Mannheim
Compact Memory

Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1896-12-04 · 49 (4.12.1896) · page 20

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
13 (1896)
Issue
49 (4.12.1896)
Date
1896-12-04
Page
– (sequence 20)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3020846-3021115-3021165--06239-3030512
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 964 Dr. Vlvch's Wochenschrift Nr. 49 tgnaz Baum’sche Ai menstirtung. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde bringt hiermit zur Kenntniss, dass am 20. Februar 1897 aus den jährlichen Interessen der Ignaz Baum’schen Armenstiftung zehn Plätze, jeder im Betrage von fl. 19.70 ö. W., an arme Personen jüdischer Religion zur Verleihung gelangen. Bei dar Vertheilung der Stiftung wird vor Allem auf Verwandte des Herrn Ignaz Baum von väterlicher oder mütterlicher Seite, sodann auf diejenigen, welche zwar in Wien wohnhaft, aber aus der Vaterstadt des Stifters, Bielitz, gebürtig sind, endlich auch verheiratete und mit zahlreichen Kindern gesegnete Rücksicht genommen. Die mit einem Armuthszeugnisse und Geburtsscheine belegten Gesuche sind in dem Einreichungsprotokolle der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde, I, Seitenstfettengasse 4, I. Stock, bis längstens 31. December d. J. zu überreichen. David Neumann’sche Stiftung. Am 7. Adar, d. i. am 9. Februar 1897, als am Sterbetage des seligen Herrn David Neamann, gelangen die Zinsen aus der David Neumanmschen Stiftung im Betrage von fl. 215 ö. W. an Verwandte des Stifters oder seiner Gattin Helene zur Vertheilung. Die mit den legalen Verwandtschafts- und Armuthszeugnissen belegten Gesuche sind bis 31. December 1896 in dem Einreichungsprotokolle der Cultusgemeinde, I., Seltenstettengasse 4, I. Stock, während der Amtsstunden von 9—12 Ehr Vorm, zu überreichen. . -!t mit den eriordertivhen Beilagen versehene, oder verspätet überreichte Besuche wird keine Rücksicht genommen. Lesuchshlanquelte werden in dem BinreichungsprotokoUe während der angegebenen Amtsstunde» unentgeltlich ausgefolgt. Wien, am 1. December 1896. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde. Auszüge aus den Geburts-, Trauungs- und Todtenmatriken der Wiener israelitischen Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Concuns behufs Besetzung der Stelle eines israelitischen Religionslehrers an der hieroriigen achtclassigen Eiementst¬ und Bürgerschule. Bewerber müssen diplomirte Lehrer, der deutschen und einer slawischen Sprache mächtig sein. Gehalt fl. 600 pro anno und fl. 200 Quartiergeld. Stellenantritt I. Jänner 1897, Gesuche nimmt bis 10. December d. J. entgegen : Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde Sissek Ludwig Rosenberg. Bekanntmachung. Die durch den Tod des Herrn Rabbiner Dr. Bamberger, erledigte Stelle des Gemeinderabbiners ist baldmöglichst zu besetzen. Bewerber, u. zw. nur deutsche Reichsallgehörige, wollen sich bis zum 15. December d. J. unter Beifügung ihres Lebenslaufs und Abschrift ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten Vorstande schriftlich melden. Der vorläufige Vertragsentwurf wird auf Wunsch vom Gemeinde-Secretär Herrn Klein, Schönbergerstrasse 16, übersandt werden.Der Anfangsgehalt beträgt 5000 Mark, welcher jedoch bei Persönlichkeiten, die bereits in anderen Gemeinden längere Zeit thätig gewesen sind, sogleich bis anf 6500 Mark erhöht werden kann. Die zu Probepredigten berufenen Herren erhalten Reise- und Tagegelder. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Prof. Dr. Samuel. Concessiouirte Gas- und Wasserleitungs-Anstalt MAX EPSTEIN & C<>- Wien, lfl.9 Webgasse 2. K. k. priv. Non-plus-ultra-Closets aller Systeme. Grosses Lager von Bade-Einrichtungen, Luster und Ampeln jeder Art Alle Spänglerarbeiten und deren Reparaturen werden prompt und billigst effectuirt. Innigste Bitte für eine sehr anständige, sehr arme Familie, die einst bessere Tage gesehen und jetzt mit grosser Noth und Elend zu kämpfen hat. Das Oberhaupt, brustkrank und asthmatisch, ist trotz aller Bemühungen nicht im Stande, bei der jetzigen Zeitströmung für seine 9 unmündigen Kinder das trockene Brod zu verdienen. Edle Menschenfreunde, gedenkt wenn Ihr Eueren Kindern eine Chanukafreude bereitet, auch dieser unglücklichen Familie. Spenden nimmt dankend entgegen und wird in diesem Blatte ausweisen Frau Cäcilie Adler, Wien, IX., Wasagasse Nr. 8. Im Verlage von R. Löwit, Wien ist soeben erschienen: Die Apologetik des Jndenthnms von Dr. S. Gelbhaus, Rabbiner «. Prediger in Wien. Preis fl I SO Das hier behandelte Thema ist noch nie bearbeitet worden. Es ist daher das erste Buch, welches auf diesem Gebiete erscheint. Es behandelt die Abwehr aller gegen das Judenthum gerichteten Angriffe seit seinem ersten Auftreten in der Geschichte bis zu den Tagen des Barkochba Aufstande (130 Jahre nach Ohr.). Dasselbe beruht auf streng wissenschaftlicher Grundlage, ist aber in einem populären Styl geschrieben, so dass die Arbeit ebenso die Gelehrten wie das gebildete Laien publicum interessiren muss. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen sowie durch die Unterzeichnete Verlagsbucbhandlung Bt. LÖWIT, WIEN, I., Eothenthurmstrasse 22. Gründungsjahr 1827. mm man il poliiirt zu billigsten Freisen TlTltßP PßPßlltiß Ausstattungen, Hotels, Villen und Landhäuser Uli Lul U ui uliLiu in bester Qualität aus trockenem, gutem Materiale. Binder & Co., Tischlermeister nur Wien, VII., Breitegasse 27 (nächst dem Deutschen Volkstheater). Möbel-Album mit 700 Illustrationen gegen 20 kr. Marken. Die Israel. Gemeinde Thalfang, Reg.-Bez. Trier, sucht einen staatlich geprüften LEHRER der auch zugleich den Vorbeter- und Schächtdienst zu versehen hat. Gehalt bei freier Dienstwohnung 950 Mark Fixum und 200 Mark Nebeueinkommen. Bewerbungen mit beigelegten Zeugnissen sind an den Unterzeichneten zu richten. Thalfang, den 12. November 1896. Der Vorstand der Israel. Cultusgemeinde. A. Schneider. U uiversitätshörer empfiehlt sich zum Unterrichte in allen Gymnasialgegenständen sowie im Hebräischen und Stenographie. Zuschriften erbeten an r.Richard Heller, Wien, Universität“. Soeben erschien: Friede der' ' mit einem Anhang: NW Zar Geschichte des Antisemitismus! von Dr. Johannes Menzinger. Preis ö. W. fl. 1-20 (mit Post fl. 1 30) Diese geistvolle, hochactuelle Broschüre ist soeben eingetroffen und zu beziehen von R. LÖWIT, Wien I., Rothentlmnnstrasse Nr. 22. Herausgeber «. verantw. Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. Druck - v. L. Beck & Sohn, Wien. VIII., Lerche ifelderstr. 46.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.