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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1896-11-06 · 45 (6.11.1896) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
13 (1896)
Issue
45 (6.11.1896)
Date
1896-11-06
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 904 Dr. Block s Wochenschrifi Nr. 45 E. Kroch, Lemberg. Wir bitten versuchsweise um freundliche Einsendung. K. in Wien. Es ist ein Unsinn, dem Oberrabbiner Dr. Güdemann, von welchem man regelmäßig bei jeder Wahl die Unterschrift für den liberalen Wahlaufruf abverlangt hat, ohne daß von irgend einer Seite dagegen ein Bedenken erhoben worden wäre, diesmal es als Verbrechen anzurechnen, daß er den Wahlaufruf der Social- Politiker unterzeichnet hat, welchen auch der Präsident des Obersten Gerichts- und Cassationshofes Dr. v. S t r e m a 9 r, der Leibarzt des Kaisers, Freiherr von Widerhofer und Statthaltereirath Ritter von Karajan, ferner der pensionirte Sectionschef 'Freiherr von E r b mit ihrer Unterschrift versehen haken. So „radical" wie diese Männer darf auch der Wiener Oberrabbiner sein. L. , Wien. Artikel II folgt nächstens. Ingenieur I. L. in F: Herzliche Gratulation zu dem glücklichen Beginne. Das Gewünschte wurde besorgt. Dr. H. Die Schäden laffen sich gut machen, man muß blos wollen. Ein Institut, welches vor Allem das öffentliche Vertrauen braucht, darf zu solcher Kritik keine Handhabe bieten. Es geht nicht an, aus zarten Rücksichten die schwersten Schäden zu verdecken und zu beschönigen. G. in Wien. Der Artikel über die Jüdisch-theologische Lehranstalt stammt aus der Feder eines RedactionsMitgliedes der „Oesterreichischeu Wochenschrift". Mähr-Ostrau und Graz. Für diese Woche zu spät. Heinrich P., Kolin. Mit dem Tode des Wählers erlischt das Wahlrecht. Dasselbe üb^rgeyt nicht auf den Erben. JacqueS Schwarz, Wien. Das Treiben des Missionärs Liechtenstein, eines halbv.-rrückten Individuums, welches sich „Rabbi" titulirt, wurde vor Jahren bereits in der „Oesterreichischen Wocheuschrist" gebührend gezeichnet und gezüchtigt. Epkläpun^. Die Tischgesellschaft „Humor“ gibt hiermit, um allfälligen Irrthümern and VeiWechslungen vorzubeugen, bekannt, dass sie mit dem Verein „Humor“, welcher seinen Sitz XVII. Bez., Calvarienberggasse, hat und antisemitischen Tendenzen huldigt, nicht identisch ist und bittrt alle ihre Gönner und Freunde, von dieser Bekanntgabe gefälligst Kenntniss nehmen za wollen. Für die Tischgesellschaft „Humor“, XVI. Bez., Hellgasse Nr. 7, Restauration Kohn. Für das Präsidium: L. Deutsch, d z. Vicepräses. Oberrabbineri» Fanny 6üdemann-Stiftung für Kranke weiblichen Geschlechtes. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde in Wien bringt hiemit zur Ktnntniss, dass aus den Zinsen der obigen Stiftung am Sterbetage der sei. Frau Fanny Gtidemann, d. i. am ü. Schebat (9. Jänner 1896) ein oder , zwei israelitische Kranke weiblichen Geschlechtes betheilt werden. Die Bewerberinnen haben ihre diesfälligen, mit einem Armuths- und Krankheitszeugnisse belegten Gesuche bis zum BO. November 1896 im Einreichungs-Protokoll der israelitischen Cultusgemeinde in Wien (I, Seitenstettengasse 4, I. Stock), woselbst während der Amtsstanden von 9—12 Uhr Vorm. Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, zn überreichen. Ignaz u. Rosalia Wolfsohe Krankenunterstützungs-Stiftung. Am 16. December d. J. gelangen die halbjährigen Interessen der obigen Stiftung an arme hilfsbedürftige Kranke der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde zur Vertheiluug. Die Bewerber haben ihre mit dem Armuths- und Krankheits- Zeugnisse belegten Gesuche im Einreichungs- Protokoll der hiesigen israel.Cultusgemeinde (I, öeitenstettengasse 4,1. Stock), woselbst auch wahrend der Amtsstanden von 9—12 Uhr Gesuchsblanquette unentgeltlich zu beheben sind, bis längstens 30. November 1896 zn überreichen. Gesuchsteller, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen in der Lage sind, gemessen unter gleichen Verhältnissen vor anderen Bewerbern den Vorzug. Wien, l. November 1896. Das Curatorium der Ignaz 11. Rosalia Wolf sehe Krankenunterstützungs-Stiftung. Auszüge aus den Geburts, Trauungs, und Todtenmatriken der Wiener israel. Cultusgemeinde sind als Gesuchsbelege nicht erforderlich und genügt die genaue Angabe der betreffenden Daten. Danksagung. Für die treue, hingebungsvolle und kunstgerechte Behandlung, die Herr Dr. Willer aus Lemberg meiner Tochter Fanni Rosen während einer schwere 1 Typhus Krankheit angedeihen liess, finde ich mich veranlasst, ihm öffentlich meinen innigsten Dank auszudrücken. Jacob Roseil. Danksagung. Herr Baron Albert Freiherr von Rothschild übersandte laut Schreiben vom 17. October 1. J an den Vorsteher der israelitischen Cultusgemeinde Ybbs a. D. iu Amstetten die hochherzige namhafte Spende von 500 fl. zur Errichtung eines entsprechenden Betlocales in Amstetten, wofür hiermit der öffentliche, tiefst ergebenste Dank ausgesprochen wird. Concurs. Bei der gefertigten Cultusgemeinde gelangt die Stelle eines für den Religionsunterricht an Volks- und Bürger-, eventuell auch Mittelschulen befähigten Lehrer, der zugleich Chasen, Koreh, Bodek und Schächter sein muss und überdies die gesetzliche Eignung zu Rabbinatsfuuctionen besitzt, zur sofortigen Besetzung. Jahresgehalt 1400 Kronen. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger sind, wollen ihre Gesuche unter Beilage der Zeugnisse, des Alters- sowie eines genauen Familienstandnachweises bis 30. November 1. J. beim gefertigten Gemeindevorstande einbringen. Freiwaldau, am 25. October 1896. Der Vorstand der israel. Cultusgemeinde Freiwaldau. Für Haushaltungen. Prima preussisclie Stück-, Würfel- und;a S9 ö -rr in plombirten Säcken 1 ä50 Kg.netto spesenfrei insHans gestellt mit Abtragen bei Abnahme von mindestens 5 Säcken . . 70 kr. per Zollznir.---50Kg. in offenen Fuhren spesenfrei ins Haus gestellt mitAbtragen 63 kr. perZollzntr.---50 Kg. in offenen Fuhren spesenfrei ins Haus gestelltohneAbtragen 61 kr. per Zollzntr.—50Kg.. Für die übrigen Bezirke erfolgt je nach der Entfernung ein Zuschlag von 1 bis 3 kr. per 50 Kg. Gebrüder Gutmann Detailgeschäfts-Abtheilung, Telephon-Nr. 7781, Bestellungs-Mi50,0Tf-tr.injL Fi*hle8aMeJ2 , . , < I., Brandstatte Nr. 1. 79 ÄUtnanme | II., Nordbahnhof, Kohlenhof Nr. fintfmann’s vollkommen geruchlose patentirte %immer~ Closets in den verschiedensten Möbelformen, sowie hermetisch verschliessbare Pots de ebambre (Nachttöpfe) sind nach dem Ausspruche der ersten medicin. Autoritäten für jedes Schlaf-, Kranken- und Kinderzimmer unentbehrlich. — Ausführliche illustrirte Preiscourante gratis und franco durch L. 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