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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1897-04-02 · 14 (2.4.1897) · page 23

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
14 (1897)
Issue
14 (2.4.1897)
Date
1897-04-02
Page
– (sequence 23)
Language
German
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Sette 299“ Nr. 14 Dr. Vloch's Wochenschrift ist unserGlaube, (was auch die Verleumdung gelogen) das ist die Lehre unserer Väter: Als Gott die Welt erschuf, da erschuf er den Mann und bas Weib, nicht Herren und Knechte, nicht Juden und Christen, nicht Reiche und Arme. Darum lieben wir den Menschen, sei er Herr oder Knecht, arm oder reich, Jude oder Christ. Wenn unsere christlichen Brüder dieses oft vergaßen, dann kommt es uns zu, sie mit Liebe an das Gebot der Liebe zu ermahnen, uns, die wir älter sind als sie, die wir ihre Lehrer waren, die wir den einen und wahren Gott früher erkannten und der reinen Quelle der Menschheit näher stehen als sie '. O. F. in Graz. Das Gewünschte finden Sie in dem heutigen Blatte. Louis Sch. Ihre Bemerkung ist ganz richtig. Der gelehrte Verfasser hat in üer Eile die Zahl aus einer Zeittafel abgeschrieben, die ungenaue Daten enthält. H. M. Der Zahltag wiro hoffentlich nicht allein für den Kellner M itt erm ay er kommen, sondern für seine ganze Partei. M. H. Sie haben Recht. Solche Subtilitäten sollte ein Vergani sich vergehen lassen. Dr. P. H. Schönerer liebt den Lueger jedenfalls mehr als den'Vergani. H. M. Solche Antisemiten brauchen solche Priester — und auch umgekehrt. L. N—d. Die Häupter der Partei kennen den Mittermayer seit Jahren, und namentlich Geßmann war gewiß in der Lage, sein Wirken zu verfolgen. Z. Ob der Mann damit geloben wollte, in Zukunft ehrlich zu bleiben, wissen wir nicht. Arthur B. In der Provinz durchschaut man schon diese Leute. Nur die hauptstädtische Intelligenz läßt sich so nasführen. Friedrich Stein in D. Wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage an den Emzelverein Wien des Verbandes „Zion", Wien, II., Rembrandlstraße 11, der auch mit Herrn Dr. Herzel in guten Beziehungen steht. Dr. Landau in Wien. Der Bericht ist von einem Ihrer Parteifreunde uns zur Publicati'on übermittelt worden. G. K. in S. Jüdische Concertsänger zu Gunsten diverser Kirchenbaufonde bilden eine moderne Specialität, die nicht erst genauer charakterisirt zu werden braucht. M. K. in Stettin. Die betreffende Nummer des „Neuen Pester Journal" ist uns nicht in Erinnerung und hier in Wien schwer erhältlich. Wenden Sie sich direct an die Redaction nach Budapest. Concurs. In der israelitischen Cultnsgemeinde Mähr.-Ostrau gelangt mit I. September 1897 die Stelle eines Religionslehrers für Volks¬ und Bürgerschulen vorläufig provisorisch auf ein Jahr mit einem Gehalte von 700 fl. ö. W. und einer Activitätszulage von 100 fl. ö. W. jährlich zur Besetzung. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger und geprülte Lehrer sein müssen, wollen ihre mit Lehrbefähiguugszeugniss, sowie mit Ausweis über Alter, Familienstand und bisherige Verwendung belegten Gesuche bis I. Mai I. J. an den Unterzeichneten Cnltnsvorstand einsenden. Mähr.-Ostrau, am 29. März 1597. Der Vorstand der Israel. Cultnsgemeinde, M. Strassmann, Cuitusvorsteher. Kundmachung. Anmeldungen über Ausschmückung von Gräbern und Grüften auf der Israel. Abtheilung des Central- Friedhofes werden entweder 1. in der Friedhofs-Kanzlei der israelitischen Abtheilung des Central» Friedhofes, oder 2. in der Kanzlei der Friedhof-Verwaltung I. Bez., Seitenstettengasse 4, entgegengenommen. Wien, am 15. März 1897. Die Friedhof-Verwaltung der Israel. Cultnsgemeinde. Wolf Isak Nassau’sche Stiftung für Medioiner. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultus Gemeinde bringt hiemit znr Kenntniss, dass die Zinsen der Wolf Isak Nassau’schen Stiftung ä 42 fl. jährlich, an einen an der hiesigen k. k. Universität studireuden Mediciner israelitischer. Confession auf die Dauer der gauzen Studieü- und der Vörbereitungszeit zu den Rigorosen, welch letztere jedoch zwei Jahre nicht überschreiten darf, zu verleihen kommen. Die Bewerber haben ihre mit 1. Geburts-, 2. Moralitäts- und 3. Armutszeugnissen, 4. mit Gymnasial- und Universitätszeugnissen und dem immatriculationsscheine versehenen Gesuche im Einreichangs-Protokoll der hiesigen israelitischen Caitusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, woselbst Gesuchsblanqaette während der Amtsstunden von 9—12 Uhr unentgeltlich zu beheben sind, bis 31. März 1897 zu überreichen. In dem Gesuche ist auzugeben, ob der Bewerber indem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Studirende aus der Familie des Stifters oder dessen Gattin Eleonore geh. Wertheim gemessen den Vorzug. Israelitische Cultusgemelnde WIEN. Kundmachung. Von Seite der Cultnsgemeinde wird verlautbart, dass die nächsten Prüfungen für die Candidaten des israelitischen .Religionslehramtes an Volks- und Bürgerschulen in Wien am 19. und 20. April 1897 um 9 Uhr Vormittags im Sitzungssaals der Cultnsgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, stattfinden werden. Die Prüfnngsgegenstände sind in den Approbationsbestimmungen dto. 11. Februar 1894, Z. 71 bezeichnet. Entsprechend belegte Gesuche unter Anschluss eines Curriculum vitae sind im Einreichnngsprotokolle der Cultnsgemeinde I., Steitenstettengasse 4, 1. Stock, bis 10. April 1897 zu überreichen. Wien, im März 1897. vor Vorstand der Israel. Cultusgemeinde. Die in Nummer 51 v. J. besprochene Sammlung hebräischer Gedichte „Torim Wacharusim“ ist bei dein Verfasser Moriz Käs, Wien, IX Bezirk, Mariannengasse Nr. 25 und in den Buchhandlungen der Herren Lippe und Belf zu bekommen. Preis f Krone. Vck * »frfrfr »fr frfrfr frfrfr Stfr frfrfr g frfrfr frfrfr frfrfr frfrfrfr.fr»»fr &S «fr «f fr 0 « < «t «I «i «f «fr «fr «fr «fr «fr «fr «fr «fr «fr «fr «fr «fr «fr «fr Am 1. Mai 1. J. Eröffnung von J. SAPHIR’s Glavier-Leih-Aßstalt 'für Baden-Yöslau. WIEN Pfaterstrasss Mp. 11. Nr. 23. Versendungen in alle Sommerfrischen billigst. VOSLAU ♦ fr » fr » » fr * » fr fr » fr fr fr fr « fr » fr fr nca b'V Echt Syrmier Slibowitz und Echt Busehatzer Borowitzka, sowie alle in dieses Fach ein schlagen den geistigen Getränke nur echt za bekommen bei Rb Weiniger, Tiiee- und Rum-Magazin Wien, I., Am Bergt Nr. 2. IW

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