Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 15 (1898)
- Issue
- 7 (18.2.1898)
- Date
- 1898-02-18
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Nr.. 7 Vloch's WochrnfchrM 139 Tausenden von Seelen geholfen, die tm tiefsten Meere des Elends ' zu versinken drohten. Möge der Allmächtige allen Mitgliedern des Comites und dem Herrn Oberrabbiner ihre Liebe und Güte durch feine Hnld und Gnade vergelten. Wien, am 14. Februar 1898. Rabbiner Wolf Heller Delegirter und Bevollmächtigter der österreichisch-israelitischen Gemeinden in Palästina, Jerusalem, Saffed und Liberias. Das hygienisch schnürbandlofe Mied e r, construirt mit Rücksicht auf die Schonung der edlen Körpertheile, yat gegen alle bisher erzeugten Formen den Borzug, daß ein übermäßiges Pressen der Taille gänzlich ausgeschlossen ist und ist demnach das einzige von allen bisher erzeugren Miedern, welches mit Recht von ärztlichen Capacitäten als ein in hygienischer Beziehung vortreffliches Mieder anerkannt wurde. Bei dem Umstande, als dieses Mieder beim Athmen nachgibt, ist es besonders für junge Mädchen, sowohl auch als Reit-, Radfahr- und Negligee-Mieder, wie auch für Sängerinnen und Schauspielerinnen empfeyleuswerth. Zn beziehen bei Her m i n e Koppel, 1L, Lichteliauergaffe 12, k. u. k. ausschl. priv. Erzeugerin schnürbandlojer Mieder. Clara Krasnapolski’sche Gebetand WoliHliat.gkeits-Stiftung. Am 27. Feber d. J., als dem Sterbetage des Herra Horiz Krasnopolski, gefangen die halbjährigen Zinsen obengenannter Stiftung im Betrage von ö. W. ü. öü unter mehrere Arme israelitischer Religion zur Vertheiinng. Die Beweruer haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gssucüe bis 23- Feurnar d. J. im Emreioüungsproiokoiie der israelitischen Cuitusgemeinde, I., beuenstettengasse Nr. 4, II. Stock, woselbst wahrend der Aintsstnndtn von 0 — 12 Uhr Gesuchs blanquettc unentgeltlich zu beheben sind, zu übeireichen. Arme Verwandte der Stuterin Frau Clara Krasuopo.ski werden m erster Lime beiücksicntigt. Josef und Cecilie Adler’sche Stiftung für Miethbeiträge. Am 28. April 1898 gelangen bei der hiesigen israelitischen Cuitusgemeinde die halbjährigen Zinsen der obigen Stiftung per 120 fl. in Beträgen von 20 bis SO Gulden au arme Personen israelitischer .Religion behufs Bezahlung der Wohnungsmiethe zur Verthei Jung. Die Bewerber haben die mit dem Nachweise ihrer Armuth versehenen Gesuche bis 28. Februar 1898 in der Kanzlei der israelitischen Cuitusgemeinde (1., Seiteustettengasse 4, I. Stock) von 9 bis 12 Unr Vormittags zu überreichen. Auf später einlangende Gesuche wird keine Rücksicht genommen. Arme Verwandte der Stifterin, Frau Cecilie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kmdtrn, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache ungehörige Personen werden in erster Linie berücksichtigt. Nannette Edle von Wertheimstein’sche Heiratsausstattungs-Stiftung. Aus der vom Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein zum bleibenden Andenken an seine Gattin Frau Nannette Edie van Wertheimsteia begründeten Heiratsausstattungs-Stiftung für arme israelitische Mädchen ist für das laufende Jahr ein Zinsenbetrag von fl. 134 zu verleihen. Zu diesem Stipendium sind zunächst Mädchen aus der Verwandtschaft der Frau Aannette Edlen von Wertheimstein, bei deren Abgang: Mädchen aus der Verwandtschaft des Stifters, endlich in