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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1898-04-22 · 16 (22.4.1898) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
15 (1898)
Issue
16 (22.4.1898)
Date
1898-04-22
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 16 Vr- Vloch's VochrnschrM Seile 319 Briefkasten. Brüder G—n, Wien. Ihre Beschwerde gegen das Restaurant Klein ist nicht die erste und einzige, die uns zugekonunen ist. Wenn der Wirth seine Speisen und Getränke als „koscher" bezeichnet und am Passahfeste dennoch Brot verabreicht hat, so ist das entschieden zu verur! heilen. Aeußerlich ist übrigens das Restaurant nicht als „koscher" gekennzeichnet und gilt auch nirgends als solches. W. I—b, Wien. Das , Judeneisen" ist wieder einmal ein Fressen für die antisemitischen Eisenfresser. Die Sache hat aber doch ein kleines Nisi. Jedes Rohr muß bei der Uebernahme fachmännisch überprüft werden. Glaubt man wirklich, daß die technischen Organe der Commune, die durchaus nicht so leichtfertig sind, wie Herr Lueger mit seinen Beschuldigungen, schlechte Rohre übernommen hätten? Wäre dem so, dann würde erst recht ein merkwürdiges Licht auf die Communal-Verwaltung fallen. Daß übrigens bet dem härtesten Cisemnaterial „Einbrüche" Vorkommen können, weiß der ehemalige Ehrenbürger von Mühldorf am besten. G. H. Wien. Das angebliche, vom „Deutschen Volksblatt" veröffentlichte Protokoll stammt nicht aus der gerichtlichen Untersuchung, sondern ist van einer Privatperson mit den des Lesens und Schreibens unkundigen Schoppinitzern ausgenommenworden. G r ü nb a u m hat übrigens zwei antisemitische Blätter selbst auf Ehrenbeleidiguug geklagt. Adviaticns. Die Osterreise der Herren Lueger und Schneider nach Triest hat ja ihre Aufklärung gefunden. Vielleicht sind die Herren aus der Suche nach einem Anti-Judenstaat, nachdem es in Wien anfängt, abwärts zu gehen. M. in P. Taanith Esther 5610, war am 25. Februar 1850. Junger Mann aus guter Familie, mit besten Referenzen sucht hier oder iu der Provinz baldigst Steilung als Buchhalter od«r Läget ist iud Expedient in.der Produktenbrancha. Derselbe wäre auch geneigt in ein Geschält verwandter Branche hineinzuheiraten. Geneigte Anträge unter „A. F.“ an die Expedition der „Oesterreichischen Wochenschrift.“ In der als streng religiös bekannten ~~ Restauration JBresnitz 1^3 II/b, Grosse Schiffgasse 24. Die beste Küche und vorzügliche Getränke. | Hochzeits-Geschenke 1 •!§: in echt Silber und Chinasiiber A | Service, Tafelaufsätze, Jardinieres, Giran- | | dols, Essbestecke, Thorabehänge etc. $ H in prachtvoller phantasiereicher Ausführung zu A || reellen Fabrikspreisen. A Brüder Goldmann | H „Zur Brillantenkönigm“ U Ü Wien, I. Bezirk, Adlergasse Nr. 3. Coneurs. In dem Krankenhause der israelitischen Cultnsgemeinde in Wien ist die Stelle eines Secundararztes zu besetzen. Der Angestellte bezieht nebst freier Wohnnrg und Verpflegung einen Jahresgehalt von 8. W. fl. 600. Bewerber müssen Doctoren der Gesammt-Heilkunde sein, Spitalspraxis nachweiseu und dürfen das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die näheren Bestimmungen können in der Kanzlei der Cultnsgemeinde eingesehen werden. Die mit den entsprechenden Documenten belegten Gesuche sind bis I. Mai 1898 in dem Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock zu übergeben. Wien, am 15. April 1898- Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Israelitische Diehterin verstehe alle möglichen feinen Handarbeiten, möchte gerne in feinem israelitischen Hause Unterkommen, entweder als deutscle Erzieherin oder zu älterer Dame. Therese Brody, Wien, II., Herminengasse 13, Thür 7. FEnr>Ti Vl CI 1 "föT® deutscher Correspondent, gesetzten -DUA^JLlllcH Lüi Alters, äusserst vertrauenswürdig, mit besten Referenzen, sucht hier oder in der Provinz per sofort Stellung. Gefällige Anträge unter „S. B.