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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1898-04-06 · 14 (6.4.1898) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
15 (1898)
Issue
14 (6.4.1898)
Date
1898-04-06
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 280 Vr. Bloch- MochrnlchrNt kr. 41 S. H. Prag. Der Antrag gegen die Einwanderung ausländischer Juden kommt Ihnen „spanisch" vor? So schlecht denken wir nicht einmal von den Spaniern Souchet. Besten Dank! Wird gelegentlich Verwendung finden. Sä. I. Wietschner» Dukla. Dr. Friedländer, Verfasser des Artikels über die Prager Rabbiner wohnt in Pilsen. C. K. Wien. Wir bedauern, Ihnen, nicht dienen zu können. I. F. i« P—e. Ist durch die Ereignisse bereits überholt. Sigmumi Edler van Wertheimstein-Stiftung für arme Verwandte. Am 18. Juni d. J. gelangen die Zinsen der Sigmund Edlen von Werttoeimstein’schen Stiftung per 210 ft. ö. W. tör das Jahr 1898 zur Verleihung. Anspruchsberechtigt sind nur diejenigen, welche durch legale Documenta die Verwandtschaft mit dem seligen Stifter, Herrn Sigmund Edlen von Wertbeimstein, und ihre Armutn nachweisen können. Derartig belegte Gesuche sind bis 30. April <H. J. im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock) während der Amtsstunden von von 9—12 Uhr zu überieichen. Gesuchsblanquette sind im Einreichungsprotokolle unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israelitischen Culiusgemeinde sind als Gesuehsbeuge nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Personen, welche ihre Verwaudischatc mit dem Stifter nicht docuiuentiren können, sind von der Betheiiuig unbedingt ausgeschlossen. Or. Adolf und Emannel Stern’sohe Stiftung für Rigorosanten der Medicin und Chirurgie. Aas den Zinsen der Med. Dr. Adolf nud Emanuel Stern’schen Stiftung fiir israelitische Rigorosanten der Medicin und Chirurgie dar Wiener Universität gelangen lür das Jahr 1898 sechs Plätze zu je fl. 109 ö. W. als Beitrag zur Bestreitung der Rigorosentaxtn zur Verleihung. Bewerber iiaben ihre mit den Zeugnissen über ihre Studien an der medictnischen Facultät der k. k. Wiener Universität, sowie mit einem Geburts- und Mitteilosigkeitszeugnisse verseile neu Gesuche bis zum 30. April d* J. m Einreicbungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I. Seitenstettengasse 4, 1. Stock) zu überreichen. Aul spä.er einiaugende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Bticksicot genommen. Gesuchsblanquette sind im Einreichnngsprotokolle während der Amtsstuudeu von 9 — 12 Uhr unentgeltich zu beheben. Aaszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Anselm Freiherr von Rothschild’schc Waisenstiftung- Bei der obigen Stiftung, für die k. k. Beichshaupt- und Residenzstadt Wien für israelitische Waisen sind 21 Plätze von je 100 fl. an solche Waisen israelitischer Religion zu vergeben, die in Wien zuständig sind und von würdigen und armen Personen abstammen. In Gemässheit der stiftbrieflichen Bestimmungen werden von den zu betüeilenden Waisen in erster Reihe solche bedacht werden, deren Väter entweder verarmte and nothleidende Eauüeute und Handelsgenossen, oder aber auch Künstler, d. h. Maler, Bildhauer, oder endlich Kuustgewerbe ausübende Handweiker waren. Andere Waisen, bei Welchen diese speciel eu Vorbedingungen nicht eiutrefien, sind dann unter übrigens gleichen Umständen in zweiter Reihe zu berücksichtigen. Die mit einem solchen Stiftungsgennsse zu betheilendsn Waisen dürfen nicht weniger als 6 Jahre alt sein, und sollen zur Zeit ihrer Bewerbung auch nicht das 18. Lebensjahr überschritten haben. Pie im schulpflichtigen Alter stehenden müssen d>e Schule besuchen, tadellose Sitten und mindestens einen guten Fortgang answeisen. Stift!inge, die in ihrem 15. Lebensjahre in den Genuss dieser Stiftung gelangen, können den Betrag per 100 fl. bei ausgezeichneter Verwendung und