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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1897-04-09 · 15 (9.4.1897) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
14 (1897)
Issue
15 (9.4.1897)
Date
1897-04-09
Page
– (sequence 19)
Language
German
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! Nr. 15 Vr Vloitz's Wochrnkchrist Elias Rosenzweig, Turczowka. Nach Ablauf von 28 Jahren i fällt die Tekuphat Nissan auf dieselbe Zeit wieder; ein solche» Zeitraum w'rd der große Sonuencyclus von achtundzwauzig Jahren genannt. Beim Wiederbeginn des neuen Sonnencyclus ist der Segensspruch angeordnet: „Preis dem Herrn, dem König der Welt, der das SchöPfungSwerk vollzieht." (Berachoth 59 B.) I. Müller, Korneuburg. Das Gesuch dürfte ad acta gelegt sein und sind wir nicht in der Lage, da irgendwie eiuzugreifen. A. B. Mittermayer ist noch immer nicht der Schlimmste. B. S. Was Bergani und Schneider zu Mittermayer sagen? Sir werden ihn halt geringschätzig behandeln, wie einen, der ihres Umganges nicht werth ist. Arthur B» Dr. Lueger kann nicht leugnen, daß er einst das Wort gesprochen: „Wenn ich will, müssen Barrierstöcke gewählt werden. B. H. Ob die antisemitische Parteileitung Bergani durch ein Concurrenzblatt unmöglich machen werde, muß abgewartet werden. M. Die Juden würden einen Rabbiner, der sich in einer Weise politisch bethätigte wie die Hetzcapläne, mit Schimpf und Schande davonjagen. Alois Guth in Brünn. Ihre Einsendung kam für die dieswöchentliche Nummer zu spät. Ignatz Weiß in Wien. Die Tempelordnung der israelitischen Cultusgkmeinde zu Fünfkirchen ist zweifellos sehr interessant, doch den maßgebenden Kreisen in Wien nicht unbekannt, darum der Abdruck überflüssig. Saul Stern» Rabbiner in Brod a/S. Die Beantwortung und Entscheidung derartiger Fragen obliegt dem Rabbinat und nicht einer Zeitung. A. L. in Bukarest. Hofrath Beer ist wohl. seiner Geburt nach ein Jude, doch seit vielen Jahrzehnten bereits getauft. Dagegen ist der Abgeordnete der Czernowitzer Handelskammer Herr Tittinger ein Jude. Bernhard Kohn. Ihrem Wunsche entsprechend empfehlen wir das Buch: „Der gute Ton" von Gebhard. Es ist richtig, daß in der heutigen Zeit, wo Personen mit prononcirt jüdischem Typus in öffentlichen Localen häufig Unannehmlichkeiten ausgesetzt sind, Jedermann auf ein besonders tactvolles Benehmen zu achten hat und aus diesem Buche Rath holen kann über das Verhalten in peinlichen Lagen. S. Mandler Triest. Was Sie vom Bischof Stroßmayer berichten, dürste auch bei anderen Kirchenfürsten zutreffen. Coneurs. In der israelitischen Cultusgemeinde Mähr.-Ostrau gelangt mit I. September 1897 die Stelle eines Religionslehrers für Volks¬ und Bürgerschulen vorläufig provisorisch auf ein Jahr mit einem Gehalte von 700 fl. ö. W. und einer Activitätszulage von 100 11. ö. W. jährlich zur Besetzung. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger und geprüfte Lehrer sein müssen, wollen ihre mit Lehrbefähigungszeugniss, sowie mit Ausweis über Alter, Familienstand und bisherige Verwendung belegten Gesuche bis I. Mai I. J. an den Unterzeichneten Cultusvorstand einsenden. Mähr.-Ostrau, am 29. März 1897. