Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 15 (1898)
- Issue
- 8 (25.2.1898)
- Date
- 1898-02-25
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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Seite 160 Vr. Bloch » Wochenschrift Nr. 8 L. A—y. Wien. Die letzten amtlichen Daten des militärstatistischen Jahrbuches stammen aus dem Jahre 1893. In diesem Jahre dienten in der österreichisch-ungarischen Armee 2179 jüdische Officiere — 8*1%, während das Verhältnis; der jüdischen Bevölkerung zur Gesammtbevölkerung Oesterreich-Ungarns 4*5'V.. betrug. Wien, Ad. Flemingcr, Uhrmacher. Ihr französisches Gedicht an Zola eignet sich doch nicht zum Abdruck in einem in deutscher Sprache erscheinenden Blatte. Es macht Ihrer Gesinnung und Ihrer Sprachgewandtheit Ehre. Anton B. Der Pariser Großindustrielle hat sich gewiß sehr correct benommen. Aber allen anständigen Leuten umfangreiche Artikel zu widmen, überschritte doch weitaus den Raum unserer Zeitung. Es gibt zum Glück doch noch sehr viele charaktervolle Juden! Josef Klei«, Linz. Der Orientreisende Dr. Ed. Glaser stammt aus Böhmen und gehört der jüdischen Confession an. R. F. Wir würdigen vollkommen Ihren Standpunkt und Ihr edles Streben zu Gunsten der Armen, erachten jedoch die Angelegenheit für hinreichend erörtert. Prof. M. H., Berlin. Ueber Ihren Wunsch theilen wir Ihnen die Liste der Vorstands Mitglied er des „Politischen Volksvereines" mit: Advocat Dr. F i a l l a, Präsident; Consul A. Marek und Fabrikant Heinrich T e l ts ch er, Vicepräsidenten; Advocat Dr. M. Hoffman n, Schriftführer; Hausbesitzer Leopold Fried, kaiserlicher Rath Moriz Hirsch, Eultusvorsteher Carl Kohn, Director B. Langbank, Vorstandsmitglieder; Bezirksausschuß C. W a l d st e i n und M. Bau m, Revisoren. Allgemeine Drpostten-Vanlr. Der Verwaltungsrath beehrt sich hiemit, die stimmberechtigten Herren. Actionäre der Allgemeinen Deposiiten-Bank zur sechsundzwanzigsteu ordentlichen Generalversammlung, welche Samstag den 5. März 1898, Bormittags 11 Uhr, im Sitzungsaale des Anstalts-Gebäudes (I., Schottengaste 1), stattfinden wird, einzuladm. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschästszahr 1897. 2. Bericht der Revisoren. 3. Beschlußfaffung über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Wahl von drei Mitgliedern des Verwaltungsrathes. 5. Wahl des Revisionsausschusses, bestehend aus drei Mitgliedern und einem Ersatzmanne. Die Herren Actionäre, welche ihr Stimmrecht ausüben wollen, werden eingeladen, nach § 18*) der G.sellschaflsstatuten ihre Actien mindestens 8 Tage früher, d. i. bis 25. Februar 1898, bei der Allgemeinen Depositen-Bank in Wien (I., Schottengasse 1), zu hinterlegen. Der Rechnungsabschluß pro 199? wird den zur Generalversammlung legitimirten Herren rechtzeitig zugesendet werden. Wien, am 15. Februar 1898. Der Verwaltungsrath. *) § 18. Jeder Aclionär ist in der Generalversammlung zu so vielen Stimmen berechtigt, soviel Mal er 10 Actien besitzt. Actien, auf Grund deren in einer Generalversammlung ein Stimmrecht ausgeübt werden soll, müssen sammt den noch'nicht fälligen Coupons mindestens 8 Tage vor dem Tage der Versammlung an einem vom Berwaltungsralhe kund gemachten Orte d eponirt werden. (Nachdruck wird nicht honorirt.) Coneurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde PohiHtz (Mähren) gelangt mit 1. Juli 1898 die Stelle eines I. Cantors zur Besetzung. Derselbe muss auch Koreh and musikalisch sein und die Fähigkeit haben einen Chor zu leiten. Gleichzeitig ist der Nachweis über Qaalification zur Ertheilung des hebräischen Unterrichtes an der Volksschule der hiesigen israelitischen Gemeinde s )wie zur eventuellen Führung des Schriltführeramtes zu erbringen. Bewerber müssen österreichische Staatsbürger sein und haben ihre Offerte mit genauer Nationalangabe an den gefertigten Cultusvorstand bis 1. Mfirz 1898 zu richten. Fixer Gehalt 800 fl. nebst Emolumenten und 200 fl. als von der Cultusgemeinde garan* tirtes Nebeneinkommen. Zu Probevorträgen werden nur die Beratenen zugelassen und die Beispesen nur dem Acceptirten vergütet. Pohrlitz, im Februar 1898. Der Cultusvorstelier. Wilhelm Schnebl. Behördlich concessionirte Lehranstalt für Schnitfzeichnen, Zuscbneiden und Kleidermachen. Henriette Altmann, Wien, 1., Fleischmarkt 8, früher ll.t Karmelitergasse, werden Fräuleins nach leichtfasslicher Methode gründlich unterrichtet. Bester Erfolg. Nebst praktischem Damenkleidersalon. Honorar mässig, billigste Pension für auswärtige Dhmen. Daselbst Schnellkurse. Danksagung. Ausser Stande, jedem Einzelnen meiner zahlreichen lieben Freunde, die mir ihre Theilnahme an dem schweren Verluste, den ich durch das Ableben meiner unvergesslichen würdigen, edlen Frau erlitten, ausdrückten, zu danken, fühle ich mich gedrängt hiermit Allen auf diesem Wege meinen herzlichsten, innigsten, wärmsten Dank auszusprechen. Dass dies so spät geschieht, wolle gütigst. entschuldigt werden. Prag, am 20. Februar 1898. S. Kohn. 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