“ IX., Porzeilang. 26, II. St., Th. 9. Sehr anständiges Mädchen sucht dringend Posten als einfache Bonne zu Kindern, oder als Anfängerin in einem Geschäft, oder sonst irgend welchen Posten. An Fräulein G. Fischt, IX., Servitengas*e 13, 2. Stock, Thür 24. Greleg-eiiheitskauf! Prof. J. Fürst’s Hl. 8 Bücher Moses mit Urtext, vorzügl. Uebersetznng in deutscher Schrift, vielen Erklärungen und 223 Bilden», in Praehtbaud statt tür fl. 8.50 für nur fl. 3.50 so lange der Torrath reicht. Wwe. Marie Kaiiders isr. Kochbuch Ausgezeichnet auf der unter dem Protectorate Ihrer Majestät der Kaiserin stehenden II. Internat. Kochkunst - Ausstellung 1898 in Wien, broch. 70 kr., gebunden 80 kr. mit Zusendung 5 kr. mehr. Postversendm gen erfolgen sofort nach Erbalt des Betrages. Eigenthum und Verlag von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnergasse Nr. 4. Von der hob. k. k. Statthalt. conc. Elektrotechnisches Etablisement IV., Kleinschmidgasse Nr. 3. Elektr. Beleuchtung und Kraftübertragung, Telegraphen- und Telephon- Inställation und Blitzableiter. Erzeugung von Lustern. Uebernahme von scimmtlichen Reparaturen, Kostenüberschläge u. Gutachten gratis n. franco. Aufruf! Edle Glaub e ns g enossen. Seit langen Jahren existirt in Jerusalem das allgemeine Hospital „Misgab-Ladach", welches unentgeltlich allen Israeliten des heil. Landes, ohne Unterschied der Nationalität und des Ritus, offen steht. Die Nothwendigkeit dieses Spitals nimmt im Verhältnisse zur Einwohnerzahl imnier zu, so, daß die Vorsteher, von der Roth gedrängt, sich gezwungen sahen, noch ein Stockwerk über das Hospital zu erbauen. Ein großer Theil dieses Anbaues ist bereits fertig, der Rest jedoch mußte wegen Mangels an materieller Mittel vorläufig eingestellt werden. Außerdem ist auch das Spital in große Schulden gerathen, so daß dessen Fortbestand wegen dringender Zahlung seiner Schulden und Anwachsen der Ausgaben bedroht ist. Das Eingehen, Gott behüte, wäre das größte Unglück für alle israelitischen Bewohner- Jerusalems, denn dieses Spital ist die sicherste Heil- und Zufluchtsstätte aller armer Juden in Zion. Dazu ist noch in dieser Zeit die christliche Mission überall und mit allen ihr zu Gebote stehenden Kräften bemüht, die armen Juden in ihre Netze zu fangen. , . Darf nun eine solche jüdische Anstalt eingehend? Theuere Brüder und Schwestern! Erbarniet Euch! Erbarmet Euch der Tausende Euerer kranken Glaubensgenossen in der heiligen Stadt! Traget Euer Scherflein bei zu dieser heiligen Anstalt. Jede milde Gabe, ob groß oder Nein, wird mit Dank entgegengenommen und als ein Stein in diesem Gnadentempel eingemauert werden. Der liebe Gott wird selbst dem kleinsten Spender seinen reichsten Segen verleihen. Allgemeines israelitisches Hospital „Misgab-Ladach" Jerusalem. I. S. Elyaschar, Oberrabbiner von Palästina in Jerusalem. Für eine Spende von 1000 Francs wird ein Kranken-Zimmer den Namen des Spenders tragen.

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