Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 15 (1898)
- Issue
- 17 (29.4.1898)
- Date
- 1898-04-29
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
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Seite 344 Vr. Vloch's WochrnvtzrM Nr. 17 fytf, Kleinschmiedgasse 3, bewerkstelligt es mit ganz geringen Ko sten, jede Petroleumlampe (Hängelampe, Ständerlampe oder Wandlampe), sowie jeden Gasluster in geschmackvollster decorativer Weise für elektrische Beleuchtung umzugestalten, um dem elektrischen Lichte, dessen Vorzüge: Größte Helle, höchste Reinheit und Einfachheit der Manipulation, absolute Gefahrlosigkeit, sparsamer Verbrauch rc. ja allgemein bekannt sind, immer größere Verbreitung zu verschaffen. Auch wird die Installation derart bewerkstelligt, daß bei der Uebersiedlung von einer Wohnung in eine andere die Beleuchtungs-Bestandtheile ohne Schädigung der Wände, Tapeten rc. ganz einfach abgenounnen und an dem Bestimmungsorte wieder angebracht werden können. Wiener Versicherungsgesellschuft. Unter dem Vorsitze des j Verwaltungsrathspräsidenten. Paul E. R. v. Schoeller hielt die Wiener Versicherungsgesellschaft ihre ordentliche Generalversammlung ab. Dem Jahresberichte ist zu entnehmen, daß die Entwicklung des gesellschaftlichen Geschäftes im Jahre 1897 einen neuerlichen Fortschritt gemacht hat und daß ungeachtet der Thatsache, daß das Ergebnis; der Hagelbranche mit einem Verluste abschließt, das Gesammtresultat als ein zufriedenstellendes zu bezeichnen ist, durch'welches die Verwaltung in den Stand gesetzt wurde, die Prämien- und die Capitalreserve neueroings in ausgiebiger Weise zu dotiren. Die Feuerprämien-Einnahme bezifferte sich auf 3-139 Millionen Gulden. An Schäden waren 1-875 Millionen Gulden zu bezahlen. Das Transportversicherungsgeschäft ergab an Prämien 175.929 fl.; an Schäden waren 90.506 fl. zu bezahlen. In der Hagelversicherungsbranche beliefen sich die Prämieneinnahmen auf 545.138 fl., während für Schadenzahlungen 573.664 fl. erforderlich waren. Das Prämienschein- Portefeuille betrug mit Ende des Jahres 1897 6-909 Millionen Gulden. Die ftei von jeder Belastung zurückgestellte Feuerprämien- Reserve hat sich von 856.041 fl. auf 931.041 fl. erhöht und beträgt gegenwärtig mehr als 53 Percent der Netto-Prämieneinnahme. Die Reserve für Coursschwankungen beläuft sich bei einem Effectenbesitze von 2-558 Millionen Gulden auf J 00.000 fl. Nach Ertheilung des Absolutoriums wurde beschlossen, von dem Reingewinne von 248.184 Gulden dem allgemeinen Capitals-Reservefond 30.000 fl. zuzuwenden, wodurch derselbe den Betrag von 180.000 fl. erreicht; ferner aus Anlaß des fünfzigjährigen Regierungs-Jubiläums des Kaisers dem Beamten-Hilfsfonds 25.000 fl. zuzuweisen, wodurch derselbe auf die Höhe von 158.398 fl. gebracht wird; 140 000 fl. als siebenp rcentige Dividende zu vertheilen, sohin den Coupon mit 14 fl. ab 25. d. M. zur Einlösung zu bringen und den Rest vou 35.062 fl. auf Rechnung des Jahres 1898 vorzutragen. Schließlich ertheilte die Generalversammlung dem Vorstande in Gemeinschaft mit dem Verwaltungsrathspräsidenten die Ermächtigung, die dermalen im Besitze der Gesellschaft befindlichen Realitäten eventuell zu verkaufen und an Stelle derselben andere Gesellschastshäuser zu erwerben. Wiener Lebens- und Rentenversichcrungsanstalt. Die ordentliche Generalversammlung der Wiener Lebens- und Rentenversicherungsanstalt wurde unter Vorsitz des Verwaltungsrathspräsidenten Herrn Paul E. R. v. Schoeller abgehalteu. Der Bericht des Vorstandes bringt zur Kenntniß, daß im abgelaufenen Jahre 2699 Polizzen über 5-211 Millionen Gulden Capital und 3809 fl. Rente neu ausgefertigt wurden und daß die Anstalt Ende 1897 einen Geschäftszuwachs von 1-097 Millionen Gulden Capital und 2809 fl. Rente, sowie einen Versicherungsstand von 19.845 Polizzen über 40-540 Millionen Gulden Capital und 