Ermangelung auch dieser, Mädchen aus der israelitischen Cuitusgemeinde in Wien, berufen. Die Gesuche sind mit dem Geburtsscheine, dem Sitten- und Armuthszeugnisse, dem Nachweise, dass Petentin sich im Brautstande befinde, und wenn das Vorzugsrecht der Verwandtschaft geltend gemacht wird, auch mit dem diese Verwandtschaft nachweisenden, mit den Gehurts- und Trauungsscht-inen beiegten Stammbaume bis 28. Februar 1898 in dem Einreichungsprotokolle der israelitischen Cuitusgemeinde (I., Seitenstetteugasse 4, L Stock) zu überreichen. Wien, am 1. Februar 1898. Der Vorstand der israelitischen Cuitusgemeinde. Coneurs. Bei der israelitischen Cuitusgemeinde M.-Ostrau gelangt mit 1. April 1898 die Stelle eines Fnedhoidieneis (Liberer), zugleich Gemeindedieners, zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein Fixum von 300 fl. und 120 fl. Quartiergeld, sowie die üblichen Emolumente verbunden. Die Anstellung erfolgt provisorisch aut ein Jahr. Dieselbe kann jedoch nach dieser Zeit bei zufriedenstellender Dienstleistung eine oeflnitive werden, in welchem Falle der Angestellte nach Massgabe des Statutes Anspruch auf Pension und auf Zueikennung Von Quinquennalzuiagen hat. Bewerber um diese Stelle, welche österreichische Staatsbürger sein müssen, haben ihre eigenhändig geschriebenen, mit Qualificationszeugniss, sowie mit Alters- und Familienstandsnaehweis beiegten Gesuche bis I. März I. J. an den Unterzeichneten Cultnsvorstand einzusenden. Der Vorstand der israelitischen Cuitusgemeinde. Mähr. - Ostrau am 6. Februar 1898. Der Caltasvorsteher M. Strassmann. Confirmanden-Unterrieht, Der Vorstand bringt zur Kenntniss, dass der alljährlich in den Gemeinde-Tempeln stattfindenden Confirmation der israelitischen Mädchen ein Contirmanden- Untenicht vorausgeht. Die Theilnahme an diesem Unterrichte steht solchen Mädchen frei, welche das vierzehnte Ltbtnsjahr erreicht haben. Die P. T. Eitern oder Vormünder werden demgemäss eingeladen, ihre Töchter, bezw. Mündel zu veranlassen, sich bei ihrem betreffenden Religionslehrer wegen Theilnahme am Confirmanden- Unterrichte zu melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Unterricht geniessen und über Wunsch der Eltern oder Vormünder confirmirt werden sollen, sind im Secretariate der israelitischen Cuitusgemeinde bis 28. Februar d. J. anzumelden. Wien, am 10. Februar 1893. Der Vorstand der israelitischen Cültuegemeinde. Ich bringe zur Kenntniss, dass ich in nuiner Buchhandlung eine Musikalienhandlung eröffnet habe. Neben classischer Musik, Oratorien, Cantaten (Collection Peters, Litoeif, Steingraber), halte ich auch moderne und actnelle Musik (Opern und Operetten, Salon- und Tanzmnsik) am Lager und können Aufträge sofort ausgeführt werden. Ich halte mein neues Unternehmenden mnsiktr eiben den Familien in der Provinz, den P. T. Cantoren und Mnsiklehrern bestens empfohlen und zeichne hochachtungsvo 11 IEE« Z_. Ö TX7" I T Buch- und Wusikalfc Wien, ii, Rothenthurmstrasse 22. Kataloge gratis und franco. — Versandt nach Auswärts. 9^"” Billigste Preise. - n d ö Bei Beginn der Fabrikation meiner Fabrikate bv noa unter Aufsicht Sr. Ehrwüiden Herrn Dr. Breuer, Rabbiner der Israelitischen Religiousgeselischaft dahier empfehle ich mein best, hochfeines Tafelöl best, hochfeine Sorten Chocolade und Cacao Marke Campagne Frangaise. 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