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde, M. Strassmann, Cultusvorsteher. O o n. c ■u. r s. In der israelitischen Cultusgemeinde zu Essek-Oberstadt gelangt die seit dem Ableben unseres langjährigen Seelsorgers, Dr. Samuel Spitzer g. A. verwaiste Stelle des Oberrabbiners mit 1. September 1897 zur Besetzung. Mit dieser Stelle ist ein fixer Jahresgehalt von 1500 fl. ö. W. nebst 500 fl. ö. W. als Quartiergeld verbunden. Ausserdem bezieht der Oberrabbiner das von der h. Landesregierung und von der königl. Freistadt Essek festgesetzte Honorar für den Religions-Unterricht an den Mittelschulen, dann die Matrikel- und Stolagebühren in den Gemeinden Essek-Oberstadt und in den derselben aifiliirten Landgemeinden. Die Herren Bewerber wollen ihre mit dem Nachweise über Alter, Familienstand, bisherige Wirksamkeit, ferner mit dem Maturitätszeugnisse, dem Doctordiplome und dem Abgangs-Ztugnisse eines Rabbinerseminars belegten Offerte bis spätestens 20. Mai 1. J. bei dem gefertigten Vorstande überreichen. Kenntniss der croatischen oder einer slavischen Sprache begründet den Anspruch auf Bevorzugung, jedenfalls muss sich der Herr Bewerber verpflichten, im Falle seiner Anstellung die croatieche Sprache innerhalb zweier Jahre zu erlernen. Den zu Probevorträgen Berufenen werden die Reisespesen, dem Acceptirten auch die Uebersiedlungskosten vergütet. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde zu Essek - Oberstadt, den 31. März 1897. Der Secretär: Der Vorsteher: N. Schwarz m. p. Dr. Spitzer m. p. Seite 319 Qoncurs-t/lttsschreibung. In der israelitischen Cultusgemeinde zu Prossnitz in Mähren, ist die Stelle eines Rabbiners und Predigers mit dem Jahresgehalte von 1800 Krontn, Naturalwohnung Stiftungsbezügen und üblichen Nebenemolumenten zu besetzen. Mit dieser Stelle ist auch ein für den bisherigen Rabbiner mit 800 Kronen systemisirt gewesenes Einkommen für die Ertheilung des mosaischen Religions-Unterrichtes an der deutschen Landet Oberrealschale hier verbunden. Bewerber wollen ihre mit den unten bezeichneten Nachweisen belegten Gesuche bis längstens 15. Mai d. J an den gefertigten Cultusvorstand einsenden. Nachweise; 1. Geburts- und Heimatsschein. 2. Sittenzeugniss mit Angabe des Standes (ledig oder verheiratet und Anzahl der Kinder, sowie deren Alter). 8. Bisherige Verwendung. 4. Die für Mähren gesetzlich vorgeschriebenen Nachweise nebst der landesrabbinischen Autorisation zur Vorsehung des Rabbinates und zur Ertheilung des mosaischen Religions-Unterrichtes an der Oberrealschule, eventuell auch Lehrbefähigungszeugniss. 5. Gesundheitszeugnis. Unvollständig belegte Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Prossnitz, am 6. ApriJ 1897. Der Cultusvorsteher Josef Singer. Blinden-Sparkörbchen Das Curatorium des Blindeninstitutes Hob« Warte spricht die höfliche Bitte aus, dass diejenigen Sparkörbchenbesitzer, deren Spenden wegen mangelnden Adresse» nicht eincassirt werden konnten, ihre Körbchen bis spätestens 12 April abliefern, bei Frau Cäcilie Adler, IX. Bez., Wasagasse 8, 2—3 Uhr. Speeereilehrling wird mit ganzer Verpflegung bei Moriz Grünwald, Floridsdorf aufgenommen. Vom Oberrabbiner Dr. M. Güdemann Kommende Woche erscheint: Gi -s-- - - ■-* fationaljudenthum*^ Preis 60 kr. Verlags-Bueiihandlung, M. BREITENSTEIN, WIEN, IX., VVäliringerstrasse 5. Industrielehrerin welche auch die Aufsicht über eine grössere Anzahl von Kindern zu führen and ein ausgedehntes Hauswesen zu leiten vermag, wird für ein Institut gesucht. Bewerberinnen im Alter von 30 bis 35 Jahren stehend, wollen ihre Gesuche sammt Zeugnissen über ihre bisherige Thätigkeit spätestens bis Ende Mai 1. J. an den Vorstand des allgem. österr. israelitischen Taubstummen-lnstuUs III. Bez., Rudolfsgasse 22, einsenden. 1937

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