihren Wunsch, daß die gegen den dortigen Raseur Anton Kündingerverbreitete Mittheilung, er sei antisemitischer Gesinnung, auf Unwahrheit beruhe und daß derselbe zu einer derartigen Anschuldigung nie Anlaß gegeben hat._ Hescheles’sche Stiftung zur Ausstattung armer israelitischer Mädchen. Dar Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Wien bringt hiemit zur Kenntniss, dass die von dem Stiftungscapitale per fl. 20 000 ö. W., sich ergebenden zweijährigen Zinsen tür eine mit dem Stifter Herrn Hermann Hescheles oder dessen Gattin verwandte Bewerberin, beziehungsweise die einjährigen Interessen des genannten Stiftungscapitales, für eine nicht mit dem Stifter oder dessen Gattin verwandte Bewerberin im Sinne des Stiftbriefes ddo. 5 Juni 1893, St. Z. 3785, zur Verleihung gelangen. Die Bewerberinnen haben ihre Gesuche binnen 30 Tagen vom Tage der Ausschreibung, d. i. bis zum 31. Mai 1898, im Einreichuugsprotokolle der israelitischen Cultasgemeinde, 1, Seitenstettengasse 4, 1. Stock, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr zu überreichen und mit folgenden Nachweisen zu belegen: a) Ueber den Umstand, dass sie der jüdischen Religion angehören; b) über die allfällige Verwandtschaft mit dem Stifter Herrn Hermann Hetcheles, oder seiner Gattin; c) über ihre Armuth, welcher Nachweis bei Verwandten des Stifters oder seiner Gattin zu entfallen hat; d) über das zurücbgelegte 16. Lebensjahr; e) über den Umstand, ob sie elternlos sind oder nicht, endlich haben dieselben f) durch ein Moralitätszeugniss ihren unbescholtenen Lebenswandel darzuthnn. Unter den Bewerberinnen verdienen den Vorzug: 1. In erster Linie die mit dem Stifter Verwandten und in zweiter Linie die Verwandten der Gattin des Stifters. 2. Ganz elternlose Mädchen. Notixen. Wie aus dem Inserate in unserer dieswöchentlichen Nummer ersichtlich, eröffnete die seit Generationen hier in Wien bestehende rühmlichst bekannte hebräische Buchhandlung Jos. Schlesinger, Wien, I., Seitenstettengasse 5, eine Filiale in Budapest, Königsgaffe 1, in demselben Locale, in welchem sich bisher die früher bestandene Firnta M. E. L ö w y u. S o h n befand. Diese rührige Firma, welche mit den entferntesten Gegenden der Welt, wo nur immer Glaubensgenossen leben und Bedarf an jüdischen Büchern und Ritualien haben, ihre lebhaftesten Geschäftsbeziehungen miterhält, wird auch der neuen Filiale für das israelitische Publicum das reichhaltigste Lager von Gebet- und Andachtsbüchern, Werken der hebräischen und jüdischen Literatur rc. zur Auswahl bieten, und demselben Gelegenheit bieten, sich an Ort und Stelle an erster Quelle seinen Bedarf an genannten Artikeln zu Originalpreisen anzuschaffen., „Globus," Lebens- und Renten-Bersicheruirgs- Geseüschaft in Wien. Die constituirende Generalversammlung dieser Gesellschaft hat am 5. Mai unter Vorsitz des Directors Moriz Bauer vom Wiener Bank-Vereine in den Bureaux des letztgenannten Institutes stattgefuuden. In den Verwaltungsrath wurden gewählt die Herren: Moriz Bauer, Director des Wiener Bank-Vereines; Dr. Alfons Braun eis, Hof- und Gerichtsadvocat; Dr. Wilhelm F. Exner. k. k. Hofrath; Dr. phil. Hans Hall; Felix Heintschel Edler v. H ei u e g g, Fabriksbesitzer; Richard R. K ö ni g sberger, Generalsecretär des Gisela-Vereines; Se. Excellenz Bäla von Luküc s, Se. Majestät wirkl. Geheimer Rath, Budapest; Bernhard Popper, Director des Wiener Bank-Vereines; Carl Rasp, königl. bayr. Regierungs-Director, Director der Bayr. Hypotheken- und Wechselbank, München; Edwin Graf Seyssel d' A i x, königl. bayr. Kämmerer und Major a. D., München. In der hierauf folgenden ersten Verwaltungsrathssitzung wurden gewählt: Zum Präsidenten Hofrath Dr. Wilhelm F. Exner, welcher diese Wahl vorbehaltlich der Genehmigung durch die hohe Regierung annahm; zu Vicepräsidenten Director Moriz Bauer und königl. Regierungs-Director Carl Rasp. Zum Director der neuen Gesellschaft wurde Dr. Hans Hall ernannt. Die Bureaux befinden sich I., Franz Josefs-Quai 1a und wurde der Beginn der geschäftlichen Operationen auf den 1. Juni l. I. festgesetzt. Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle I., Seiten" stettengasse 4, 1. Stock, während der Amtsstunden von 9 bis 1 Uhr Vormittags unentgeltlich zu beheben. 2 Religionslehrerstelle. In Salzburg gelangt mit 1 September 1898 die Stelle eines Religionslehrers zur Besetzung. Beansprucht wird ausser den nothwendigen theologischen Kenntnissen jenes Mass der allgemeinen Bildung, welches zur Qualification eines Rabbiners für Oberösterreich vom k. k. Ministerium für Caltus und Unterricht verlangt wird; ausserdem hat der Acceptirte in Ausnahmsfällen sich auch als Prediger, Cantor und Koreh verwenden zu lassen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehalt von fl. 1000 verbunden, welcher bei zufriedenstellender Dienstleistung nach 2 Jahren erhöht wird. Bewerber wollen ihre ordnungsmässig documentirten Gesuche an den Obmann, Herrn k, k. Professor Gottlieb Winkler, einsenden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten im Höchstausmasse von 60 fl. vergütet. A Hochzeits-Geschenke in echt Silber und Chinasilber Service, Tafelaufsätze, Jardänieres, Girandols, Essbestecke, Pokale, Thorabehänge etc. etc. in prachtvoller phantasiereicher Ausführung zu reellen Fabrikspreisen. Brüder Goldmann jj „Zur Brillantenkönigin“ Wien, I., Adlergasse Nr. 3. Gelegenheitskauf! _Englischer Garten Praterstern_ Venedig in Wien und A»lt- Wien. Täglich Operette, Posse, Ballet und Variete-Vorsteilungen. Coaeerte aal’ allen Plätzen. Täglich geöffnet bis 3 Uhr Früh. Prof. J. Fürst'« ill. 5 Bücher Moses mit Urtext, vorzügl. Heber* Setzung in deutscher Schrift, vielen Erklärungen und 22S Bildern, in Praehtbaud statt tür fl. 8.50 für nur fl. 3 50 so lange der Vorrath reicht. Postversendm gen erfolgen sofort Eigenthum und Verlag Wwe. Marie Kauders isr. Kochbuch Ausgezeichnet auf der unter dem Protectorate Ihrer Majestät der Kaiserin stehenden II. Internat. Kochkunst - Ausstellung 1898 in Wien, broch. 70 kr., gebunden 80 kr. mit Zusendung 5 kr. mehr. nach Erbalt des Betrages. von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergaase Kr. 4. Herausgeber u. verantw. Redactenr: Dr. Josef S. Bloch. - Druck v. L. Beck & Sohn. Wien, VIII., Lerchenfelderstr. 4«, 5996

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