28.074 fl. Rente aufweist. Die Mortalität ist günstig verlaufen und um 35.939 fl. hinter der erwartungsmäßigen Sterblichkeit zurückgeblieben. Die Gewährleistlingsfonds haben durchwegs beträchtliche Erhöhungen erfahren. Die Prämienreserve stieg auf 738.886 fl. und beträgt jetzt 7-567 Millionen Gulden -, die Capitalsreserve erhöhte sich auf 105.431 fl., der Coursdifferenzenfonds bezifferte sich auf 101.518 fl. und die Verwaltungsgebührenreserve auf 10.000 fl., die gefammten Gewährleistungsfonds belaufen sich auf 8-976 Millionen und weisen einen Zuwachs von 744.185 fl. gegen das Vorjahr auf. Von den Gewinnfonds der mit garantirtem Gewinnantheile Versicherten im Betrage von 192.247 fl. gelangt vom 15. Juli ab eine Dividende von 41 Percent der Jahresprämie an die Bezugsberechtigten zur Vertheilung. Die Vorschläge bezüglich der Verwendung des Reingewinnes von 88.921 fl. wurden genehmigt. Demnach wird der Actrencoupon vom 25. d. M. mit 13 fl. =- ß‘/2 Percent eingelöst und der nach Abzug der statutarischen Dotationen verbleibende Rest vou 9298 fl. auf die Rechnung des laufenden Jahres vorgetragen. An Stelle des aus dem Vorstande geschiedenen langjährigen Mitgliedes Herrn Baron Heinrich Levay wurde Herr Alfred Schmidt neu gewählt. Junger Mann aus guter Familie, mit besten Beferenzen sucht Mer oder in der Provinz baldigst Stellung als Buchhalter oder Lagerist und Expedient in der Produktenbranch'e. Derselbe wäre auch geneigt, in ein Geschäft verwandter Branche hineinzuheiraten. Geneigte Anträge unter „A. F.‘ an die Expedition der „ Oesterreichischen Wochenschrift“. israelitische Cultusgemeinde, Wien, Der Cultusvorstand bringt zur Kenntniss, dass gemäss § 97 des Gemeindestatutes der Rechnungsabschluss über die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungsjahres 1897 durch 14 Tage, d. i. bis 10. Mai 1898, in der Casse der israelitischen Cultnsgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse Nr. 4,1. Stock zur Einsicht der Gemeindemitglieder aufliegt. Die Gemtjindemitglieder sind berechtigt, innerhalb der angegebenen Frist schriftliche Erinnerungen gegen diesen Rechnungsabschluss einzubringen, welche bei dessen Erledigung seitens des Cultusvorstandes in Erwägung gezogen werden sollen. WIEN, am 26. April 1898. Der Torstand der israelitischen Cultusgemeinde, Wien Gelegenheitskaiif! Prof. J. FBrst’s ill. 5 Bücher Moses Wwe. Marie Kauders isr. Kochbuch mit Urtext, vorziigl. Ueber= Setzung in deutscher Schrift, vielen, Erklärungen und 223 Bildern, in Prsehtbaud statt für fl. 8.50 für nur fl. 3.50 so lange der Torrath reicht. Postversendm Eigenthum Ausgezeichnet auf der unter dem Protectorate Ihrer Majestät der Kaiserin stehenden II. Internat. Kochkunst - Ausstellung 1898 in Wien, broch. 70 kr., gebunden 80 kr. mit Zusendung b kr. mehr. gen erfolgen sofort nach Erhalt des Betrages. und Verlag von Samuel W. Pascheies, Prag, Keltnergaeee Nr. 4. 'Geschenke § ff in echt Silber und Chinasilber §f | Service, Tafelaufsätze, Jardinieres, Giran- | | dols, Essbestecke, Thorabehänge etc. | ff in prachtvoller phantasiereicher Ausführung m H D reellen Fabrikspreisen. fj | Brüder Goldmann § D „Zur Brillaiitenkönigin “ |j |j Wien, I. Bezirk, Adlergasse Nr. 3. |j < -—-LJ- Von der hoh. k. k. Statthalt, conc Elektrotechnisches Etablissement ulrOOl & IjuöISIöIII WIMM > IV., KißinscfimidgassB Nr, 3. Elektr. Beleuchtung und KraftQber- ' ' y traqung, Telegraphen- und Telephonwijufefa,;7 Installation und Blitzableiter. Erzeugung von Lustern. TJebernahme von sämmtlichen Beparaturen, ' Kostenüberschiäge n. Gutachten gratis u. franco. Feinst croatischen alten Herrschafts- SMvovits versende auch in Postkistchen ä 3 Bouteillen franco Kiste fl. 4 per Nachnahme. Hinke Xaufman, Slivovifs-Export, Agra m. Herausgeber «. verautw. Redaeteur: De. Josef S. Bloch. — Druck v. L. Beck & Sohn, Wien. VIII., Lerchenfelderftr. 46.