sehr gutem Fortgang in ihren Ausbildungsstudien durch längstens drei aufeinander folgende Jahre ohne Unterbrechung beziehen, während die übrigen Bewerber den Stiftungsgenuss per 100 fl. in der Regel nur lür ein Jahr erhalten. Gesuche, welche mit dem Zuständigkeitsausweise, dem Armuthszeugnisse, dem Nachweise der Verwaisung, dem Gtburtszeugnisse, eventuell mit den Schulzeugnissen des Bewerbers, und bei Geltendmachung des Vorzugsrechtes mit den Nachweisungen über dasselbe belegt sein müssen, sind bis 30. April d. J. im EinreichuDgs-Protokolle der israelitischen Gnltnsgemeinde (I. Seitenstettengasse 4, I. Stock) zu überreichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Gesuchsblanquette sind im Einreichungs-Protokolle während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben. Auszüge aus den Gehurts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener Israel. Cultusgemeinde sind als Gesuch »belege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Marie Daffinger’sche Armen-Stiftung. Die Zinsen aus der Marie Daffinger’schen Stiftung für vier arme Familien der hiesigen israelitische« Cultusgemeinde, lür jede im Betrage von 20 fl., kommen am Steibetage des seligen Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein, am 23. Siwan, d. i. am 13. Juni d. J, zur Vertheilung. Die diesfälligen Gesuche sind bis 30. April d. J. im Einreichnngsprotokolle der israelitischen Cnltusgememde (I., Seitenstettengasse 4, 1 Stock) in den Amtsstunden von 9—12 Uhr zu überreichen, woselbst Gesuchsblanquette unentgeltlich ausgefülgt werden. Auszüge ans den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesucbsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Isak Kuffler’sche Mädchenstiffung. Es wird hiemit zur Kenntniss gebracht, dass die Zinsen der obengeuannten Stiftung zur Ausheiratung eines armen, würdigen Mädchens in Wien, israelitischer Confession, im Betrage von fl 215 ö. W. zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, dass sie: 1. Der israelitischen Confession angehören, 2. streng sittlich nud arm sind, 3. sich im Brautstande befinden. Verwandte des seligen Stifters, unter diesen aber insbesondere die Kinder seiner Nichte Regine Wichs verehelichte Dr. Lohn erhalten den Vorzug und muss der diesfällige Nachweis dem Gesuche heil legen. Bewerberinnen, die sich vor der Verleihung verehelichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 30 April 1898 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde (I., Seitenstettenga>se 4, 1. Stock) einzureichen und werden dortsei bst Gesuchsblanquette unentgeltlich verabfolgt. Wien, am 1. April 1898. Der Vorstand der israelitischen Cnitnsgemeinde. Danksagung. Ausser Stande, allen Jenen, die mir anlässlich meines 40jährigen AmLjtibiläums Ehrungen und Beweise des Wohlwollens ztiaomiuen liessen, besonders dem hochlöblichen Cultus- und Bethausvorstand e, d u Künstlern, Musikern, Gerneindenijtgliedern, Cantoren im In- und Auslande, den Beamten, Gönnern und Freunden sage ich hiemit vorläufig auf diesem Wege innigsten Dank. Wien, 4. April 1898. Obercantor Goldstein. tNktiul! Prof. J. Fürst’s III. 5 Bücher Moses mit Urtext, vorzügl. vchersetznng in deutscher Schrift, vielen Erklärungen und 223 Bildern, in Prsehtbaiid statt für fl. 8.50 für nur 11. 8 50 so lange der Vorrath 'reicht. Wwe. Marie Kaudersisr. Kochbuch Ausgezeichnet auf der unter dem Protectorate Ihrer Majestät der Kaiserin stehenden II. Internat. Kochkunst - Ausstellung 1898 in Wien, broch. 70 kr, gebunden 80 kr. mit Zusendung 5 kr. mehr. sofort nach Erhalt des Betrages. PostversendUi gen erfolgen Eigenthum und Verlag von Samuel W. Pascheies, Prag, Zeltnerga88e Nr. 4. Herausgeber u. verautw. Redacteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck v. L. Beck & Sohn, Wien, VIII., Lerchenfelderstr. 46.

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